Heft 3/303 Dezember 2008

 
LVaktuell

Heft 3 / 303

Dezember 2008
 

LVaktuellNeuKl

Inhalt:
Grußwort 1. Vorsitzender
Philatelistische Bibliothek - Neue Öffnungszeiten
Region Oberfranken - Philatelistenclub Selb
Region Oberfranken - Briefmarken- u. Münzensammler Vereins Selb e.V.
Region Oberfranken - Briefmarkensammler-Verein Bayreuth e.V.
Region Mittelfranken - Werbeschau im Frankenzentrum Nürnberg-Langwasser
Thematische Philatelisten Bayern e.V. - Schwaneberger Verlag
Post und Philatelie
Info & Offner Brief - Briefmarkensammlerverein Kempten 1908 e.V.
Region Oberpfalz - Eine besondere Ehrung in Cham
Region Oberpfalz - Cham ist eine Reise wert!
Philatelistentag Weiden - Tops und Flops
Region Unterfranken - Obernburg
In eigener Sache
110. Deutscher Philatelistentag
Redaktionsschluss
Fachstelle Sammlerschutz - Widerrufsbelehrung Stand April 2008
Region München und Umgebung - ALPEN-ADRIA Ausstellung München 2009
Bücherecke - MICHEL-Briefmarken-Katalog Südeuropa 2008 (Band 3) - in Farbe!

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Grußwort 1. Vorsitzender
 
Advent –Weihnachten – Neujahr
 

Alle Jahre wieder überlegt man, was man zu diesem Thema schreiben könnte. Man liest auch andere Grußworte, Zeitungsartikel und besinnliche Texte. Aber alles schmeckt nach einem Aufguss von einem gebrauchten Teebeutel. Zum  einhundertundsiebenundsechzigsten Mal die Story vom Nikolaus, zum einhundertundvierundneunzigsten Mal die Geschichte der Einführung des Weihnachtsbaumes, zum …

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Neu ist heuer nur die Einbeziehung der Rezession. Und damit beginnt ein Problem: Während die einen zum x-ten Mal fordern, die Weihnachtszeit ruhiger und vor allem besinnlicher zu begehen, sehen die anderen die Rettung der Wirtschaft darin, dass man ganz einfach mehr Geld ausgeben sollte, keinesfalls aber weniger. Was ist dazu besser geeignet, als das Weihnachtsgeschäft? Nun soll mir mal jemand verraten wie man das in Einklang bringen kann!
Liest man in philatelistischen Texten, findet man nur allzu altbekanntes: Mitgliederwerbung wird gefordert, die Jugend soll besser einbezogen werden, der finanzielle Aspekt unserer Sammelleidenschaft müsse in den Hintergrund treten. Neu ist der Gedanke des BDPh an eine Beitragserhöhung. Er will seinen Anteil von 8,50 EUR auf 11 EUR erhöhen. Sinnigerweise wird es dann wieder heißen der LV habe „seinen“ Beitrag erhöht! Dabei ist unser Anteil an der geplanten Erhöhung gerade mal 0 Cent!
 
Aber wir wollen uns hier nicht ins allgemeine Klagen einklinken, dazu geben uns die Tageszeitungen Gelegenheit genug. Auch erfreuliche Aspekte zeichnen sich am philatelistischen Himmel ab: Die NAPOSTA in Essen, die IBB in München, der Philatelistentag in Bad Sassendorf. So schön diese Angebote sind, werden sie viele unter uns jedoch (leider) herzlich wenig interessieren. Nach wie vor ist der Funktionär vor Ort gefordert und hier wünsche ich allen eine glückliche Hand und auch das nötige „dicke Fell“. Letzteres schreibe ich, weil kürzlich bei einer Veranstaltung das letzte Lied noch nicht verklungen war, als sich schon wieder Kritik häufte: zu viel Programm, zu langatmig etc. – Das mag für den einen oder anderen durchaus der Fall gewesen sein, aber man sollte – individuelle – Gedanken nicht unbedingt dem Veranstalter gegenüber zum unpassenden Moment laut äußern. Gedanken sind frei, Gedanken!
 
Zum Schluss: Nachfolgende Geschichte (Text nahe einer Idee von Franz Hohler) fand ich in einem alten Lesebuch (unter dem Leitthema „Bei uns und anderswo“). Obwohl sie jahreszeitlich unpassend ist, möchte ich sie als besinnlichen Text hier bringen. Der aufmerksame Leser wird zwischen den Zeilen die Parallelen zum LV Bayern (und zur Politik) finden.
Trotz allem bzw. erst recht:

FROHE WEIHNACHTEN UND ALLES GUTE FÜR 2009!

Euer

Ludwig Gambert

Die blaue Amsel

Amseln sind schwarz. Normalerweise. Eines Tages aber saß auf einem Telegraphenmast im Alpenvorland eine blaue Amsel. Sie kam von weit her, aus einer Gegend, in der die Amseln blau waren.

Ein schwarzer Amselmann verliebte sich in sie und bat sie seine Frau zu werden. Zusammen bauten sie ein Nest und die blaue Amsel begann ihre Eier auszubrüten, während ihr der Amselmann abwechselnd zu fressen brachte oder für sie die schönsten Lieder sang.

Einmal, als der Mann auf Würmersuche war, kamen ein paar andere Amseln, vertrieben die blaue Amsel aus dem Nest und warfen ihre Eier auf den Boden, dass sie zerplatzten.

„Wieso habt ihr das getan?“, fragte der Amselmann verzweifelt, als er zurückkam.

„Weil wir Amseln schwarz sind“, sagten die andern nur, blickten zur blauen Amsel und wetzten ihre gelben Schnäbel.
 

 

Philatelistische Bibliothek mit neuen Öffnungszeiten
neue Öffnungszeiten ab 6.10.2007:
Mo-Fr 10-19 Uhr Sa 11-16 Uhr
Münchener Stadtbibliothek am Gasteig
Rosenheimer Str. 5, 81667 München

 

Region Oberfranken

Philatelistenclub Selb: Auszeichnung für Werner Plechschmidt

Sehr erfreut waren die 22 Briefmarken- und Münzensammler, die wie gewohnt zum Vereinsabend am 21.10.08 kamen, über den unerwarteten Besuch unseres Regionalbeirates Dieter Simon.
 

Positiv war auch der Anlaß für diesen Besuch: Dieter Simon zeichnete Werner Plechschmidt, den 1. Vorsitzenden des Philatelistenclubs Selb mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes Bayern aus.
Werner Plechschmidt war im Februar 1982 zum 2. Vorsitzenden gewählt worden. Seit März 1985 leitet er den Verein als 1. Vorsitzender und zwar ohne Unterbrechung bis heute. Er ist auch Vorbereiter und Motor der weit über unsere Region hinaus bekannten Frühjahrs- und Herbsttauschtage in Selb. Auch der vereinsinterne Rundsendedienst klappt nur deshalb so gut, weil er sich persönlich um diesen sehr zeitaufwendigen Job kümmert.
 

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Für viele deutsche Sammelgebiete ist Werner Plechschmidt ein erfahrener Fachmann, der sein Wissen auch gerne an alle Sammlerfreunde weitergibt. Vieles aus seinen Sammlungen hat er schon bei Vereinsabenden vorgelegt und die Besonderheiten erklärt.
Wir freuen uns mit unserem 1. Vorsitzenden über die Auszeichnung und wünschen ihm auch weiterhin alles Gute und immer Freude am Briefmarkensammeln.

fs

 

Region Oberfranken

Einhundertster Großtauschtag des Briefmarken- und Münzensammler Vereins Selb e.V. mit der Gruppe Schönwald

Ein besonderes Jubiläum kann der Selber Verein am 1. März 2009 feiern, denn an diesem Sonntag wird im Feierabendhaus der Fa. Rosenthal am Rothbühl der einhundertste Großtauschtag durchgeführt.

Die Vorstandschaft der Selber Briefmarken- und Münzensammler hat zu diesem Jubiläum auch schon einiges in Planung, so soll wieder einmal eine Verlosung oder Versteigerung von Marken- Porzellan durchgeführt werden.

Was mit dem „Ersten Großtauschtag“ am 15. März 1959 in den Räumen der Gaststätte „Zentralhalle“ begann, - in der Selber Presse wurde von „überfüllten Tauschräumen“ berichtet, - hat sich inzwischen zu einem festen Termin im philatelistischen und numismatischen Veranstaltungskalender von Oberfranken entwickelt. Bereits am 20.3.1960 musste in ein größeres Tauschlokal umgezogen werden. Der Saal des „Gewerkschaftshauses“ war für die folgenden Jahre Veranstaltungsort für die jeweils am ersten Sonntag im März und November stattfindenden Tauschtage. Anlässlich des 40-Jährigen Jubiläums des Selber Vereins war ausnahmsweise ein Großtauschtag im Selber „Lutherheim“ durchgeführt worden.

Am 9.11.1969 fand der erste Großtauschtag im neuen Lokal, der Kantine der Fa. Hutschenreuther Abt.B. statt. Über den Tauschtag am 7.11.1971 berichtet das „Selber Tagblatt“, dass der Tauschraum mit über 350 Sammlern voll besetzt gewesen sei. Beim Herbst-Großtauschtag am 14.11.1976 konnte ein neuer Rekordbesuch mit über 500 Gästen registriert werden.

Der Herbst-Großtauschtag am 6.11.1988 wurde dann erstmals in der Kantine der Roland- Dorschner-Halle durchgeführt. Auch hier war fast immer ein „Volles Haus“ zu registrieren.
Wegen der bekannten Probleme in der Porzellanindustrie wurde der Selber Großtauschtag am 7.11.1993 erstmals im Feierabendhaus der Fa. Rosenthal durchgeführt.

Auch wenn die Besucherzahlen der Jahre 1970 – 1995 nicht mehr erreicht werden können, so konnte der Selber Verein mit ca. 150 Besuchern beim letzten Tauschtag am 2.11.2008 durchaus zufrieden sein.

Selb, 18.11.2008 HK.

 

Region Oberfranken

Klaus Bürmann – 25 Jahre 1. Vorsitzender des
Briefmarkensammler- Vereins Bayreuth e.V.
 

Wir wissen nur, dass unser Klaus am Frühlingsanfang, genau am 21.03.1932 in Essen das Licht der Welt erblickte. Der Ruhrpott prägte von da an sein Leben.

Nach Grundschule, Gymnasium und Praktika im Kohlenbergbau folgte das Studium des Bergrechtes an der Bergschule. Als wohlbestallter Bergingenieur begann er seine berufliche Tätigkeit in Nordrhein/Westfalen. 1963 kam er dann an das Bergamt in Bayreuth.
 

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So wie wir ihn kennen, war es nicht der erste private Weg in die Wagnerstadt, aber bestimmt einer der ersten zu unserem Verein – damals noch im „Blauen Affen“ – und wurde sogleich Mitglied im Briefmarkensammler-Verein Bayreuth e.V.

Das erste, was wir von Ihm erfuhren, war dass er auf Grund seiner speziellen Kenntnisse die er hatte, und zwar im Bergbau im Allgemeinen und dann besonders in Bayern, zwei Ausstellungssammlungen aufbaute. Die eine über das Bergwesen insgesamt und die zweite speziell über „Bergbau in Bayern“. Es sei nur am Rande vermerkt, dass beide Sammlungen von der jeweiligen Jury mit hohen Auszeichnungen im In- und Ausland bedacht wurden.
Durch seine Großbritannien-Spezial-Sammlung finden sich nur er selber und qualifizierte Experten durch. Selbstverständlich ist, daß auch die erste Briefmarke der Welt, die legendäre „One Penny Black“ auf Brief zu seiner Sammlung gehört und diese ungemein bereichert.

Still und ohne Effekthascherei wirkt er seit langem in Arbeitskreisen mit, versah im Verein u. a. das Amt des Tauschwartes, des Rundsendeleiters und des Veranstaltungsleiters, bis er seit nun mehr als 25 Jahren als unser 1. Vorsitzender mit Umsicht, Fachkompetenz und neidvoll anerkanntem Charisma den Verein und seine Vereinsabende leitet.

Darüber hinaus pflegt unser Klaus Bürmann Kontakte zu Sammlern und anderen Briefmarkensammler-Vereinen über die Grenzen Deutschlands hinaus so dass es hier in der Vergangenheit bereits zu einigen engeren Beziehungen kam.

Immer wieder interessant sind seine Aussagen und Berichte von Tauschtagen, die er für uns besucht hat und die er uns dann immer wieder sehr plastisch schilderte.

Als sein großes Ziel darf man sicherlich das 100 – jährige Jubiläum unseres Vereines sehen, das im Jahre 2011 begangen werden wird. Hier wird uns sein reicher Erfahrungsschatz in organisatorischer und logistischer Sicherheit einen reibungslosen Ablauf der verschiedensten Aktivitäten garantieren. Hierzu lieber Klaus, dass können wir Dir heute schon zusagen, werden Dich Deine Mitglieder in aller Form unterstützen, damit dieses Ereignis dem tatsächlichen Anlass auch gerecht wird und in angemessener Form in den Analen unseres Vereins eingehen kann.

Glück auf

Heinrich Fischer – Gerd Schulze

 

Region Mittelfranken

Werbeschau im Frankenzentrum Nürnberg – Langwasser

 

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Vom 09. Juni bis zum 14. Juni 2008 fand im Frankenzentrum Nürnberg-Langwasser eine Briefmarkenausstellung statt. Die Ausstellung wurde vom Verein für Philatelie und Philokartie Nürnberg-Langwasser e.V. organisiert.
Die Mitglieder des Vereins zeigten ihre Briefmarken, Belege und Postkarten zu den unterschiedlichsten Sammelgebieten.
 

Insgesamt wurden 22 verschiedene Sammlungen bzw. Ausschnitte von Sammlungen vorgestellt.
 

Hier ein Überblick über die Vielfalt der gezeigten Exponate: „ Es geschah vor 60 Jahren – Währungsreform“ , „Leipziger Messe“, „Plattenfehler“, Maler des Lichts – Impressionisten“, „Hundertwasser“, „Bundeswehr“, „Österreich“, „Straßennahmen in Nürnberg“, „Ganzsachen Bayern“, „Kakao“, „Lettland“, „Niederlande ab 1959“, Apollo 11“, „Deutsches Reich – Ganzsachen“, „ Zoologische Plaudereien“, „Bundesrepublik – Stationen einer Reise“.
 

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Die Ausstellung konnte von 9.00 – 20.00 Uhr besichtigt werden. Vereinsmitglieder betreuten über den gesamten Zeitraum hinweg die Ausstellung, standen für Fragen zur Verfügung und gaben Informationen zum Verein und zum LV.
Zusätzlich hatten Interessierte Gelegenheit in Briefmarkenalben nach Briefmarken und Markenheftchen zu stöbern.

 

Thematische Philatelisten Bayern e.V.

Der Schwaneberger Verlag war uns eine Reise wert
 

Nachdem der geplante Besuch des Schwaneberger Verlages im Dezember 2007 kurzfristig abgesagt werden musste, hat uns die Redaktion einen neuen Termin gegeben.

Am 11. Juni 2008 war es dann soweit. Um 11.00 Uhr wurden wir ganz herzlich von Herrn Hohenester, dem Geschäftsführer des Verlages, in Unterschleißheim begrüßt.
 

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Unsere 19-köpfige Gruppe wurde zweigeteilt und ab ging es durch die Redaktionsräume.

Herr Glahn und Frau Baumann zeigte und erläuterte uns den redaktionellen Werdegang der Kataloge und der Michel-Rundschau. Gleich nebenan informierte uns Herr Hinter von der Firma Gerber Satz über die klassischen Satz- und Reproarbeiten und die digitalen Produktionstechniken bei der Fertigstellung der Michel Rundschau.
 

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Besonders interessant war für uns Thematiker der abschließende, informative Einblick in den Michel- Online-Katalog mit seinen diversen Suchfunktionen. Durch die entsprechende Stichwortsuche, z. B. Kaffee, bekommt man ganz schnell einen Überblick über das in den Katalogen vorhandene Material. Nach einem kleinen Imbiss wurden wir dann gegen 14.00 Uhr verabschiedet.
 

Bevor wir uns nun in alle Richtungen zerstreuten, haben wir uns im Café des nahe gelegenen Marktplatzes zum Erfahrungsaustausch zusammengesetzt.

Klaus-Peter Binanzer

 

Post und Philatelie

Zwei Mitarbeiter der Post-Philatelie geehrt
 

Völlig überrascht zeigten sich Frau Ingrid Sitzmann, Eggolsheim, und Herr Werner Albert, Bamberg, als ihnen Regionalbeirat Jörg Maier die Verdienstnadel des LV Bayern in Bronze überreichte. Beide wirken seit vielen, vielen Jahren höchst erfolgreich für unsere Sammlerschaft. Alle Wünsche werden stets freundlich und zuvorkommend erfüllt.

Das nebenstehende Foto zeigt die beiden Mitarbeiter der Deutschen Post AG bei der Übergabe der Urkunden in der Postfiliale Erlangen am Philatelie-Schalter.

Jörg Maier
 

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Info & Offener Brief

Briefmarkensammlerverein Kempten 1908 e.V.
 

i.A. Siegfried Feurer
Eicher-Ringweg 41
87435 Kempten
 

Kempten, 07.11.2008

Betrifft : Warnmeldung für Plusbriefe individuell

Wir feierten am 11.10.08 unser 100jähriges Vereinsjubiläum. Dazu kreierten wir einen Plusbrief Individuell und beantragten ein Sonderpostamt mit Sonderstempel, also für uns Sammler ein nettes Paar, Sonderganzsache mit zugehörigem Sonderstempel!

Da ich nicht alle Postleitzahlen im Kopf habe, habe ich bereits am Vorabend mehrere Briefe voradressiert, um sie am folgenden Tag nur noch beim Sonderpostamt zur Abstempelung zu geben. Ich wollte einigen Tauschfreunden eine Freude mit einem schönen Brief bereiten.

Unsere Feier wurde uns jedoch von der Post vermiest: Laut deren Bestimmungen dürfen solche Produkte wie Plusbrief Individuell nicht mit Sonderstempel abgeschlagen werden!

Alle meine eingeworfenen Briefe kamen bei den Adressaten nur mit der blassen Codierung am unteren Kuvertende an, außerdem erst am Mittwoch, obwohl sie am Samstag eingeworfen wurden! Eine böse Überraschung !

Beim Verkauf unserer Ganzsache bei der Jubiläumsveranstaltung musste ich die potentiellen Käufer fairerweise darauf hinweisen, dass sich das Sonderpostamt weigert, unsere Ganzsache mit dem Sonderstempel zu versehen. Somit war natürlich der Kaufanreiz nicht mehr gegeben und wir blieben auf unserer Ware sitzen.

Die Plusbriefe waren auch für unseren jährlichen Weihnachtsrundbrief gedacht, den wir seit Jahren an eines der Weihnachtspostämter zur Versendung weiterleiten. Da diese Briefe jedoch auch nur codiert werden dürfen, sind auch diese zusätzlich kalkulierten Kuverts überflüssig. Somit hat jedes Kuvert nur den Frankaturwert von 55 c gegenüber einem Gestehungspreis von 1,38 EUR (bei einer Abnahme von 350 Stück) .

Statt durch den Verkauf der Plusbriefe einen Erlös zur Finanzierung unseres Vereinsjubiläums zu erzielen, haben wir mit dieser Bestellung zur Vergrößerung unseres Defizits beigetragen. (Wir hätten somit gleich unser Geld bei Lehmann-Brothers anlegen können!)

Damit es anderen Sammlern und Vereinen nicht ähnlich ergeht, bitte ich Sie, in Ihrer Zeitschrift auf diesen „kundenfreundlichen“ Service der Deutschen Post deutlich hinzuweisen, damit denen nicht auch durch nicht erfüllte Erwartungen ein Fest vermiest wird.

Außerdem müsste beim Online-Bestellungsformular Deutsche Post/ Plusbrief Individuell ein Hinweis auf dieses Geschäftsgebaren auftauchen. Weder auf der Startseite noch unter den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (7 Seiten) – auch nicht im Kleingedruckten – findet man eine Andeutung auf diesen eingeschränkten Einsatzbereich! Wir haben unsere Kunden fair aufgeklärt.

Es bleibt zu wünschen, dass bei einem entsprechenden Hinweis die Online-Bestellungen dann ebenso zurückgehen wie unser Verkauf und dann kann ja die Post ihre Bierseidel, Automodelle und Kartonphilatelie noch verkaufen. Jedenfalls kann man mit einer solchen Politik keine jungen Sammler zu unserem schönen Hobby begeistern.

Vielen Dank im voraus für eine Aufnahme dieser Warnung

i.A.
S.Feurer, Schatzmeister BSV Kempten

 

Region Oberpfalz

Eine besondere Ehrung in Cham
 

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Die Briefmarkenfreunde Cham veranstalteten am letzten Wochenende im August ihr traditionelles Grillfest mit Ehrungen. Eine besondere Ehrung wurde dem rührigen Schatzmeister des Vereins, Herrn Manfred Dietl, zuteil. Er bekam vom 1. Vorsitzenden, Herrn Hans-Joachim Deichert, die höchste Vereinsauszeichnung, den „Schwarzen Einser“ verliehen. Diese Auszeichnung wird nur einmal jährlich an eine Person für besondere Verdienste im Verein verliehen. Der Landesverband bedankt sich für die vorbildliche Einsatzbereitschaft und schließt sich den Glückwünschen an!

(LGO)

 

Region Oberpfalz

Cham ist eine Reise wert!
 

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… vor allen Dingen, wenn dort vom 29.- 30. Mai 2010 der LV-Tag, der Tag der Briefmarke und eine Rang 3 gleichzeitig stattfinden! Auf Ihren Besuch freuen sich die Briefmarkenfreunde Cham und der LV Bayern!
(LGO)

 

Philatelistentag Weiden - Tops und Flops

KEIN TAG WIE JEDER ANDERE
 

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Presse

Top:
Hervorragende und überaus umfangreiche Berichterstattung in den Medien!

Herzlicher Dank ergeht an die Damen und Herren der Verlage „DER NEUE TAG“, der Rundschau und der Wochenzeitung für deren Bemühungen und die Überlassung diverser Bilder und Belegexemplare.

Veranstaltungslokal

Top:
Hervorragende Eignung der Räumlichkeiten - Super Präsentation der Exponate

Flop: Platzierung der Händler teils „im letzten Winkel“, überhöhte Standpreise für Händler

Planung

Top:
Generalstabsmäßig durch die Deutsche Post AG

        Unterstützung durch den BDPh
        Unterstützung durch die Stadt Weiden
        Hilfe durch zahlreiche Oberpfälzer Vereine

Seitens des LV und der Region äußerst aufwändige und intensive Unterstützung durch Regionalbeirat Hans Dietmayr und Edina Tschernich: Insgesamt haben die beiden bei 26 Fahrten nach Weiden 2400 km zurückgelegt und mit den Besuchen bei den Oberpfälzer Vereinen, bei denen für den Philatelistentag geworben wurde (Vorführung des Werbefilms über Weiden mit dem Beamer) kamen noch einmal 1600 km dazu.

Flop: Der Einbezug des Landesverbandes erfolgte relativ spät (z.B. bei der Planung des LVAbends) - Ungefragt Umbenennung des LV-Abends in „Oberpfälzer Abend“ – Leider hat der Verein Weiden viele Gelegenheiten zur finanziellen Entlastung der ehrenamtlichen Helfer des Regionalbereiches Oberpfalz ausgelassen, obwohl er von den Vertretern des LV dahingehend bestens beraten worden war.

Landesverbandsabend

Top:
Veranstaltung mit immens vielen Besuchern, gutes Programm, das auch Gelegenheit (sprich Zeit) zu persönlichen Gesprächen bot und nicht – wie viele Veranstaltungen im Land – überfrachtet war mit Darbietungen div. Art.

Flop: Mangels Information sind die Vorbereitungen des LV-Vorstands ins Leere gelaufen (Lokal, Essen, etc. war alles bereits geregelt, als man seitens der LV-Vorstandschaft erfuhr, dass Post und BDPh ebenfalls bereits geplant hatten). Eigentlich ist ein Landesverbandsabend aber wohl Sache des jeweiligen LV, oder nicht? Nach den schlechten Erfahrungen von Bad Reichenhall hatte der LV die Sache selbst in die Hand genommen – aber war wohl wieder nichts …

Ehrungen

Top:
Zahlreiche Ehrungen verdienter Philatelisten, darunter auch unser Strullendorfer Verein für seine unermüdliche Mitgliederwerbung.

Flop: LV-Vorsitzender Formery fand eine knappe Ehrung „in letzter Sekunde“ (nach dem Motto: „Hoppla, da liegt ja noch eine Urkunde!“

Langatmige und unnötige Wiederholungen der Laudationes beim Festakt.

Sehr ärgerlich auch, wenn sich ein Vereinsvorsitzender über eine ausgebliebene Ehrung beschwert – und das bei der örtlichen Presse!

Jugend

Top:
Idee und Durchführung der Rathausverhüllung
 

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Intensive Einbeziehung unserer Zukunft (der Jugend!)

Flop: Pressebericht „nur eine Seite verhüllt“ etc.

Insgesamt hatte man mehr Jugendliche in Weiden erwartet.

Festakt

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Region Unterfranken

Obernburg
 

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„Wir sind Jäger, Sammler und Suchende“, sagte der Vorsitzende des Briefmarkentauschrings Obernburg, Herr Rüdiger Stauder zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung in der Sparkasse. Anlässlich des 25-jährigen Vereinsbestehens können die Besucher die Schau zum Thema „Obernburg“ besichtigen.

„Briefmarkensammeln ist ein Hobby für gesellige Leute“, betonte Rüdiger Stauder. Der Briefmarkentauschring möchte mit seiner Präsentation aus dem „Schattendasein“ treten. Es handele sich nicht nur um ein Hobby für Rentner und alte Menschen, betonte Stauder. Vielmehr zähle der Verein auch Jugendliche und Frauen zu den Mitgliedern, die sich nicht nur für Postwertzeichen, sondern auch für Drucksachen oder andere Themen rund um die Marken begeisterten.

Laut Stauder haben sich die Mitglieder des Tauschrings auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert. Neben den Briefmarken werden Poststücke, Ganzsachen oder Stempel gesammelt. Insbesondere Sonder- oder Fehldrucke stehen im Interesse der Sammler.

Zum Start einer geplanten Ausstellungsserie hatten Thomas Stühler und Gerd Fischer in den Räumen der Sparkasse zum Thema „Obernburg“ fünf Stellwände platziert. Sie erläuterten die Postgeschichte der Stadt und erklärten das Obernburger Wappen mit Briefmarken. Auf alten Postoder Ansichtskarten findet man einiges über das frühere Obernburg.
 

 

In eigener Sache

LV-Tag 2009

Nachdem sich beim LV-Tag 2008 noch niemand bereit erklärt hatte den kommenden LV-Tag auszurichten, trafen im Laufe der Monate doch noch einige diesbezügliche Anträge ein.

Zwei Vereine bewarben sich unter Ausschluss einer Rang 3, drei in Verbindung mit einer Rang 3. Nach sorgfältiger Abwägung in der Versammlung der Regionalbeiräte und Besprechung in der Vorstandschaft haben wir einstimmig beschlossen, die Veranstaltung an den Verein
Briefmarkenfreunde Schwandorf e.V. zu vergeben.

Wir bedanken uns bei allen Interessenten für die gezeigte Bereitschaft und bitten die nicht zum Zuge gekommenen um Nachsicht! Sicherlich wird es auch für diese in den kommenden Jahren noch Gelegenheit geben, sich mit der einen oder anderen Veranstaltung zu repräsentieren.

Der LV-Tag 2009 wird also am 12.07.09 in Verbindung mit einer Wettbewerbsausstellung im Rang 3 vom 11.-12.07.09 in Schwandorf stattfinden. Anmeldungen zur Ausstellung sind bereits möglich! Wir bitten den Termin zu beachten! Danke!

Ausstellungen 2009

Ab dem 1. Januar werden die Zuschüsse für Ausstellungen erhöht. Vielleicht ein Anreiz, selbst wieder einmal eine ins Auge zu fassen? Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder Stimmen laut wurden, die Zuschüsse seien kein Anreiz mehr und würden die Kosten nicht decken, hatte der Verwaltungsrat an den BDPh den Antrag auf Erhöhung der Zuschüsse gestellt. Die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte – von der diese Zuschüsse kommen – hat nunmehr dem Antrag entsprochen. Folgende Änderungen sind eingetreten:

Rang 2 bisher 6 150 EUR – jetzt 8 000 EUR
Rang 2 eventueller Aufstockungsbetrag jetzt 1 900 EUR
Rang 3 (mit Jugend) bisher 1 435 EUR – jetzt 2 500 EUR
Rang 3 (ohne Jugend) bisher 1 025 EUR - jetzt 2 100 EUR
Briefmarkenschau bisher 200 EUR – jetzt 210 EUR
1-Rahmen-Wettbewerb bisher 250 EUR – jetzt 420 EUR

Achtung: Alle Anträge sind vor der Weitergabe zur Veröffentlichung zunächst an Thomas Höpfner zu senden!

Eine zwingende Anmeldefrist besteht im LV Bayern nicht, bedenken Sie jedoch unbedingt den notwendigen Vorlauf! Rang 2 benötigt mindestens zwei Jahre, für Rang 3 sehen wir ein Jahre für angebracht und bei Werbeschauen, Offene Klasse etc. mindestens sieben Monate. Denken Sie an die Genehmigungspflicht beim Verwaltungsrat (bei Rang 2) und an eine angemessene Zeitspanne, um Ihre Veranstaltung in der LV Aktuell und in der philatelie publik machen zu können!

Bitte folgende Termine für 2009 vormerken:

Rang 2 mit ALPEN-ADRIA - München bei der IBB 05.-07.03.09
Rang 3 - Schwandorf 11.-12.07.09
Tag der Briefmarke - Germering 13.09.09
Rang 3 - Burgkunstadt 03.-04.10.09

Vorschau für 2010

IBB - München 04.-06.03.10
Rang 3 – Cham 29.-30.05.10
Landesverbandstag – Cham 30.05.10
Tag der Briefmarke – Cham 30.05.10

Thema Plusbriefe Individuell

Sie finden an anderer Stelle im Heft zu diesem Thema einen Leserbrief unseres BSV Kempten, dem Sie Beachtung schenken sollten um evtl. Schaden von Ihrer Vereinskasse abzuwenden. Des Weiteren verweise ich auf die philatelie, Ausgabe Dezember, S. 27, unter „Kurz notiert“. Zum dritten eine Stellungnahme zur DBZ, im „Editorial – Basiswissen“. Hier geht Chefredakteur Cölle ebenfalls auf dieses Thema ein, ich zitiere: „Für DBZ-Leser ist selbstverständlich, dass auf diesen Umschlägen keine … Sonderstempel abgeschlagen werden dürfen, …“ und in Richtung eines Vereines - ohne den Ort zu nennen – meint er sagen zu müssen: „Irgendetwas scheint da im Verein falsch zu laufen. Jeder Philatelist hierzulande sollte über ein Basiswissen verfügen, das derartige Vorkommnisse ausschließt“. Auch für die Post hat er ein Patentrezept: „Sie sollte ihr leicht angestaubtes Obrigkeitsdenken überdenken und … Stempel ermöglichen“.

Dieses Obrigkeitsdenken scheint der DBZ aber in dieser Angelegenheit ebenfalls nicht allzu fremd zu sein … meint LGO
 

 

110. Deutscher Philatelistentag

Bad Sassendorf stimmt sich auf den 110. Deutschen Philatelistentag ein

Briefmarken-Ausstellung mit Weihnachts-Motiven

Noch neun Monate sind es bis zur Eröffnung des 110. Deutschen Philatelistentages des Bundes Deutscher Philatelisten vom 18. bis 20. September 2009 in Bad Sassendorf. Die Vorbereitungen auf diese Veranstaltung sind bereits jetzt sichtbar. Bis zum 6. Januar 2009 ist im Lesesaal des Haus des Gastes der Kurstadt eine Briefmarken-Ausstellung mit Weihnachts-Motiven zu sehen.

Auf insgesamt 168 Albumblättern präsentieren neun Sammler aus Deutschland und aus Österreich weihnachtliche Themen wie „Weihnachtskarten“, „Stille Nacht …“, „Wo bitte liegt Bethlehem?“ oder „Die Heiligen drei Könige“. Die ausgestellten Briefmarken und philatelistischen Belege sind nur Auszüge aus größeren Sammlungen. Sie geben jedoch einen Überblick über dieses Briefmarkenmotiv und lassen die Faszination des Briefmarkensammelns spüren.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Alle vier bis sechs Wochen bis zum Beginn des 110. Deutschen Philatelistentages werden die Briefmarkenausstellungen in Bad Sassendorf wechseln. Ab 7. Januar wird eine Heimatsammlung „Soest/Bad Sassendorf“ zu bewundern sein. Weitere Ausstellungen werden sich dem Thema Karneval, Ostern, Gesundheit und Kindern widmen.

(Peschel, BDPh)
 

 

Redaktionsschluss
 

Heft
1/304
2/305
3/306
1/307
 

Ausgabemonat
März 2009
Juli 2009
November 2009
März 2010
 

 

Redaktionsschluss
1.Februar 2009
1.Juni 2009
1.Oktober 2009
1.Februar 2010
 

 

Fachstelle Sammlerschutz

WICHTIG!!! NEUE RECHTSLAGE ! WICHTIG!!!

ACHTUNG! Dieser Beitrag ist mittlerweile überholt.
Eine aktuelle Fassung finden Sie hier - Bitte hier anklicken!

Mit Wirkung zum 01.04.2008 ist die neue BGB-Info-Verordnung in Kraft getreten. Es nunmehr folglich neues Muster zu verwenden.
 

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, Email) oder wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

vollständiger Name mit vollständiger Adresse
Postfach problematisch

oder per Mail (Mailadresse)
oder per Fax (Faxnummer)
niemals Telefon !!!

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung – wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre – zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Kosten und Gefahr zurückzusenden. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

Gem. § 16 BGB-Info-V dürfen die bisherigen Widerrufsbelehrungen noch bis Ende September 2008 verwendet werden. Bei Verwendung der bisherigen Widerrufsbelehrungen ab Oktober 2008 drohen Abmahnungen und enorme Abmahnkosten.

Fachstelle Recht und Sammlerschutz
Dr. Heiko Übler
Luitpoldplatz 24, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel. 09661/53201, Fax. 09661/3684
Email:
dr.uebler@ra-uebler.de
 

 

Region München und Umgebung

Internationale ALPEN ADRIA Ausstellung München 2009
im Rang 2 und Ausstellung im Rang 2 „100 Jahre TAUMA“
 

Beide Ausstellungen werden in zwei Hallen während der Internationalen Briefmarken Börse IBB München im MOC vom 5.3.-7.3.2009 in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine, der Messe Sindelfingen- München-Berlin und der IBB München durchgeführt. Veranstalter ist die TAUMA – Tauschverbindung Münchener Briefmarkensammler e.V. gegr. 1909.
 

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Die ursprüngliche Alpen Adria Arbeitsgemeinschaft wurde 1975 in Venedig auf Regierungsebene durch Staaten des Alpen Adria Raumes gegründet zum Zweck einer Zusammenarbeit auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene. Im Jahr 1995 erfolgte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Alpen Adria Philatelie.

Heute gehören dieser ALPEN ADRIA Arge sieben Nationen an, aus denen einzelne Regionen als Mitglied aufgenommen wurden : die Schweiz mit dem Kanton Tessin ; Italien mit den Provinzen Lombardei, Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-JülischVenetien ; Österreich mit den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Oberösterreich, Burgenland ; Slowenien ; Kroatien ; Ungarn mit den Komitaten Györ, Vas, Zala, Baranya, Somogy ; Deutschland mit dem Bundesland Bayern. Die Jury kommt aus diesen Ländern und ebenso Aussteller mit ihren Exponaten.

Bislang sollten AA-Aussteller ihren Wohnsitz in diesen Regionen haben. Neuerdings sind auch Aussteller außerhalb dieser Regionen zugelassen, falls zu wenig Anmeldungen von Ausstellern aus diesen Regionen vorliegen.

Den sieben Nationen entsprechend findet die AA-Ausstellung jedes Jahr einmal in einem anderen Land statt. Bayern ist im Jahr 2009 zum zweiten Mal an der Reihe.

Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums wurde der TAUMA vom LV Bayern die Ausrichtung dieser Doppelveranstaltung übertragen.

Da das Kontingent für die AA Ausstellung eingeschränkt ist, wird gleichzeitig die „100 Jahre TAUMA“ im Rang 2 durchgeführt, an der alle berechtigten Aussteller teilnehmen können.

Die TAUMA ist einer der traditionsreichsten Briefmarkensammlervereine in München. Sie ist Gründungsmitglied des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten-Vereine und der Arbeitsgemeinschaft Münchener Philatelistenvereine.

Die TAUMA veranstaltete bisher Rang 3 Wettbewerbsausstellungen in den Jahren 1959 ( 50 Jahrfeier ), 1979, 1984, 1989, 1994 und 2005 sowie Werbeschauen zu verschiedenen Anlässen in den Jahren 1990, 1994, 1995 und 1999.

Wir sind bemüht, eine allen Wünschen gerecht werdende Organisation zu bieten.

Bitte fordern Sie die Ausstellungsunterlagen an beim
AL Rudolf de Haye, E-mail:
rudolf.de-haye@t-online.de oder bei
Jörg Maier, Postfach 53, 91088 Bubenreuth.

Karl Miltenberger

 

Bücherecke

MICHEL-Briefmarken-Katalog Südeuropa 2008 (Band 3) – in Farbe!

Umfang ca. 1280 Seiten, etwa 14 000 farbige Abbildungen und über 64 000 Preisnotierungen
Ladenpreis € 48,– (ISBN 978-3-87858-865-8)

SCHWANEBERGER VERLAG GMBH, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim/Germany
Der MICHEL-Briefmarken-Katalog Südeuropa ist auf Grund seines übersichtlichen Aufbaus, der Fülle der enthaltenen Informationen und nicht zuletzt wegen der jährlich mit großer Sorgfalt durchgeführten Überarbeitung und Aktualisierung das Standardwerk der Europa-Philatelie, das jedem engagierten Philatelisten eine unverzichtbare Hilfe beim Aufbau seiner Sammlung bietet.

Im vorliegenden Band 3 findet der Katalogbenutzer rund 14 000 farbige Abbildungen und ca. 64 000 überarbeitete und aktualisierte Preisnotierungen; die Neuausgaben der letzten 12 Monate wurden in den Katalog aufgenommen und darüber hinaus viele redaktionelle Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen. So wurden Auflagenzahlen ergänzt und viele Detailverbesserungen, zum Beispiel bei den Bildunterschriften, vorgenommen.

Zur preislichen Situation ist zu bemerken, dass es viele Preisanhebungen von bis zu über 100% bei allen in diesem Katalog enthaltenen Gebieten gegeben hat, bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die deutlichen Erhöhungen bei den Ausgaben Jugoslawiens.

Außerdem wurden die Katalogisierungen dem neuesten Stand der Forschung angeglichen und eventuelle Fehler korrigiert.

Inhalt: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Fiume, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Makedonien, Malta, Montenegro, San Marino, Serbien, Slowenien, Triest, Vatikan
 

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