Literatur

    

Wer braucht Literatur?

Wer nur "Bund und Berlin" sammelt, oder die umliegenden Länder im Abo und nur nach Katalog, der braucht natürlich keine philatelistische Fachliteratur, auch wenn ein Katalog oder gar ein Spezialkatalog bereits Literatur sind.

Aber alle anderen Sammler und natürlich ganz besonders die Aussteller brauchen unbedingt Fachbücher zu ihrem Gebiet. Wer sich nur ein bisschen intensiver mit seiner Sammlung befasst, der kommt um weiterführende Literatur, die ihm zusätzliches Wissen vermittelt, nicht herum. Viele Spezialsammler sind sowieso in einer Arbeitsgemeinschaft und haben ihr "Bücherbrett" zu Hause, denn sie müssen immer wieder mal etwas nachschauen. Es ist ja erstaunlich über wie viele Bereiche es mehr oder minder zahlreiche und intensive Literatur gibt. Über viele, ganz besonders ältere, Bereiche kann man teilweise sehr viel nachlesen, auch wenn es manchmal nur ein paar Zeitschriftenartikel sind. Man sollte sich aber einen möglichst umfassenden Überblick über die vorhandenen Literatur verschaffen und nicht gleich mit dem ersten gefundenen Beitrag zufrieden sein. Manchmal stellt sich nämlich heraus, dass das was jemand geschrieben hat nicht richtig ist oder durch neuere Erkenntnisse überholt ist. Das kann man aber nur dann feststellen, wenn man alle Beträge zu seinem Thema kennt.

Über die moderneren oder gar die ganz aktuellen Gebiete gibt es allerdings oft nur Informationen in der aktuellen Presse. Denn man muss sich darüber im Klaren sein, dass nicht über jedes Spezialgebiet ein Buch oder eine Broschüre existiert. D. h. der forschende Sammler wird, neben der "philatelie".

Auch noch andere Fachzeitschriften lesen. Man sollte dabei durchaus auch in die der Nachbarländer schauen, und wenn man die entsprechenden Fremdsprachenkenntnisse hat, auch in ausländische. Der Blick in ältere Jahrgänge manchmal auch sehr aufschlussreich.

Suchen suchen suchen!

Die Beschäftigung mit der Literatur wird vielen Sammlern dadurch vermiest, weil sie keine ganz gezielten Beiträge zu ihrem Gebiet finden. Das ist durchaus verständlich, weil wir uns heute alle so stark spezialisiert haben, dass es keine umfassenden Werke mehr gibt die einen größeren Bereich abdecken. Das Wissen ist deshalb, je spezieller das eigene Interessengebiet ist, in vielen Quellen verstreut. Das was in anderen Wissensgebieten völlig normal ist, das Suchen nach Informationen, schreckt viele Philatelisten leider von der Benützung philatelistischer Literatur ab. Dabei haben es die bayerischen Sammler, und ganz besonders die Münchener relativ einfach, liegt doch die welt-weit größte philatelistische Bibliothek direkt vor ihrer Haustüre in München in der Rosen-heimerstraße. Dort kann von Montag bis Freitag täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr gesucht und gelesen und die Bücher natürlich auch ausgeliehen werden.

Wer dort einmal einen Tag verbracht hat, wird meistens wesentlich schlauer nach Hause gehen können und sein erworbenes Wissen erfolgreich in seine Sammlung einbringen können.

Otto Gleixner

Vom Sammler zum Philatelisten

Mit Literatur aus der Philatelistischen Bibliothek München

Wir bieten:
- eigenen Lesesaal mit 12 Arbeitsplätzen
- Präsenzbestand aller wichtigen Spezialwerke
- den größten ausleihbaren Bestand an philatelistischer Literatur in Europa
  (derzeit 43000 Medien)
- fast 500 laufende Zeitschriften zu allen Bereichen und Themen der Philatelie
- über 200 laufende Auktionskataloge aus aller Welt
- Direkt-Fernleihe für BDPh-Mitglieder
- Kopiermöglichkeit
- Philatelistische Beratung nach Voranmeldung

Sie finden uns:

im 3. Stock der Münchener Stadtbibliothek im Kulturzentrum Am Gasteig,
Rosenheimerstr. 5, 81667 München
S-Bahn Haltestelle Rosenheimer Platz (alle S-Bahnen)

Öffnungszeiten:

Montag                     10.00 bis 20.00 Uhr
Dienstag bis Freitag   10.00 bis 19.00 Uhr

Telefon: 089-48098-291
Fax: 089-48098-248
E-Mail:
stb.phil.kult@muenchen.de
 

NEU: 

Die Philatelistische Bibliothek am Gasteig in München
ist jetzt mit Katalog im Internet:

www.muenchner-stadtbibliothek.de/philatelistische-bibliothek