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Untenstehende Nachricht habe ich auf der Internet-Seite des Bundesministeriums der Finanzen gefunden (datiert 05.10.09). Wir dürfen gespannt sein, was uns Sammler nun erwartet! Hoffen wir das Beste! Man beachte den vorletzten Satz des Textes. Hier ist zu lesen „…das exklusive Recht, die Marken …zu vermarkten“. Dies könnte einschneidende Folgen für uns haben. Euer LUDWIG GAMBERT, 1. Vorsitzender LV-Bayern
Alle Briefmarken, auf denen der Aufdruck „Deutschland“ zu lesen ist, werden seit dem Jahr 1998 vom Bundesministerium der Finanzen herausgegeben. Da das Ministerium weder der Herstellung noch dem Vertrieb selber nachkommt , vergibt es das Recht dazu an ein Unternehmen, das in der Lage ist, diese Briefmarken zum Einsatz zu bringen. Bis zum 31. Dezember 2010 ist dieses Unternehmen die Deutsche Post AG. Ende 2010 läuft der bestehende Vertrag mit der Post aus. Am 5. Oktober 2009 startet daher ein Vergabeverfahren, das europaweit geeignete Unternehmen dazu aufruft, sich um die Lizenz zu bewerben. Ein solcher Wettbewerb ist rechtlich erforderlich, weil Ende 2007 das so genannte Briefbeförderungsmonopol weggefallen ist und es seitdem mehrere andere Unternehmen gibt, die Postdienstleistungen anbieten. Ziel der Ausschreibung ist es, ab 2011 die auch jetzt schon sehr hohe Qualität der Briefmarkenausgabe und -verbreitung möglichst noch weiter zu erhöhen. Das Verfahren gliedert sich in zwei Phasen: Zunächst können sich Unternehmen um die Teilnahme am Wettbewerb bewerben, in der zweiten Runde werden dann geeignete Unternehmen gebeten, ein detailliertes Angebot einzureichen. Der Gewinner des Verfahrens unterzeichnet einen Vertrag über zunächst sieben Jahre. Dieser kann um drei Jahre verlängert werden. Er erhält dann das exklusive Recht, die Marken mit dem Aufdruck „Deutschland“ herzustellen, zu verwenden und zu vermarkten. Für diese Lizenz muss der Vertragspartner ein jährliches Entgelt zahlen.
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PIN MAIL AG
Es musste ja kommen: Wie jetzt bekannt wurde, sind angeblich größere Mengen gefälschter Briefmarken der Pin Mail AG aufgetaucht. Damit ist nun (erstmals?) auch eine der Privatpost-Anstalten betroffen.
Der Vorstand der Pin Mail AG hat sofort reagiert und seinen Kunden mitgeteilt dass für Sendungen ab dem 1. September nur noch Briefmarken gültig seien, die ab dem 1.6.2008 zur Ausgabe gelangt sind.
Die Pin Mail AG hat sich bereit erklärt, die ungültig werdenden Briefmarken ab dem 1. September umzutauschen – verständlicherweise gegen Vorlage einer Originalrechnung.
Offensichtlich war die Herstellung für die Fälscher einfach, denn erst neuerdings bezieht das Unternehmen die Marken – wie es hieß „unter Verwendung zusätzlicher Sicherheitsmerkmale“ – über die Bundesdruckerei.
Die Deutsche Post AG ihrerseits empfiehlt in diesem Zusammenhang ihren Kunden keine Briefmarken von Dritten zu kaufen.
(LGO)
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