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LVaktuell
Heft 3 / 306
November 2009
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Grußwort 1. Vorsitzender
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Liebe Mitglieder, etwas früher als womöglich erwartet sende ich Euch die besten Wünsche für ein friedliches Weihnachtsfest, verbunden mit der Zuversicht auf ein glückliches Neues Jahr!
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Mögen alle Euere Hoffnungen in Erfüllung gehen, besonders die auf den Frieden in der Welt, gesundheitliches Wohlergehen und Fortschritte in der Philatelie! Soweit ich letzteres beeinflussen kann, werde ich es tun! Versprochen! Vertrauen wir auch auf die, die mir dabei helfen können. Aber das ist jeder von Euch - wirklich! Lasst doch einmal etwas von Euch hören! Ich freue mich darauf! Euer LUDWIG GAMBERT
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Protokoll zur Jahreshauptversammlung 2009
61. Landesverbandstag am 12.07.2009, Beginn 10 Uhr
Schwandorf, Oberpfalzhalle
Versammlungsleiter: 2. Vorsitzender Erhard Ansorge
Tagesordnung:
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Der Vorsitzende Leonhard Reith begrüßte die Anwesenden zum 61. Landesverbandstag. OB Hey, Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte die Gäste und hob die Tätigkeit der Philatelisten für Philatelie und Geschichte, auch für die Große Kreisstadt Schwandorf, hervor.
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Ludwig Gambert stellte zunächst die ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit fest. Er begrüßte den OB, die Briefmarkenfreunde Schwandorf, sowie die Vertreter des BDPh und der Vereine und Verbände. Der Verband gedachte den im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern durch eine Schweigeminute. Entschuldigt sind Regionalbeirat Walter Gabriel, die Ehrenmitglieder Michael Adler und Ernst Brockmann sowie Ehrenvorsitzender Bertold Schumacher.
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Herr Kroog überbrachte die Grüße des Präsidenten und des gesamten Bundesvorstandes.
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Wolfgang Wurmb, 1. Vorsitzender der Jungen Briefmarkensammler in Bayern e.V., äußerte sich lobend über die Zusammenarbeit mit dem Erwachsenenverband. Er stellte die Ziele der Jugendtätigkeit dar. Dietmar Wöhlert, Schatzmeister des Landesverbandes Südwest, übermittelte die Grüße des benachbarten Landesverbandes, hob die gute Zusammenarbeit hervor und wünschte einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit. Er überbrachte Geschenke an den 1. Vorsitzenden sowie für Schatzmeister Roland Gleißner.
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Dr. Heiko Übler wurde vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
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Auf den beigefügten Jahresbericht wird verwiesen.
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Herr Winkelmann beanstandete, dass er aus akustischen Gründen nichts verstanden habe. Dr. Übler beanstandete, dass er dies auch während der Rede hätte äußern können. Herr Winkelmann habe sich darum gekümmert. Ludwig Gambert entschuldigte sich für den temperamentvollen Auftritt von Dr. Übler, er habe von akustischen Problemen nichts vernommen und Dr. Übler habe von dessen Bemühungen nichts mitbekommen. Herr Blessing beanstandete den Bericht des 2. Vorsitzenden, da nicht alle Sitzungen klar seien. Ludwig Gambert und Jürgen Hammer nahmen dazu Stellung. Zu den sonstigen Berichten wurden keine Aussprachen gewünscht.
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Roland Gleißner erläuterte den schriftlich vorliegenden Bericht und stellte das positive finanzielle Ergebnis vor. Er nahm zu der geplanten Beitragserhöhung Stellung. Er verwies darauf, dass der LV auch den Beitrag mit erhöhen solle, um eine Erhöhung in mehreren Schritten zu vermeiden und eine kleine Erhöhung gleich mit zu beschließen. Herr Blessing teilte mit als Vereinsvorsitzender sei ihm eine Erhöhung in Teilschritten lieber, als eine auf einmal. Ein Mitglied aus Weißenburg regte an, den Antrag von Herrn Simon zu unterstützen, keine Erhöhung vorzunehmen, da die Gefahr des Austritts weiterer Mitglieder bestünde. Weiterhin führte Roland Gleißner an, er könne die LV Aktuell aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr fortführen.
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Herbert Geier gab den schriftlich vorliegenden Bericht der Kassenprüfer ab. Er unterstützte den Antrag, die Erhöhung gemeinsam vorzunehmen. Herr Kroog (BDPh) hat außer vom LV Südwest keine negative Nachricht, dass gegen eine Beitragserhöhung gestimmt werden solle. Bayern müsse noch abstimmen. Die Tendenz sei, dass die Beitragsanpassung in der Hauptversammlung des BDPh beschlossen werde.
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Wolfgang Wurmb erläuterte, dass lt. Satzung die Stimmrechte von der Bezahlung per 30.11. des Vorjahres abhängig seien. Es wurden festgestellt: 309 anwesende Stimmen von 116 Vereinen 145 Stimmen von anwesenden 46 Vereinen 164 Stimmen mit Vollmacht
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Herbert Geier beantragte die Entlastung der Vorstandschaft. Es wurde Abstimmung per Stimmzettel beantragt und durchgeführt.
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Tagesordnungspunkt 12, Wahl des Wahlausschusses, wurde vorgezogen.
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Herr de Haye schlug die Herren Stempfle (Vorsitzender), Reith (Schwandorf) und Münichsdorfer (Passau) vor. Einwände erfolgten nicht. Die genannten Personen nahmen das Amt an.
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Tagesordnungspunkt 14, Stellungnahme zu aktuellen Themen durch den Vertreter des BDPh, wurde vorgezogen
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Herr Kroog sprach aktuelle Themen an. Die Mitgliederwerbung müsse hauptsächlich vor Ort erfolgen, da dort der beste Erfolg zu erzielen sei. In Norddeutschland sei ein Neumitglied ein Jahr beitragsfrei, in anderen LV sei das 10 € cash Programm fortgeführt worden. Zum Philatelistentag in Bad Sassendorf wurde die 3. Sitzung des Verwaltungsrates nicht mehr durchgeführt, so dass die Kosten hier geringer werden. Ab 2010 soll die Information „BDPh intern“ wieder eingeführt werden. Er stellte die wichtigsten Leistungen des BDPh und der LV vor: Philatelie, Kleinanzeige, Rechtsschutzversicherung, vergünstigte Nutzung Michel Online Katalog, vergünstigter Internationaler Katalog für Briefmarkensammler (geschätzter Wert € 64,50), sowie auf LV-Ebene LV Aktuell, Ausleihe von Literatur, Ausstellungsteilnahme und Teilnahme an Seminaren sowie verbilligter Eintritt bei Ausstellungen, Tauschtagen und Messen. Die Stiftung würde Leistungen in Höhe von jährlich € 590.000,00 erbringen. Aus den Zuschlägen der Zuschlagsmarkenverkäufe seien die IBRA und andere Veranstaltungen über die Stiftung finanziert. Das gelte auch für die diesjährige Veranstaltung. Auf Anfrage von Herrn Dieter Simon wurde die Notwendigkeit des BDPh erörtert. Auf Nachfrage von Herrn Hans-Joachim Deichert (Cham) wurde die Notwendigkeit der Beitragserhöhung diskutiert.
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Zu Tagesordnungspunkt 11 wurde folgendes Ergebnis durch Wolfgang Wurmb bekanntgegeben: 1. Vorsitzender entlastet: 213 ja, 87 nein, 9 Enthaltungen (309) 2. Vorsitzender entlastet: 257 ja, 42 nein, 14 Enthaltungen (313) Schatzmeister Roland Gleißner: 305 Entlastung ohne Gegenstimmen Es wurde bekanntgegeben, dass bei der Ausgabe der Zettel ein Fehler unterlaufen sei. Teilweise wurden Zettel für den 2. Vorsitzenden anstelle des Schatzmeisters ausgegeben. In der Gesamtsumme ergibt sich jedoch, dass alle Stimmen abgegeben wurden. Wolfgang Wurmb bat um Bekanntgabe, ob deswegen eine Anfechtung hier im Saal erfolge. Dies wurde verneint. Alle Vorstandsmitglieder sind damit entlastet.
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Vorab entschuldigte sich Dr. Heiko Übler öffentlich bei Herrn Winkelmann, der die Entschuldigung annahm. Der Vorsitzende des Wahlausschusses übernahm das Amt. Aus dem Plenum wurde Herr Gambert genannt. Herr Jürgen Hammer und Herr Simon wurden ebenfalls genannt. Herr Gambert und Herr Hammer stellten sich zur Wahl. Herr Simon verzichtete. Herr Hammer stellte sich kurz vor. Er war in verschiedenen Funktionen für den LV tätig. Er war 15 Jahre 2. Vorsitzender in einem München. Mit ihm kandidieren Michael Adler und er wünschte die Zusammenarbeit mit Schatzmeister Roland Gleißner. Er sieht seine Aufgabe im LV, die Information an die Mitglieder zu verbessern. Er bittet um vorbildliche Zusammenarbeit mit allen Fachstellen. Er will den fehlenden Beiratsposten für Oberbayern besetzen. Er will auch die LV Aktuell verbessern und habe dafür auch schon einen Redakteur. Er wolle auch die Homepage verbessern und aktualisieren. Weiterhin wolle er gegenüber den Mitgliedern Leistungen erbringen und die Interessen des LV gegenüber dem BDPh vertreten. Er wolle sich auch um den Jugendbereich kümmern. Er wolle auch die Zusammenarbeit zwischen Franken, Bayern und Schwaben fördern. Er bat um Abstimmung für sich und sein Team. Ludwig Gambert betonte, dass der LV topp dastünde. Die Kasse sei so, wie es besser nicht sein könne. Die Zusammenarbeit mit den anderen LV und den Vereinen würde auch klappen. Er verwies darauf, dass er die Punkte bereits in seinem Jahresbericht angesprochen habe. Er wunderte sich, dass ihm der Betreuer für die LV Aktuell nicht genannt wurde. Er habe sich intensiv darum gekümmert und niemanden gefunden, da die möglichen Kandidaten aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Er finde es auch seltsam, dass eine Politik gegen ihn aufgebaut würde, obwohl er von verschiedenen Seiten gebeten wurde, die Kandidatur wieder aufzunehmen. Es erschien ein weiterer Verein, womit sich ab sofort folgende Stimmberechtigung ergibt: 311 von 117 Vereinen. Die Wahl des 1. Vorsitzenden ergab 157 für Herrn Gambert und 148 für Herrn Hammer. 3 Stimmen waren ungültig und 3 Stimmen wurden nicht abgegeben. Herr Gambert nahm die Wahl an. Für den 2. Vorsitzenden wurde Herr Ansorge vorgeschlagen. Herr Neumeier schlug vor, auch den Schatzmeister mit zu wählen bei einer getrennten Urne. Dies wurde einstimmig beschlossen. Für den Schatzmeister ist Herr Gleißner vorgeschlagen. Die Wahl ergab für Erhard Ansorge 254 ja, ungültig 16, Enthaltungen 41. Herr Ansorge nahm die Wahl an. Die Wahl ergab für Roland Gleißner 309 Ja-Stimmen ohne Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen, 2 Stimmen wurden nicht abgegeben. Herr Gleißner nahm die Wahl an. Der Vorsitzende des Wahlausschusses gab sein Amt dann an den wieder gewählten Vorsitzenden Gambert ab. Dieser dankte für das Vertrauen. Die Kassenprüfer werden neu bestimmt. Die bisherigen Prüfer Herbert Geier und Karl Ritschel wurden vorgeschlagen und wieder gewählt.
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Dieser Punkt wurde bereits behandelt.
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- Herrn Karl Ritschel wurde von Herrn Wurmb (LR Bayern) die höchste Auszeichnung der Deutschen Philatelisten Jugend e.V., die Verdienstnadel, im Namen des LR Bayern und der DPhJ verliehen
- Die Herren Georg Dürr und Karl Herold (beide Sulzbach-Rosenberg) erhielten die Ehrennadel des Landesverbandes in Bronze
- Herr Hans Dietmayr wurde mit der LV-Medallie in Silber in Anerkennung für seine Tätigkeit als Regionalbeirat ausgezeichnet, ebenso
- Herr Dieter Simon mit der LV Medaille in Silber in Anerkennung seiner Verdienste als Koordinator
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Sieger ist Philatelistenvereinigung Regensburg mit 11, Platz 2 belegt BSV Bayreuth mit 9, Platz 3 BSG Strullendorf mit 9 neu geworbenen Mitgliedern. Die Schecks werden noch übergeben. Die weiteren Platzierungen: Augusta Augsburg, Germeringer BMFR, TAUMA München Süd, BuM Lauf, BMV Landsberg Lech, BMFR Fürth, Tauschring Obernburg
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Herr Gambert verweis auf die übersandten, gleich lauteten Anträge und verlas diese. Über die Anträge wurde diskutiert. Es wurde zunächst darauf hingewiesen, dass erst über den Antrag auf Änderung des Zwei-Jahres-Turnus abgestimmt werden muss, bevor die nachfolgenden Änderungen der Satzung abgestimmt werden können. Die Abstimmung ergab: 305 abgegeben, davon 4 Enthaltungen, 193 Ja-Stimmen, 108 Nein-Stimmen. Der Antrag ist daher abgelehnt. Für eine Satzungsänderung wäre eine 2/3-Mehrheit erforderlich gewesen (= 204 Stimmen). Der Antrag von Dieter Simon, den 1. Vorsitzenden zu veranlassen, auf Bundesebene gegen die Beitragserhöhung zu stimmen, wurde vorgetragen. Eine Aussprache wurde nicht gewünscht. Die Abstimmung ergab: 292 abgegeben, davon 10 ungültig, 229 Ja-Stimmen, 53 Nein-Stimmen. Daher muss Herr Gambert in der Hauptversammlung des BDPh gegen die Beitragserhöhung stimmen.
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Es wurde die kommende HV des BDPh in Bad Sassendorf mit anstehender Beitragserhöhung um € 3,50 besprochen. Herr Gleißner beantragte, dass auch der LV-Anteil des Mitgliedsbeitrags um € 1,50 erhöht werden soll. Es wurde wegen des unsicheren Ausgangs der Abstimmung in Bad Sassendorf und wegen mangelnder Transparenz einer Erhöhung des BDPh-Beitrags beantragt, über eine Erhöhung von € 5,00 ab 1.1.2011 abzustimmen. Je nach Ausgang der Abstimmung könne dann zu einem späteren Zeitpunkt der Beitrag des LV nochmals nach oben oder unten angepasst werden. Herr Gleißner zog insoweit seinen Antrag zurück. Die Abstimmung ergab: 309 Stimmen wurden abgegeben, 162 Stimmen für die Erhöhung, 132 Nein-Stimmen, Enthaltungen 12, ungültig 3. Der Beitrag wird daher zum 1.1.2011 um € 5,00 erhöht werden, für den Fall dass eine Erhöhung bei der HV des BDPh beschlossen wird.
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Schatzmeister Gleißner trug den Haushaltsplan vor. Fragen wurden nicht gestellt. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt.
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1. Vorsitzender Herr Gambert gab bekannt, dass der Verein Schweinfurt im Jahr 2012 den LV-Tag aus gesundheitlichen Gründen seines 1. Vorsitzenden nicht durchführen kann. Für 2011 gab es keine Bewerbung. Deshalb wird um Bewerbungen für 2011 und 2012 gebeten.
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Wolfgang Wurmb regte an, die RSV auf die Numismatik zu erstrecken. Herr Deichert (Cham) freute sich auf die Ausrichtung des LV-Tages im nächsten Jahr. Herr Gambert schloss die Versammlung um 13:50 Uhr. gez. Dr. Heiko Übler, Schriftführer gez. Ludwig Gambert, 1. Vorsitzender
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Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
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Liebe Sammlerfreunde, verehrte Mitglieder, meine Damen und Herren! Auch in diesem Jahr möchte ich meinen Bericht damit beginnen, allen die mich tatkräftig unterstützt haben, von ganzem Herzen zu danken. Schließlich hat man damit nicht nur mir die Arbeit erleichtert, sondern vor allem dem Landesverband einen großen Gefallen erwiesen. Ein ganz herzlicher Dank ergeht auch an die Vereine, die in diesem Jahr wieder eine Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen durchgeführt haben. Es würde den Rahmen hier sprengen alle aufzuzählen, ich erinnere nur an unseren extrem umfangreichen Veranstaltungskalender für den LV Bayern. Gesagt werden muss aber, dass dieser bei weitem noch nicht einmal vollständig ist, sind doch die vielen Auftritte bei Stadtfesten etc. dort gar nicht erfasst! Und gerade diese Arbeit an der Basis, gerade diese Gelegenheiten zur Präsentation unserer Vereinsaktivitäten sind für die Mitgliederwerbung Gold wert! Als beispielhaft möchte ich in diesem Jahr die Aktivitäten unseres Vereines in Amberg unter der Leitung unseres Hans Dietmayr erwähnen. Dieser Verein hat in den letzten 12 Monaten mit Abstand die meisten philatelistischen Veranstaltungen durchgeführt. Eine Veranstaltung darf ich noch besonders hervorheben: Im Herbst war der Philatelistentag in Weiden, also wieder einmal auf bayerischem Boden. Auch hier möchte ich es nicht versäumen, unserem Regionalbeirat Hans Dietmayr und unserer Edina Tschernich ganz herzlich für deren unermüdlichen Einsatz zu danken, ebenso der Post AG, den Vertretern der Jugend und den vielen Helfern aus der Oberpfalz. Alles in allem stellte dieses Unternehmen eine hervorragende Werbung für unseren Landesverband dar! An dieser Stelle geht der Dank des Landesverbandes auch an alle Beiräte, die die Vereine ihrer Region tatkräftig unterstützt haben! Die zahlreiche Beteiligung an meiner letzten Umfrage (betreffs geplanter Beitragserhöhung) war sehr erfreulich. So konnte ich mir einen guten Überblick über die Stimmungslage unserer Mitglieder verschaffen. Thema Informationsfluss Ich weiß nur zu gut dass sich die Beiräte wünschen, Informationen dieser Art öfters zu bekommen. Diesem Wunsch würde ich auch gerne nachkommen, darf aber deshalb hier noch einmal ausführlich auf die anstehenden Probleme eingehen:
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Zur Entscheidung anstehende Punkte gehen mir in der Regel zwei bis vier Tage vor der Verwaltungsratssitzung zu. Ja, Sie hören richtig! Der hier anwesende Vertreter des BDPh wird dies bestätigen können!
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Ich hatte deshalb vor einiger Zeit mal einen offiziellen Antrag an Dr. Bergmann, den Vorsitzenden des Verwaltungsrates, gestellt, die Unterlagen frühzeitiger zu versenden. Daraufhin war das dann auch einmal (!) der Fall. Seitdem die alte Leier.
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Die Unterlagen umfassen jeweils ca. 40 – 45 Seiten und ich erhalte sie auf Papier, kann sie also nicht per E-Mail weiterleiten.
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Es ist kein Geheimnis, dass viele Beiräte und auch nicht einmal alle Vorstandsmitglieder über ein Fax verfügen.
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Einscannen (eine illusorische Idee von Jürgen Hammer) ist zeitlich zu aufwändig und scheitert zudem an der Tatsache, dass manche Beiräte auch nicht über eine E-Mail-Adresse verfügen.
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Informationen wenigstens über die Ergebnisse? Soweit sie nicht unter die Prämisse „nicht öffentlich“ fallen, sind ebenfalls schwer zu vermitteln – zumindest aktuell. So konnte z. B. der Punkt „Durchsprache der Protokolle“ bei der letzten Verwaltungsratssitzung nicht erfüllt werden, weil die Protokolle von Günther Korn noch gar nicht vorlagen. Kein Einzelfall übrigens, es dauert oft Monate bis ich die Protokolle erhalte.
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Was an die Öffentlichkeit soll, haben Sie dann zwischenzeitlich in der philatelie gelesen.
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Noch Fragen? Klar ist dass ich die Verbesserung dieser Angelegenheit weiter verfolgen muss.
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Eine erste Verbesserungsmöglichkeit wäre die Wiedereinführung des Blattes „BDPh intern“
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Stellenleiter Selbstverständlich geht auch in diesem Jahr mein Dank an die Stellenleiter, die ausnahmslos ihre Aufgaben wieder im Interesse und zur Zufriedenheit des Landesverbandes erfüllt haben. Dank an Thomas Höpfner, der erneut unermüdlich um die Vorrangstellung des LV Bayern im Ausstellungswesen gekämpft hat – und dies wieder mit hervorragendem Erfolg! Wir brauchen den Vergleich mit anderen Landesverbänden nicht zu scheuen, im Gegenteil wir bitten sogar darum! Dank an Thomas Bauer, der unseren Veranstaltungskalender in vorbildlicher Art und Weise bearbeitet und extrem zeitnah alle Ergänzungen bzw. Änderungen aufnimmt und weiter gibt. Dadurch wird auch dieser Punkt im Internet stets aktuell abgehandelt, eine Aufgabe, die die LV Aktuell eben nicht so aktuell wahrnehmen kann. Dank an unsere weiteren Mitarbeiter, an Otto Gleixner für die Führung des Archivs, an Erhard Ansorge für die Erledigung unserer Mitgliederkartei und den Versand der Urkunden, an unser Ehrenmitglied Jörg Maier für die Organisation und Durchführung der Auslandsgeschäfte, an Dr. Heiko Übler für die Wahrung unserer rechtlichen Interessen und nicht zuletzt an Wolfgang Wurmb, der trotz beruflichen Engagements in Afghanistan zusammen mit unserem Heiko die Belange der Jugend vertreten hat. Mein besonderer Dank auch an den Sprecher der Beiräte und Präsidenten des VOB, Dieter Simon, weil dieser nicht nur seine diesbezüglichen Aufgaben wahrgenommen hat, sondern darüber hinaus auch jederzeit ansprechbar war für weitere Leistungen, die dem LV sehr nützlich waren, sei es als Koordinator bei Rang-Ausstellungen oder in der Vorbereitung der heutigen Veranstaltung. Versicherungen Dieses Thema wurde von unserem Schatzmeister abgearbeitet. Die Ergebnisse können bei ihm erfragt werden. Seminare Auch in diesem Jahr ergeht der Dank an Frau Bachhofer und Herrn von Soeren für die Planung und Durchführung ihrer Thematik-Seminare. Um es vorweg zu nehmen: Das Seminar war im letzten Jahr wieder ein toller Erfolg (wir berichteten in der LV Aktuell) und es ist zu erwarten dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird. Vorträge Ich bedanke mich bei unserem Ehrenmitglied Jörg Maier für die übersandte Liste. Ansonsten sind keine Meldungen eingetroffen. Mitgliederwerbung Unser Dank geht hier an alle, die sich darum ernsthaft bemüht haben, und das sind nicht wenige. Eine Aufstellung über die Sieger unseres internen Wettbewerbs haben Sie erhalten. Da – meines Wissens - kein Hinweis erfolgte, hier die Klarstellung: Gültig ist die zweite der versandten Listen. Die erste war ohne mein Wissen mit falschen Daten verschickt worden. Ich musste intervenieren um dem Regensburger Verein zu seinem Recht zu verhelfen und die Strullendorfer werden es mir natürlich verzeihen, ich muss gerecht sein! Mitgliedsbeiträge bzw. Kassenlage Für die eifrige Tätigkeit unseres Schatzmeisters Roland Gleißner darf ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Wir in der Vorstandschaft haben ihn – so weit es uns möglich war – bei seinem Sparkurs unterstützt und das Ergebnis kann sich erneut sehen lassen. Die Unterlagen haben Sie bereits erhalten. Wenn jemand nun auftritt und sagt, wir müssten den LV voranbringen, ist das in diesem Punkt längst zur vollen Zufriedenheit erledigt. Zum Thema Mitgliedsbeiträge will Roland selbst noch ein paar Worte sagen, deshalb möchte ich diesen Punkt hier abschließen. Nach wie vor fehlt es uns an ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ich betone „ehrenamtlichen“. Es ist absolut kein Kunststück Leistungen mit bezahlten Arbeitskräften zu erbringen! Um ein paar Zahlen zu nennen: Einer ehrenamtlichen personellen Tätigkeit im LV stehen beim BDPh Ausgaben für Personalkosten (im Jahr 2008) in Höhe von nicht weniger als 217 000 Euro gegenüber (die angenommenen Kosten für 2011 betragen übrigens 265 000 Euro). Dies auch zur Information, weil mich kürzlich die Bemerkung erreichte, der BDPh würde mehr für die Mitglieder tun, als der Landesverband. Abgesehen davon dass ein größerer Verband immer mehr leisten kann als ein kleiner, darf ich bei diesen Personalkosten auch einiges erwarten. Allerdings kann man – was offensichtlich hier getan wird – keine Äpfel mit Birnen vergleichen. So ist auch der Aufgabenbereich des BDPh ohne Frage wesentlich umfangreicher als der eines Landesverbandes. LV-aktuell Ich gab bereits im Vorjahr meiner Hoffnung Ausdruck, man möge einen ehrenamtlichen Redakteur finden. Fehlanzeige! Erneut muss ich sagen: Es kann nicht sein, dass der 1. Vorsitzende, der nur eingesprungen ist um die Mitteilungen nicht einschlafen zu lassen, dafür jahrelang verantwortlich sein soll. Es gibt keinen Landesverband, in dem der 1. Vorsitzende auch das noch machen muss und – verständlicherweise! – dann Probleme mit kurzfristigen Bearbeitungen und Antworten hat. Die Verzögerungen bei der Erstellung haben jedoch andere Ursachen: Es fehlt schlichtweg an geeigneten Artikeln. Verständlich ist, dass ein verantwortlicher Redakteur schwer zu finden ist, unverständlich allerdings dass aus manchen Regionalbereichen wenig bis gar nichts an Artikeln kommt. Wenn dann – wie geschehen – auch noch beim Tischrundengespräch die Aussage kommt, die LV Nachrichten seien langweilig, setzt das allem die Krone auf. Nebenbei sei noch bemerkt, dass genau aus diesem Bereich ein für Ostern fest zugesagter Artikel bis heute noch nicht eingetroffen ist. Man möchte etwas über seinen Bereich lesen bzw. berichten, lässt uns aber keine Informationen zukommen, nicht einmal einen Zeitungsartikel (der ja keine Arbeit verursachen würde). Wie soll das gehen? Unserem Schatzmeister – der übrigens eigentlich genauso wenig wie ich für die LV Aktuell zuständig ist – darf ich für seine Mitarbeit an dieser Stelle ganz herzlich danken. Internet Auch hier hat sich noch keine ehrenamtliche Lösung gefunden. Dass sich in diesem Bereich einiges ändern muss steht außer Frage. Manche glauben offensichtlich ich wolle das selbst machen, deshalb hier zur Klarstellung: Ich habe mir lediglich die Entscheidung über aufzunehmende Inhalte vorbehalten. Eigentlich überflüssig zu erwähnen wie richtig das war, ich erinnere nur an die Angelegenheit Lutz im Gästebuch unserer Homepage. Ich appelliere nochmals an Sie, dem LV in Sachen Mitarbeit hier Hilfestellung zu gewähren. Zusammenfassend darf ich sagen, dass zwei Personen – nämlich Roland Gleißner und ich – 90 Prozent der durchgeführten Vorstandstätigkeiten bewältigt haben und das, obwohl wir beide noch voll berufstätig waren. Ich bin überzeugt davon, dass Sie bei nachfolgender Entlastung dies bei unserem Schatzmeister – wie im Vorjahr – würdigen werden. Bei mir wird es wieder anders aussehen, aber einige werden mir erklären was ich sonst noch alles hätte tun sollen. Leider bin ich erst in drei Wochen Rentner um weitere Zeit investieren zu können. Weitere Zukunftsperspektiven Hier wäre an eine Verbesserung der LV-Tage zu denken. In erster Linie müssten Streitpunkte im Vorfeld abgeklärt werden – auch durch die Beiräte – um nicht die Dauer unnötig in die Länge zu ziehen. Damit wäre auch wieder Platz und Zeit um den einen oder anderen Fachvortrag einzubauen. Thema Öffentlichkeitsarbeit: Hierzu wurden bereits für die einzelnen Regionen sogenannte Roll Ups angefertigt. Diese wurden den Beiräten gestern vorgestellt und übergeben. Thema Ausstellungswesen: Wir kennen von einem anderen Landesverband den sogenannten „Mobilen Beratungsdienst“. Ohne dass wir diesen so nennen bestehen auch im LV Bayern bereits derartige Unterstützungen in einer etwas anderen Form. Wir werden Mittel und Wege finden dies auszubauen. Mitgliederwerbung: Beim BDPh besteht derzeit hierzu kein neues Konzept. Wir haben beim LV Bayern dazu einen Flyer angedacht. Thema Jugend: Die Zusammenarbeit mit dem LR Bayern soll weiter ausgebaut werden. Dies ist auch der dringende Wunsch der Jugendvertreter. Seminare/Vorträge: Bei Interesse wird sich der LV Bayern gerne um die Vermittlung geeigneter Referenten bemühen. Interessenvertretung der LV-Mitglieder beim BDPh: Nicht immer werden Interessen des Landesverbandes mit denen des BDPh identisch sein. Ich beabsichtige weiterhin die Anliegen unserer Mitglieder in Bayern im Verwaltungsrat uneingeschränkt zu vertreten. In den letzten Sitzungen des Verwaltungsrats zeichnete sich eine Tendenz ab, mich und damit den Landesverband Bayern bei den Bemühungen um Fortschritte in der Philatelie zu unterstützen. Das heißt im Klartext, dass nunmehr manche Vorsitzende anderer Landesverbände nicht mehr nur zum Abnicken vorliegender Beschlussvorschläge des BDPh erscheinen, sondern sich meine kritischen Worte zu Herzen nehmen, darüber nachdenken und Alternativen in Erwägung ziehen. Dies hat sich insbesonders bei der Problematik der Beitragserhöhung gezeigt, womit wir bereits bei einem sehr aktuellen Thema wären. Ich hatte bei der vorletzten Verwaltungsratssitzung eindringlich an die anderen Verbände plädiert, einer Erhöhung so lange nicht zuzustimmen, wie der BDPh keinerlei Einsparpotentiale aufzeigen könne bzw. wolle. Meine Vorstandskollegen und die Regionalbeiräte kennen meine damalige Rede und werden sie Ihnen sicherlich bei den Tischrundengesprächen nicht vorenthalten haben. Zu meiner großen Freude kam nun plötzlich bei der letzten Verwaltungsratssitzung eine Abstimmungsvorlage an den Verwaltungsrat, die Philatelistentage nur noch alle zwei Jahre abzuhalten – und dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Genau das hatte ich u. a. angeregt! Plötzlich kam man nun zur Überlegung, die Herausgabe der philatelie sowohl von der Häufigkeit der Ausgaben, als auch inhaltlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu überdenken (das wäre aus vertraglichen Gründen ab 2012 möglich). Auch das hatte ich eindringlich gefordert. Dazu sei die Anmerkung gestattet, dass auch der Österreichische Verband nunmehr nur noch 11 Ausgaben seiner Verbandsnachrichten pro Jahr herausgeben wird. Ergänzend auch noch der Hinweis, dass der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Südwest, Herr Thorsten Pelant, in diesem Zusammenhang im Verwaltungsrat eine Vertragskommission zur Abwicklung des Themas Zeitschrift „philatelie“ gefordert hat. An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen den Verantwortlichen des Landesverbandes Südwest, heute vertreten durch dessen Schatzmeister, Herrn Wöhlert, ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit zu danken! Nach meinen Informationen plant der LV Südwest in Bad Sassendorf ebenfalls gegen die Beitragserhöhung zu stimmen. Dem gegenüber hat Herr Michael Adler - wieder einmal wohl in völliger Unkenntnis der Tatsachen - mir in einem Schreiben das Verhalten des LV Südwest als vorbildlich dargestellt. Zur Erläuterung: In besagtem Grußwort wirbt Herr Pelant für Verständnis bezüglich der geplanten Beitragserhöhung. So weit, so gut! Der BDPh sagt, dass sie nötig sei, um die bisherigen Leistungen aufrecht halten zu können. Das ist vollkommen richtig und dieser Ansicht kann auch ich – wie Herr Pelant – absolut zustimmen. Aber: Wollen die Mitglieder die Leistungen auch im bisherigen Umfang? Meine Umfrage an die Regionalbeiräte ergab zu über 90 Prozent ein eindeutiges „nein“. Da wir wohl auch im Bereich der Philatelie in den Landesverbänden die Demokratie wahren sollten, war es nicht mehr als recht und billig dass ich unseren bayerischen Landesverband in diesem Sinne im Verwaltungsrat vehement vertreten habe. Ob die Beitragserhöhung nun aber letztendlich vermieden werden kann, bleibt leider dennoch fraglich. Es gibt doch noch eine Reihe von Landesverbandsvorsitzenden, die das Interesse des BDPh über das Interesse ihrer eigenen Landesverbände stellen. Immerhin ist es mir gelungen dem BDPh Einsparpotentiale aufzuzeigen die, wie Sie alle gehört haben, genau in den Bereichen greifen, in denen sie den größten Erfolg versprechen. Es würde hier zu weit führen auf weitere angedachte Möglichkeiten einzugehen die in der letzten Verwaltungsratsitzung angesprochen wurden. In der Summe würde jedoch auch hier noch ein größerer Betrag zusammen kommen. Ich freue mich sehr, Ihnen dies hier mitteilen zu können, denn es zeigt dass meine steten Bemühungen - resp. die des Landesverbandes Bayern - um einen Fortschritt in der deutschlandweiten Philatelie letztlich doch einen – nicht unerheblichen - Erfolg zu verzeichnen haben. Das aber auch mal als Hinweis für diejenigen, die gebetsmühlenhaft ihre Aussage wiederholen „Der Gambert tut nichts“. Und diese sollten auch einmal überlegen, was sie selbst zum Fortschritt beigetragen haben bzw. was meine eigentlichen Aufgaben als LV-Vorsitzender sind! Zum Schluss noch ein paar allgemeine Informationen Zum Thema Neuwahlen: Ich hatte beim letzten Verbandstag gesagt, dass ich unter den bestehenden Umständen nicht mehr beabsichtigen würde als 1. Vorsitzender zu kandidieren. Wie erwartet, gestaltete sich die Suche nach einem Nachfolger schwierig. Offizielle Anträge liegen dem LV auch bis heute nicht vor, nur Gerüchte. Allerdings haben diese Gerüchte dazu geführt dass ich von Einzelpersonen, von Vereinen und sogar ganzen Beiratsbereichen gebeten wurde, meine Kandidatur noch einmal zu überdenken. Man befürchtet, dass besonders die in letzter Zeit erreichten Fortschritte in der Zusammenarbeit mit anderen Landesverbänden bzw. im Verwaltungsrat gefährdet sein könnten. Deutliche Zeichen einer geplanten Kursänderung gibt es ja bereits. Nicht umsonst deshalb auch der Antrag von Dieter Simon in Sachen Ablehnung der geplanten Beitragserhöhung. Ich möchte noch einmal betonen dass nicht meine Person im Vordergrund steht, sondern die Interessen und das Wohl des Landesverbandes. So hoffe ich – egal wie es sich heute ergeben wird – dass dieser mein innigster Wunsch in Erfüllung gehen möge. Ich bedanke mich für Euere Aufmerksamkeit!
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Internationale Ausstellung Alpen-Adria 2009 und 100 Jahre TAUMA München
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Die TAUMA – Tauschverbindung Münchener Briefmarkensammler e.V., gegr.1909, führte zum 100-jährigen Gründungsjubiläum diese zweifache Wettbewerbsausstellung im Rang 2 in Halle 1 und Halle 2 bei der IBB vom 5.-7.3.2009 im M,O,C, in München durch. Alle von der FIP vorgesehenen Wettbewerbsklassen waren ausgeschrieben und konnten ausgestellt werden.
Die Doppelveranstaltung war aus Paritätsgründen notwendig geworden, damit die begrenzte Anzahl von Ausstellern aus den einzelnen Alpen-Adria-Ländern nicht mit einer Überzahl deutscher Aussteller zu konkurrieren hatte.
Nach monatelanger intensiver Vorbereitung konnte der Veranstaltungsleiter Karl Miltenberger erleichtert die zahlreichen Ehrengäste, Aussteller, Vereinsvorsitzenden, Mitglieder und Besucher bei der Eröffnung begrüßen: den Hausherrn und Chef der Messe Sindelfingen Herrn Hohenstein, den Präsidenten der FEPA, Herrn Pedro Vaz Pereira mit Frau aus Lissabon, den BDPh-Präsidenten Herrn Dieter Hartig, den amtierenden Präsidenten der Alpen Adria Philatelie, Herrn Ivan Libric aus Kroatien, und den Vorsitzenden des LV Bayern, Herrn Ludwig Gambert, um nur einige zu nennen.
Der Veranstaltungsleiter betonte in seiner Begrüßung, dass sich diese Ausstellung in der Qualität der gezeigten Exponate und dem gebotenen Ambiente hinter der professionell organisierten IBRA und NAPOSTA zwei Monate später nicht zu verstecken brauchte.
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eröffnet erklärt. Dem Rundgang durch die Ausstellung folgte ein lebhafter Gedankenaustausch beim anschließenden Stehempfang.
Im Rahmenprogramm waren eine große Stadtrundfahrt und eine Besichtigung der Paulaner-Brauerei angeboten. Beide waren bis zur maximalen Teilnehmerzahl nachgefragt.
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Die 16-köpfige internationale Jury mit ihrem Vorsitzenden Thomas Höpfner hatte keine leichte Aufgabe, die 144 Exponate in 750 Rahmen im Wettbewerb zu beurteilen.
Neben der von der Deutschen Post AG herausgegebenen Messeganzsache, dem Thema Alpen Adria gewidmet, hatte der veranstaltende Verein noch zwei Umschläge zum Vereinsjubiläum, eine davon mit eingedrucktem ATM-Wertzeichen, und einen Umschlag zur Marke Leo von Klenze, in geringer Stückzahl aufgelegt, die teilweise schon am ersten Ausstellungstag vergriffen waren. Grund für die geringe Menge waren die in der Vergangenheit hohen Kosten der Belegerstellung durch die Messe-Organisation und des Vertriebs durch die damit beauftragte Firma, sodass heuer die TAUMA mit der Herstellung beauftragt war und natürlich nicht auf den Belegen sitzen bleiben wollte.
Dem Wunsch des BDPh entsprechend erschien zur Ausstellung eine Festschrift im DIN A4 Format mit 132 Seiten in Farbdruck. Sie enthält zwölf bisher unveröffentlichte und drei redigierte Fachbeiträge, davon sechs Bayern betreffend, von der Zeit der Klassik bis zur Situation, die durch den zweiten Weltkrieg entstanden ist. Restexemplare sind zum Preis von 10 Euro/Stück noch beim Veranstalter erhältlich.
Glanzvoller Höhepunkt der Ausstellung war der Festabend mit Palmares im Festsaal des Hotels „Vitalis“ in Schwabing, der mit 120 Teilnehmern bis auf den letzten Platz gefüllt war. Viele Gäste aus den Alpen Adria Ländern, alle Landeskommissare, Repräsentanten, Juroren und erwartungsvolle Aussteller konnten mit Mitgliedern der Münchener Vereine Kontakte knüpfen. An diesem Festabend in München nahmen so viele Ehrengäste teil wie selten zuvor, darunter FEPA-Präsident Pedro Vaz Pereira, BDPh-Präsident Dieter Hartig, VÖPH-Präsident Anton Tettinek, sein Amtsvorgänger Erich Bober, AA-Präsident Ivan Libric, die Präsidenten des slowenischen und ungarischen Philatelistenverbandes Igor Pirc und Sandor Kurdics, die Vertreter des italienischen und des schweizerischen Philatelistenverbandes, der gesamte bayerische Landesverbandsvorstand und Messe-Projektleiter Bernward Schubert.
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war außer der Laudatio zum Grand Prix, vorgetragen von Igor Pirc, kein Platz für eine größere Festrede bzw. Grußadressen anwesender Ehrengäste. Diese kamen in der Festschrift zu Wort.
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der Heilkunde zur modernen Pharmazie“, kam von Maria Kohnen (Garbsen). In der Literatur erhielt der Katalog „Hungarian Perfins“ von Istvan Lente (Budapest) die höchste Bewertung.
Insgesamt wurde von der Jury 45 mal Gold, 46 mal Vermeil, 30 mal Silber, 7 mal Silber-Bronze und 2 mal Bronze vergeben. Im Ein-Rahmen-Wettbewerb waren es 8 mal Diamant, 4 mal Rubin und 2 mal Smaragd.
Der optimale Tag für Besucher, die mit Bussen aus nah und fern angereist kamen, war der Samstag, 7.3.2009. Dieser Tag dürfte kaum gereicht haben, um alle Angebote der Philatelie und der gleichzeitig in Halle 3 und 4 stattfindenden Münzmesse NUMISMATA 09 wahrnehmen zu können. Die Messe IBB 2009 war auch der Startschuss für das Jubiläum „100 Jahre MICHEL-Kataloge“, das der Schwaneberger- Verlag mit einem Festabend im Atrium des M,O,C, am 6.3.2009 begann.
In der jährlich einmal stattfindenden Alpen Adria Konferenz am Samstag, 7.3.2009, wurde der scheidende FEPA-Präsident Pedro Vaz Pereira in Würdigung seines großen Engagements von den Delegierten einstimmig zum Ehrenpräsidenten der Alpen Adria Philatelie gewählt.
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Die Delegierten der Alpen Adria Philatelie vor dem Konferenzsaal. In der vorderen Reihe zweiter von links Pedro Vaz Pereira, noch FEPA-Präsident, rechts neben ihm Ivan Libric, Präsident der AA-Philatelie.
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Der besondere Dank der TAUMA gebührt unserem Ausstellungsleiter, Herrn Rudolf de Haye vom PSV Siemens München, der ein immenses Pensum an Arbeit bei der Vorbereitung und Abwicklung der Ausstellung geleistet hat. Nicht weniger dankt die TAUMA Herrn Jörg Maier, der als bayerischer Landeskommissar die Korrespondenz mit
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Der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. schließt sich überaus gerne den vorstehenden Dankesworten an. Die Veranstaltung war eine beispielhafte Kombination aus gutem Willen, Einsatzbereitschaft und erfolgreicher Zusammenarbeit, sowohl national als auch international. Die Durchführung zeigte, dass auch auf Landesverbandsebene großartige Ausstellungen ihren Beitrag zur internationalen Philatelie leisten können.
Einer blieb bisher jedoch kaum erwähnt, der „Motor“ und Hauptverantwortliche für diese Ausstellung, unser Karl Miltenberger! So möchte ich mich hier in diesem „Schlusswort“ persönlich und im Namen des Landesverbandes recht, recht herzlich bei ihm für seine hervorragende Arbeit bedanken. Er hat bewiesen, dass die Aussage „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“ nicht etwa ein dummer Spruch, sondern vielmehr der Schlüssel zum Erfolg ist!
Wer wird es ihm nachmachen?
(LGO)
Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich in der Ausgabe DBZ plus, München 2009 unter dem Titel „Großausstellung im Rang 2 – Erneut gelang es den Organisatoren, eine herausragende Veranstaltung nach München zu holen“ (Beilage zur DBZ 5/2009 vom 27. Februar 2009).
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Zur ROBRIA ´10 lädt der Philatelisten-Verein Rosenheim e. V. alle Aussteller und Besucher herzlich in die Inntalhalle ein.
Neben den Rang 2 Exponaten, der Rang 2 Jugend und einer Offenen Klasse wird es eine Sonderschau über Blumen und Pflanzen geben, nachdem in Rosenheim 2010 auch die Landesgartenschau abgehalten wird.
Ein Sonderpostamt mit Sonderstempel sowie mehrere Händler werden ebenfalls in der Halle sein. Der Festabend mit Preisverleihung für Aussteller und Ehrungen ist am Samstag, 17. April 2010 ab 19 Uhr – ebenfalls in der Inntalhalle.
Für Besucher, die mehrere Tage nach Rosenheim kommen wollen, sind wir bei der Zimmerreservierung gerne behilflich. Es lohnt, sich in einer der schönsten Urlaubsregionen ein paar Tage zu erholen.
Bei einem geführten Rundgang durch die Rosenheimer Altstadt können Sie die Sehenswürdigkeiten der schönen Inn-Stadt entdecken und ein wenig über die Geschichte unserer Stadt erfahren. Rosenheim bietet zahlreiche Museen, Kirchen und kulturhistorische Bauwerke. Auch das Umland hat eine Menge zu bieten – Burgen, Schlösser, Berge und Seen.
Information und Anmeldung zur Rang 2 und Offene Klasse:
Johann Vorleitner Eschenweg 32 83022 Rosenheim Telefon: 08031/67646
Anmeldeschluss Rang 2: 01. Februar 2010
Wir wünschen Ihnen interessante und vergnügliche Stunden in Rosenheim.
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Region München
Ein Verein wird 60: Der Philatelisten-Club Bavaria e. V. München
Natürlich können wir uns vom Alter her nicht mit Vereinen vergleichen, die 1888 oder 1905 gegründet worden sind, aber 60 Jahre sind doch auch etwas! Wir haben unser Archiv durch gearbeitet, zu vervollständigen versucht und die interessantesten und wichtigsten Teile in einem Buch zur Geschichte der Bavaria verarbeitet. Dazu kommen Erinnerungen und Fachartikel unserer Mitglieder. Mit den Leistungen unseres Vereins können wir uns sehen lassen. Hier ein kurzer Überblick.
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von den 1960ern bis 1985. Teilweise waren es internationale Jugend-Ausstellungen mit anderen europäischen Jugendorganisationen. Seit 1986 gab es, neben einigen Werbeschauen, eine Reihe größerer Wettbewerbsausstellungen. Unser damaliger Vereinsvorsitzender Paul Wolters organisierte zusammen mit Karl Ritschel die BAVARICA '86 und die BAVARICA '89. Bei letzterer gab es eine überragende "irische Abteilung". Höhepunkt in der damaligen Zeit war die große Rang-2-Ausstellung BAVARICA '92 in Haar. Zuletzt konnte die BAVARICA '07 innerhalb der Internationalen Briefmarkenbörse in München (IBB) durchgeführt werden.
Heute
Wir haben uns gut gehalten. Nach dem Einbruch der Mitgliederzahlen in den 1980er- und 1990er-Jahren, wie bei allen Vereinen, ging es wieder bergauf. Seit ca. 10 Jahren halten wir unsere Mitgliederzahl konstant mit einer Tendenz nach oben, was von den meisten anderen Vereinen nicht gesagt werden kann.
Die vereinsinternen Auktionen der Bavaria haben sich bis heute gehalten; mit gutem Erfolg für Einlieferer, Käufer und Schatzmeisterin. Die Weihnachts-, eher Jahresabschlussfeiern, sind seit den Anfangsjahren ebenfalls Tradition, auch wenn sich der Ablauf etwas gewandelt hat. Eine neuere Einrichtung (seit etwa 15 Jahren) ist das jährliche Grillfest, das von der Schatzmeisterin bezahlt wird und viele Mitglieder mit ihren Partnern anzieht.
Ein halbjährlich erscheinendes Mitteilungsblatt informiert seit 2001 alle Mitglieder über Termine und Neuigkeiten und bringt neben Fachlichem auch Ratsch und Klatsch. Es unterstützt den Informationsfluss zu den Mitgliedern, die zu den wöchentlichen Treffen nicht kommen können. Schnelle Neuigkeiten werden über unsere Internetseite verbreitet, die einen regen Zuspruch findet.
Ein Buch und eine Werbeschau
Der 60. Geburtstag war uns die Arbeit an einem Buch wert – 60 Jahre Philatelisten-Club Bavaria. Es wird im November 2009 erscheinen und enthält zuerst die Vereinsgeschichte. Danach kommen Erinnerungen unserer Mitglieder. Viele von ihnen haben in ihrem Gedächtnis gekramt und ihre Erinnerungen aufgeschrieben. Wenn über die früheren Vereinsvorstände und das damalige Vereinsleben berichtet wird, gibt das einen tiefen Einblick in diese Zeit. Auch zeitgenössische Spekulationen werden erwähnt und der Niedergang der bundesdeutschen Briefmarken. Beschrieben werden auch Sitzplatzprobleme bei den wöchentlichen Treffen, die sich bis heute nur graduell geändert haben.
Die Tagungslokale der Bavaria werden in einem eigenen Artikel behandelt. Was ist aus ihnen geworden? Die Recherchen brachten einige überraschende Ergebnisse.
Den Hauptteil bilden 100 Seiten bisher unveröffentlichte, postgeschichtliche Fachartikel der Mitglieder: Von München über Bulgarien nach China; vom älteren und neueren Irland nach Estland; von der Flaschenpost bei Luftschiffen bis zur Wohnungsnot in Bayern im Jahre 1831.
Das Inhaltsverzeichnis des Buches finden Sie zum Herunterladen unter www.PhilClub-Bavaria.de. Ein großer Teil der in den Fachartikeln vorgestellten Briefmarken und Belege wird im März 2010 in München bei der Internationalen Briefmarkenbörse in einer Werbeschau zusammengefasst sein. Viele informative Sammlungen mit schönen und seltenen Belegen warten auf die interessierten Besucher.
Das Buch hat fast 160 Seiten und einen festen Einband. Alle Abbildungen sind in Farbe. Es kostet 28 € zuzüglich Versand (in Deutschland 2 €) und kann über Hitzlers@tonline. de oder bei Thomas Hitzler in der Preysing-Apotheke, Wörthstr. 3, 81667 München, bestellt werden.
Hans Bergdolt, 2. Vorsitzender
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Region Mittelfranken-Ost
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Im August 2009 hat uns ein großer Philatelist für immer verlassen. Im Alter von 89 Jahren verstarb der weit über seine fränkische Wahlheimat hinaus bekannte Willy Königs.
Willy, wie ihn seine Freunde nannten, wurde am 22.5.1920 in Mönchengladbach geboren. Seine Mutter betrieb einen kleinen Allerweltsladen und schon als Sechsjähriger erbat er sich von Mama die Bilder aus den Zigarettenpackungen, weil ihm die bunten Bildchen so gut gefielen. Wenig später fing er dann mit dem Sammeln von Briefmarken an. Bald erkannte er, dass ganze Briefe mit ihren Stempeln und vielen Vermerken noch viel interessanter als eine lose Marke waren . Das zweite Hobby war die Musik. Willy Königs brachte sich in jungen Jahren durch Selbststudium die Instrumente Trompete, Klavier und Akkordeon bei.
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Noch im Krieg lernte er in Bayreuth während der Wagner-Festspiele seine Frau kennen. Nach der Kriegsgefangenschaft wurden die Eheleute 1945 in Nürnberg sesshaft und der gelernte Kaufmann Königs verdiente zuerst bei BP und dann bei der Firma Martin, Mineralstoffe, sein Brot. Nach dem Krieg schlummerte sein Hobby zunächst vor sich hin, aber dann wurde aus Willy Königs wieder der alte Sammler. Nach Möglichkeit verband er die Urlaube mit philatelistischen Aktivitäten. Dies geschah aber nie zum Nachteil eines gelungenen Familienurlaubs, wie die beiden Kinder bestätigten.
Vor allem Altbriefe hatten es ihm angetan. 1965 konnte er aufgrund eines Inserates in Tittmoning eine riesige alte Handelskorrespondenz etappenweise erwerben. Schmunzelnd erzählte er später in seinem Verein, dem Philatelisten-Klub 1891 Nürnberg e. V., wie er in dem alten Bauernhaus bei über 40 Grad auf dem Speicher die uralten Weidentruhen voller Briefe und Dokumente durchsucht hatte. Wie ein Schornsteinfeger habe er hinterher ausgesehen.
Die meisten Dokumente waren Fuhrmannsbriefe, und nach dem Studium einschlägiger Verordnungen aus dem Stadtarchiv Nürnberg schrieb Königs einen ersten Fachartikel über Fuhrmannsbriefe im Rundbrief des Deutschen Altbriefsammlervereins. 1967 schließlich erschien sein Buch „Im Namen und Geleite Gottes, eine Studie über Fuhrmannsbriefe des 18. und 19. Jahrhunderts“, das in der internationalen Sammlerwelt ein durchschlagender Erfolg wurde, da bis dahin auf diesem Gebiet so gut wie keine Forschung betrieben worden war. Zahlreiche Literatur-Auszeichnungen waren die Folge. Erwähnenswert ist, dass auch zahlreiche Speditionen sein Werk haben wollten, die dieses Buch als Geschenk für ihre Kunden höher einschätzten als die übliche Weinflasche. Willy Königs brachte es in seiner Sammlung auf über 800 Fuhrmannsbriefe und erhielt hohe Auszeichnungen. 1974 wurde er Ehrenmitglied des Philatelisten-Klubs.
Nach dem Tod seiner Ehefrau 1991 fand er in Hersbruck einen neuen Ort der Ruhe, bis er 2008 aus gesundheitlichen Gründen in ein Altenheim kam. Am 7.8.2009 wurde er dort in eine andere Welt geholt. Willy Königs hat sich durch seine postgeschichtlichen Forschungen ein Denkmal gesetzt und wird unvergesslich bleiben.
PFB
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Region Unterfranken
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Aus der MAIN-POST vom Dienstag, 13.10.2009
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Region Oberfranken-West
Rang-3-Ausstellung der Briefmarkenfreunde Burgkunstadt ein voller Erfolg
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Vom 3. bis 4. Oktober 2009 fand in der Stadthalle von Burgkunstadt anlässlich des 50-jährigen Vereinsjubi-läums eine Rang 3 Ausstellung mit Tauschtag statt.
Vereinsvorsitzender Roland Gleißner konnte eine Vielzahl von geladenen Gästen, Ausstellern und Sammlern aus ganz Deutschland willkommen heißen. Nach den
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Begrüßungsworten lud der Vorsitzende zu einem Büfett ein und einem anschließen-den Rundgang durch die Ausstellung.
Zahlreiche Besucher erfreuten sich über die sehr guten Exponate der Aus-stellung, die hochwertige Objekte hervorbrachte. Die Erfolge erhielten die Aussteller von der Jury in ihren Bewertungen.
Bei den anwesenden Händlern und Tauschkameraden konnte der eine oder andere an
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diesen beiden Tagen auch noch sein Schnäppchen machen.
Eine Vielzahl von Angebo-ten wie Blattgestaltung am PC, eine umfangreiche Vereinsbibliothek und ein Sonderpostamt stand den Sammlerfreunden zur Verfügung.
Auch an die Kleinen wurde gedacht mit Briefmarken-Memory, Briefmarken-puzzle, Glücksrad, einer Hüpfburg und weiteren Attraktionen.
Ein besonderer Dank ergeht an alle Helfer, Sammlerfreunde und Aussteller, die so eine
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Veranstaltung erst ermöglichen.
Wir wünschenuns für die Zukunft, dass es noch viele Veranstaltungen dieser Art geben wird, die den Sammlern und Ausstellern die Möglichkeit bieten, ihrem Hobby zu frönen.
Roland Gleißner
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Region Oberpfalz
Die Briefmarkenfreunde Cham feiern ein großes Fest
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Für die Briefmarkenfreunde Cham und Umgebung ist es eine Ehre, dass der Verein die 62. Landesverbands-Tagung mit einer Rang-3-Ausstellung sowie dem Tag der Briefmarke 2010 anlässlich ihres 55jährigen Gründungsfestes vom 28. bis 30. Mai ausrichten darf.
Die über tausend Jahre alte Handelsstadt Cham wird auch das Tor zum Bayerischen Wald und zum Böhmerwald genannt und ist damit idealer Ausgangs-
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punkt für zahlreiche Ausflugs- und Besichtigungsmöglichkeiten. Die Altstadt ist in einer Schleife des Flusses Regen eingebettet und Cham wird deswegen auch die „Stadt am Regenbogen“ genannt. Einer der bekanntesten Chamer Bürger war Nikolaus Graf von Luckner, Marschall von Frankreich (1722 – 1794). Ihm wurde die „Marseillaise“, die heutige französische Nationalhymne gewidmet. Cham liegt etwa 18 km von der tschechischen Grenze entfernt.
Das voraussichtliche Programm der oben erwähnten Festlichkeiten:
Freitag, 28. Mai 2010 in der Stadthalle Cham
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Samstag, 29. Mai 2010
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10.00 Uhr
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19.00 Uhr
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Nachmittags:
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Tag der Briefmarke 2010 im LV Bayern, Rang-3-Ausstellung für die Öffentlichkeit, Verlosung zu Gunsten der Gründung einer Jugendgruppe, Verkauf verschiedener philatelistischer Belege, Sonderpostamt mit voraussichtlich drei Sonderstempeln, Händlerstände
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Festabend für geladene Gäste, Bewertung der Rang III Ausstellung
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Beiratssitzung des Landesverbandes im Hotel am Regenbogen
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Sonntag, 30. Mai 2010
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Ab 10.00 Uhr
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09.00 – 14.00 Uhr
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Landesverbandstag des LV-Bayern im Hotel am Regenbogen
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Briefmarkengroßtauschtag mit Sonderpostamt, Verlosung, Tag der Briefmarke 2010 im LV-Bayern, Rang III Ausstellung, Händlerstände
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Die Mitglieder des Chamer Vereins freuen sich, Sie zahlreich zu diesen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in der „Stadt am Regenbogen“.
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Region Oberbayern
Rückblick: 30 Jahre Germeringer Briefmarkenfreunde e.V.
Vor über zwei Jahren bewarben wir uns für den „Tag der Briefmarke 2009“ als Highlight unseres 30jährigen Vereinsjubiläums. Obwohl wir, sicher im Gegensatz zu manch anderem Verein, unseren Mitgliederstand seit 1995 fast auf dem Höchststand halten konnten, müssen wir uns ständig bemühen, diesen auch weiterhin zu sichern.
Gerne hätten wir eine Rang 3-Ausstellung veranstaltet, aber wir trauten uns ehrlich gesagt nicht. Nicht wegen der finanziellen Belastung, denn es gibt ja doch ansehnliche Zuschüsse. Wir befürchten, dass wir mit hochwertigen und teuren Ausstellungsobjekten potentielle Interessenten für eine Mitgliedschaft im Verein eher abschrecken als gewinnen. Viele glauben dann, wer da nicht mithalten kann, hat hier auch nichts verloren.
Zugegeben, wir verstehen uns als ein Verein, in dem Sammeln Spaß machen soll und lieber eifrig getauscht als elitär präsentiert wird. Daher also lieber eine Werbeschau, in der die Vielfalt des Sammelns im Verein gezeigt wird. Und auch die Heimatsammler sind sehr willkommen, ziehen diese doch Besucher – und hoffentlich werdende Mitglieder – aus der Umgebung an. Um auch mehr Sammler zu locken, haben wir selbstverständlich auch einen Großtauschtag geplant, zur Feier des Tages sogar 'Eintritt frei!'
Weiter hat sich gezeigt, dass enge Beziehungen mit Vereinen in der Umgebung das Vereinsleben nicht nur im eigenen Verein sehr positiv fördern. Statt 'mir san mir' und 'was gehen uns die anderen an' kommt plötzlich Leben in die Bude. Und tatsächlich, man kann auch einiges von den anderen lernen. Daher wollten wir anderen Vereinen die Gelegenheit geben, sich bei uns vorzustellen und Werbung für sich und ihre Tauschtage zu betreiben. Die Resonanz hierauf war enttäuschend gering. Einerseits findet sich in vielen Vereinen offensichtlich niemand mehr, der bereit ist, einige Stunden für die Präsentation seines Vereins zu opfern, andererseits scheinen andere Werbung nicht nötig zu haben oder bereits jede Störung ihrer Agonie abzulehnen.
So warben nur der Philatelistenverein Fürstenfeldbruck, der Briefmarken-Sammler-Verein Dachau und die Philatelistengruppe St. Paulus für ihre Vereine, letztere besonders auch für die Sammlergilde St. Gabriel. Auch die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke stellte sich und ihre Tätigkeit vor. Wer hier Angst vor Konkurrenz hat übersieht die Vorteile gemeinsamer Kooperation.
Zu einen runden Vereinsjubiläum gehört es, dass auch Persönlichkeiten, sei es der Stadt, sei es der Philatelie, eingeladen werden. Welch Schreck, als wir dabei vom Oberbürgermeister erfuhren, dass wir mit den Feiern der Stadt zum 25jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Domont-Germering zusammenfallen. Daraus hat sich aber schnell die Idee entwickelt, diese Feierlichkeiten mit einem Sonderstempel und Erinnerungsbelegen zu begleiten, was zwar zunächst auf Skepsis stieß, schnell aber in Begeisterung umschlug. Die Stadt Germering zeigte sich dabei zu unserer Freude überraschend großzügig und auch der Deutsch-Französische Verein Germering baute unsere Veranstaltung gleich in sein Programm für seine französischen Gäste ein.
Ach ja, da war ja noch das Thema 'Tag der Briefmarke'. Was soll man planen, wenn man nicht weiß, welches Motiv für die Marke zum 'Tag der Briefmarke' gewählt wird? Es sollen ja der Sonderstempel und die Erinnerungsbelege zumindest etwas zum Motto passen. Die Post erleichtert einem hier das Leben, sprich die Werbung, nicht gerade. Als dann endlich die Briefmarke mit dem Eichstättbrief erschienen war, passte diese ideal zu 160 Jahre Schwarzer Einser und bot damit reichlich Ideen zur Ausgestaltung von Sonderstempel und Belegen.
Dann das Elend mit der Post: Da gibt es doch eine Ganzsache mit einem Wertstempel 'Tag der Briefmarke' – aber bitte wo? Ein Plusbrief individuell darf es nicht sein, der erhält keinen Sonderstempel. Nach zwei Wochen war dann klar, das ist kein Plusbrief individuell, aber er ist nur bei 'Plusbrief individuell' erhältlich. Die dürfen dann trotzdem mit Sonderstempel gestempelt werden. Weiß aber niemand – Weiden auch nicht. Eine Woche später dann: Er darf doch! Alle waren begeistert, als sie die ersten sahen, doch kaum einer wusste, dass es diese Ganzsache überhaupt gab! Und dann gibt’s ja noch den Zuschuss zum Sonderstempel `Tag der Briefmarke' - aber bitte wo? Die Anfrage an das Team Erlebnis: Briefmarke war erfolgreich – Stempel 'Tag der Briefmarke' gerettet. Und da die beiden Stempel auch noch am Folgetag verwendet werden können machte es Sinn, das Sonderpostamt an beiden Tagen vor Ort zu haben.
Für unser Jubiläum und den 'Tag der Briefmarke' wollten wir drei Erinnerungsbelege anbieten. Eine kleine Druckerei in der Umgebung überzeugt immer wieder durch hohe Qualität bei geringen Kosten.
Ohne Festschrift kein Jubiläum. In eigener Regie gestaltet und für den Druck schon aufbereitet fanden wir auch noch einen großzügigen Sponsor und, was in einer Großstadt sicher schwieriger ist, in Germering und Umgebung fanden sich doch einige Firmen, die Werbeanzeigen schalteten.
Unseren Jubiläums-Festabend legten wir in die Gaststätte, in der wir seit Jahren zur vollen Zufriedenheit unsere Jahresabschlussfeiern abhalten. Den Anmeldungen nach rechneten wir mit 50 bis 60 Teilnehmern. Zu unserer Freude kamen fast doppelt so viele, zum Schrecken der Gaststätte, die diesem Ansturm kaum gewachsen war. Unsere Blasmusik, die bei solchen Treffen immer aufspielt, und ganz überraschend Ulrich Mahlke aus dem Garmischer Verein mit seinem anzüglichen Gedicht über die Vielfalt des Sammelns, rundeten den Abend trefflich ab.
Wir hoffen, auch ohne Rang-Ausstellung – den Sammlern einiges geboten zu haben und mit unserer Kombination aus Jubiläum, Werbeschau, 'Tag der Briefmarke' und Tauschtag hielten sich auch die Kosten weit unter dem vorgeplanten Rahmen.
Vielleicht gelingt es uns, einige der nächsten Tauschtage, vielleicht zusammen mit anderen, wieder in ähnlicher Weise zu gestalten. Wir freuen uns schon darauf.
Sehr positiv kam bei allen an, dass sich der Landesverbandsvorstand in Germering präsent zeigte. Nicht nur, dass Herr Gambert ein Grußwort zur Eröffnung sprach und zum Jubiläum gratulierte, auch die Herren Ansorge, Gleißner und Simon waren anwesend. Nach der Vorstandssitzung besuchten sie abends auch unseren Festabend.
Ach so – wie lief's denn eigentlich? Wir reden nicht gerne über uns, aber wir dürfen einen Artikel über 30 Jahre Germeringer Briefmarkenfreunde im Fürstenfeldbrucker Tagblatt mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs hier wiedergeben:
30 JAHRE BRIEFMARKENFREUNDE
Träger landeskundlicher Aspekte
Germering ? Jubiläen sind am Wochenende gleich reihenweise begangen worden. Es war der bundesweite „Tag der Briefmarke"; die Germeringer Briefmarkenfreunde feierten in der Stadthalle ihr 30-jähriges Bestehen; die erste Briefmarke des Königreichs Bayern ? der „Schwarze Einser" ? hatte seinen 160. Geburtstag und die Städtepartnerschaft zwischen Germering und Domont wurde 25 Jahre alt. Die „Philatelique de Domont" war deshalb ebenfalls in der Stadthalle vertreten.
Besondere Tage ehren Philatelisten stets mit einem Sonderstempel. Und so fand Samuel Fleischhacker, Schriftführer der Briefmarkenfreunde, an einem Großtauschtag einen solchen Sonderstempel von Domont aus dem Jahre 2004. Damit war klar, dass das 30-jährige Vereinsjubiläum mit dem 25. Jahrestag der Städtepartnerschaft zusammenfällt und eben auch gemeinsam gefeiert werden sollte.
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Nicht zuletzt sind Brief-marken Träger landes-kundlicher Aspekte und geradezu perfekt, um solche Ereignisse philatelistisch zu verknüpfen. Erwachsen aus diesem Hobby doch oft lebenslange Freundschaf-ten in aller Welt. Die „Geschichte hinter den Marken" ist es auch, was die erst 13-Jahre alte Jacqueline Praml fasziniert. „Meine Freundinnen finden das Hobby langweilig", sagt
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das jüngste Vereinsmitglied. Seit vier Jahren beschäftigt sie sich wie ihr Vater mit der Philatelie und hat sogar ihre Rassehunde-Marken für die Ausstellung aufbereitet.
Neben den thematischen Sammlungen gab es eine historische Sammlung zum „Tag der Briefmarke" von Benno Groß, Ländersammlungen, postgeschichtliche Sammlungen wie die vom Insinuationsdokument zum Postzustellungsauftrag von Werner Wirges oder Kuriositäten wie ein abgestempelter Bierfilz.
„Es gibt Anhäufler, Sammler und Aussteller", unterscheidet Tauschtag-Organisator Wolfgang Reich. Letztere tragen dazu bei, Informationen gut aufzubereiten. Und so zeugen viele Not- und Behelfsmaßnahmen von Gebietsveränderungen nach dem Krieg, erinnern Mehrfachfrankaturen an Währungsreformen oder die Zwangszuschlagsmarke für die Notopfer Berlin an politisch bewegte Zeiten.
Dass auch die Jüngsten Spaß haben können an Briefmarken und Stempel zeigen die Blätter zu „Deutsche Zoos" und „Leuchttürme" sowie die Städteblätter zu München, an denen die Kinder vom Kinderhort Fürstenfeldbruck akribisch gearbeitet haben. Viel wird inzwischen übers Internet abgewickelt. „Aber die persönlichen Gespräche, das Gespür für eine besondere Marke und ja, auch den Spaß am Feilschen kann das Internet nicht bieten", sagte Reich. Und deshalb werden auch an diesen besonderen Tag gleich zwei Postsonderstempel erinnern, die an einer Sonderpostfiliale in der Stadthalle ausgegeben wurden.
rgh FOTO: GREIF, Fürstenfeldbrucker Tagblatt Dienstag, 15. September 2009, Nr. 212 Lokales S. 5 Stadt Germering
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Region Oberbayern
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Der Bund Deutscher Philatelisten nimmt Abschied von seinem langjährigen und treuen Mitglied, unserem Sammlerfreund Otto Gleixner.
Er war nicht nur ein treues Mitglied, sondern ein sehr engagierter Mitarbeiter in vielen Funktionen. Otto Gleixner hatte sich ganz seinem geliebten Hobby, der Philatelie, verschrieben. Ja sein Leben war davon geprägt.
Wir haben einen Freund und hoch verdienten Philatelisten verloren, der nur schwer zu ersetzen sein wird. Seine besondere Liebe und sein vielseitiges Engagement galt der philatelistischen Literatur, die er als langjähriger Leiter der philatelistischen
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Bibliothek der Stadt München auch zu seinem Beruf machte. Durch ihn wurde die philatelistische Bibliothek das, was sie heute ist: eine weltweit anerkannte philatelistische Institution. Otto Gleixner leitete diese Bibliothek 28 Jahre lang und drückte ihr seinen Stempel auf.
Ein großes Fachwissen zeichnete ihn dabei aus, das allen Philatelisten großen Nutzen gebracht hat. Mit seinem für uns so unerwarteten Tod geht viel von diesem Wissen verloren. Das beweist die Lücke, die er hinterlässt.
Aber er war nicht nur Bibliothekar, sondern auch selbst Forscher und Verfasser von Schriften, die schwierige Gebiete der Philatelie, wie Absenderfreistempel aus aller Welt behandelten. Ich hätte mir gewünscht, dass er dafür vor allem bei Wettbewerben mehr Anerkennung gefunden hätte. Sie war ihm leider versagt. Seine Schriften bleiben eine eindrucksvolle Erinnerung an sein Schaffen.
Otto Gleixner behielt sein vielseitiges Wissen in vielen Bereichen der Philatelie nicht nur für sich, sondern gab es auch an seine Sammlerfreunde weiter. Er war Freund und Berater als Juror für Literatur, Postgeschichte und traditionelle Philatelie bei Wettbewerben. Eine schwierige Aufgabe, die er mit Können erfüllte. Er konnte über solche wichtigen Sammelgebiete einfach mit großer Fachkenntnis mitreden.
Zu besonderem Dank ist ihm die Philatelistische Akademie in Bayern verpflichtet. In den letzten 5 Jahren hat er sehr umfangreich und kenntnisreich an der Neubearbeitung der Lehrbriefe mitgearbeitet. Er war Fernlehrer und wirkte als Instruktor und Referent bei Seminaren mit. Er war ein sehr wichtiger Mitarbeiter für uns, und die Akademie wird ihn sehr vermissen.
Lieber Otto Gleixner, Du wirst als unser Sammlerfreund durch Deine vielen und hervorragenden Leistungen in unser aller Erinnerung bleiben!
Wir werden Dir stets ein ehrendes Andenken bewahren, mögest Du in Frieden ruhen.
Michael Adler
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In eigener Sache
Zur Aktualisierung unseres orangen Ordners erinnern wir nochmals daran dass Änderungen bzw. Ergänzungen im eigenen Interesse der Vereine laufend eingereicht werden sollten. Immer wieder erreichen uns diese erst, wenn eine Zustellung (z. B. die LV Aktuell) nicht funktioniert. Bitte senden Sie derartige Neuigkeiten nach Möglichkeit auch an alle Vorstandsmitglieder, damit wir bis zur Veröffentlichung nicht mit verschiedenen Unterlagen arbeiten.
Ein weiteres Anliegen: Es liegen uns verhältnismäßig wenig E-Mail Adressen vor. Dadurch können eilige Informationen oft nicht rechtzeitig verschickt werden. Zudem würde es die Korrespondenz sehr erleichtern. Ich habe z. B. im Oktober innerhalb einer Woche 41 E-Mails für den LV verschickt – das wäre in Papierform, also per Brief, nicht zu bewältigen gewesen! Auf der anderen Seite erreichte mich eine Nachricht mit 25 Seiten Anhang. Ob der Absender bereit gewesen wäre, mir das ausgedruckt zu schicken sei dahingestellt. Auch die Erstellung der LV Aktuell wäre ohne E-Mails nicht mehr möglich.
Natürlich wird das Argument kommen, wir seien Briefmarkensammler und dies sei die Aufforderung keine Briefmarken mehr zu verkleben. Sehen Sie das bitte nicht so eng! Ich sprach ja nur von der Möglichkeit der Nutzung, nicht von einer Pflicht oder einer Regel!
In manchen Fällen wäre auch eine Fax-Nummer von Nutzen. Es ist nun mal sehr umständlich, Listen oder eingegangene Schreiben per E-Mail oder gar per Telefon zu übertragen…
Die Vorstandschaft würde sich freuen, wenn Sie uns bei unserem Anliegen unterstützen könnten! Und damit es nicht „die unendliche Geschichte“ wird: Wäre es möglich die Angaben bis zum 31.12.09 zu aktualisieren?
Bitte überprüfen Sie Ihre Seite im orangen Ordner auf Aktualität!
Ich bedanke mich im Voraus!
Ludwig Gambert, 1. Vorsitzender Renzbergstraße 5 97762 Hammelburg Tel.: 09732-782542 Fax: 09732-782543 E-Mail: gambert.akademie@gmx.de
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Ansichtskarten-Sammlerbörse München Sonntag, 11.April 2010 Sonntag, 20.Juni 2010 Sonntag, 26.September 2010 Sonntag, 21.November 2010 Öffnungszeit: 9 - 15 Uhr
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Straßenbahnhaltestelle Linie 20 Olympiapark / Radstadion U-Bahnhaltestelle U1 Gern
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Heft
1/307 2/308 3/309
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Ausgabemonat
März 2010 Juli 2010 November 2010
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Redaktionsschluss
1. Februar 2010 1. Juni 2010 1. Oktober 2010
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Philatelistische Bibliothek
Der Literaturbestand der Philatelistischen Bibliothek München hat Ende Mai 2009 die Marke von 50.000 überschritten und wächst täglich weiter an. Alle diese Werke sind über unseren Online-Katalog im Internet zu recherchieren. www.muenchner-stadtbibliothek.de/philatelistische-bibliothek
Um den Fernleihkunden die Information über neu verfügbare Literatur aktuell zukommen zu lassen versenden wir seit 2008 alle 3 Monate einen *Newsletter* mit Information zu neu verfügbaren Medien. Jeder kann sich kostenlos dazu anmelden mit Stichwort Newsletter unter der Email-Adresse stb.phil.kult@muenchen.de
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