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Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
Liebe Sammlerfreunde, verehrte Mitglieder, meine Damen und Herren!
Auch in diesem Jahr möchte ich meinen Bericht damit beginnen, allen die mich tatkräftig unterstützt haben, von ganzem Herzen zu danken. Man hat damit den Landesverband gestärkt und viele haben erkannt dass es wichtiger ist denn je, einen starken Verband zu haben.
Einige haben dies jedoch auch verkannt. Es sind diejenigen, die den Verband verlassen haben, weil ihnen die Beitragserhöhung – ich zitiere aus einem Schreiben, dort „eine Unverschämtheit …“ genannt – als ein unüberwindliches Hindernis bei der Zusammenarbeit mit ihrem Verband und dem BDPh erschien. Wenn ein Landesverband nach über zehn Jahren Beitragsstabilität sich die Bitte erlaubt um 1,50 EUR im Jahr erhöhen zu dürfen – wie es der LV Bayern bei der letzten JHV getan hat und dafür auch die mehrheitliche Zustimmung bekommen hat, kann man wohl nicht von einer unverschämten Erhöhung sprechen.
Zum Thema Beitragsanpassung des BDPh selbst: Wir haben dieses Thema bei der letzten JHV ausführlich erörtert, ich habe eine Stellungnahme an die Schatzmeister der Vereine versenden lassen, ich habe dazu in der LV Aktuell berichtet, in der Zeitschrift philatelie gibt es dazu seitenweise Kommentare. Aber all das genügt manchen offensichtlich nicht, oder es wird nicht gelesen.
Wir sind uns darüber einig dass die vom BDPh veröffentlichten Begründungen nicht allen stichhaltig genug erscheinen, aber man sollte sich in einem solchen Fall direkt an den BDPh wenden. Wir vom LV haben in der letzten JHV eine Meinung gefasst und ich habe diese sowohl im Verwaltungsrat als auch bei der Abstimmung auf dem Bundestag rigoros vertreten. Meine Damen und Herren: mehr geht nicht! Wir leben in einer Demokratie – was einigen anscheinend nicht klar ist – und wir wurden überstimmt!
Gerade uns Bayern müsste eigentlich der Sinn des Ausspruches „Nachkarten bringt nichts!“ klar sein. Wer noch einen Beitrag zum Thema Beitragserhöhung liefern will – und das hat mit „Nachkarten“ nichts zu tun, sollte seine Energie dahingehend einsetzen dass er überlegt, wie man die Beiträge sinn- und verantwortungsvoll anlegen könnte. Und wer das toppen möchte, der sollte das auch noch an uns in der Vorstandschaft bzw. an den BDPh weiter geben. Nur so kommen wir weiter, nicht aber mit Stammtischparolen negativer Art!
Wie kürzlich eine persönliche Begegnung mit der Vorstandschaft eines Vereines gezeigt hat, wollen offensichtlich manche Vorstandschaften aber gar keine ehrliche Information – man könnte sonst wohl nicht mehr weiter meckern … So etwas stimmt mich traurig, leiden doch alle anderen durch die Verbreitung von Halb- und Unwahrheiten mit.
Ein anderes Beispiel, ich zitiere einen Vereinsvorsitzenden: „Die Veranstaltung hat uns überhaupt nichts gebracht, kein neues Mitglied“. Ende des Zitats. Was sollen wir von einer solchen Aussage halten, wenn zufällig ein Mitglied unserer Vorstandschaft dabei gestanden hat, als genau bei dieser Veranstaltung ein neues Mitglied seinen Beitritt beantragt und in dessen Anwesenheit einen Aufnahmeantrag unterschrieben wurde? Es steht jedem frei, sich ein Bild zu machen über solche Charaktere, ich gebe allerdings zu dass ich mit solchen Umständen ein echtes Problem habe.
Erneut geht ein ganz herzlicher Dank an die Vereine, die in diesem Jahr wieder eine Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen durchgeführt haben. Es ist leider nicht möglich hier alle aufzuzählen, obwohl sicherlich alle eine Erwähnung verdient hätten. Selbst die kleinsten Aktivitäten, kleine Werbeschauen oder auch nur die eine oder andere Ausstellungstafel an einer publikumswirksamen Stelle aufgebaut, wecken das Interesse für unser Hobby. Gerade diese Arbeit an der Basis, gerade diese Gelegenheiten zur Präsentation unserer Vereinsaktivitäten sind für die Mitgliederwerbung Gold wert!
Eine Veranstaltung darf ich jedoch besonders hervorheben: Im März 2009 bei der IBB war eine hochkarätige Ausstellung der TAUMA zu bewundern. Der Verein hatte unter der Federführung unseres Karl Miltenberger eine Rang 2-Wettbewerbsausstellung in Angriff genommen und gleichzeitig die internationale ALPEN-ADRIA dazu eingeladen. Dadurch konnte die ALPEN-ADRIA wieder einmal auf bayerischem Boden durchgeführt werden. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Festschrift des Vereins TAUMA, die meines Wissens noch in einigen Restexemplaren erworben werden kann. Dies kann nur empfohlen werden, die enthaltenen Artikel nebst den hervorragenden Abbildungen sind zweifellos ein Top-Angebot in Sachen Literatur. Alles in allem stellte dieses Unternehmen eine hervorragende Werbung für unseren Landesverband dar!
Das Thema Informationsfluss war ein Schwerpunkt des letzten Landesverbandstages. Was das Internet betrifft, konnte ich die Seite aktualisieren. Dank ergeht in diesem Zusammenhang an unseren Fachstellenleiter Thomas Bauer, der unseren Terminkalender eigenständig stets auf dem Laufenden hält.
Was meine Bitte um Rückmeldungen bezüglich von Änderungen im Vorstandsbereich der Vereine angeht, bzw. die Bitte um E-Mail-Adressen, so kann ich sagen dass diese Bitte nahezu ungehört bzw. vielleicht ungelesen verhallt ist. Leider, denn damit kann unser oranger Ordner nicht aktuell sein, kann im Bedarfsfall nicht schnell reagiert werden und gar Rundschreiben per E-Mail zu versenden ist derzeit eine absolute Utopie.
Bei Informationen vom bzw. über den BDPh bitte ich die Seite des BDPh zu nutzen und die philatelie zu lesen. Durch ihre monatliche Erscheinungsweise kann sie einerseits schneller sein als unsere LV Aktuell und andererseits erfahre ich vieles auch erst über die philatelie und nicht direkt vom BDPh.
Darüber hinaus besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit mich anzurufen bzw. eine EMail zu schicken. Ach ja, zum Thema E-Mails: Leider hat es da mit meinem PC in der letzten Zeit Probleme gegeben. Es haben mich nachweislich einige Nachrichten nicht erreicht und wenn jemand noch auf die Beantwortung einer E-Mail warten sollte, dann bitte nochmals zu senden, ich kann jetzt wieder die Nachrichten empfangen.
Zum Thema Aktualität und Informationsfluss noch ein letztes: Am 17. Mai erreichte mich ein Protokoll über eine Bundesvorstandssitzung in dem unter der Rubrik „Nächste Veranstaltungen“ auch unsere Rang 2 in Rosenheim aufgeführt war. Diese hatte am 16. April begonnen, also gut vier Wochen früher. Sie sehen an diesem Beispiel, dass es auch dem Landesverband mit dem besten Willen oft nicht möglich ist, Sie aktuell und besser zu informieren.
Stellenleiter
Selbstverständlich geht auch in diesem Jahr mein Dank an die Stellenleiter, die wieder ausnahmslos ihre Aufgaben im Interesse und zur Zufriedenheit des Landesverbandes erfüllt haben.
Bereits erwähnt habe ich Thomas Bauer, der unseren Veranstaltungskalender in vorbildlicher Art und Weise bearbeitet und extrem zeitnah alle Ergänzungen bzw. Änderungen aufnimmt und weiter gibt. Dadurch wird auch dieser Punkt im Internet stets aktuell abgehandelt, eine Aufgabe, die die LV Aktuell eben nicht so aktuell wahrnehmen kann. Dafür herzlichen Dank, Thomas!
In diesem Zusammenhang muss noch einmal darauf hingewiesen werden dass die Gelder, die Thomas für das Ausstellungswesen praktisch mit verwaltet, nicht automatisch fließen. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die notwendigen Unterlagen auch nach der Veranstaltung eingereicht werden müssen. Dies ist im vergangenen Jahr teilweise unterblieben. Bitte informieren Sie sich bei Herrn Bauer über den Ablauf wenn Sie dazu Fragen haben!
Dank ergeht nun an Thomas Höpfner, der erneut unermüdlich um die positive Position des LV Bayern im Ausstellungswesen gekämpft hat – und dies wieder mit hervorragendem Erfolg! Zu den Ergebnissen liegt sein Bericht vor, deshalb will ich nicht näher darauf eingehen. Nur so viel: Wir brauchen im LV Bayern den Vergleich mit anderen Landesverbänden nicht zu scheuen, im Gegenteil.
Dank - leider posthum - an unseren ehemaligen Mitarbeiter Otto Gleixner – der uns zu unserem Entsetzen so plötzlich verlassen hat - für die Führung des Archivs, an Erhard Ansorge für die Erledigung unserer Mitgliederkartei und den Versand der Urkunden, an unser Ehrenmitglied Jörg Maier für die Organisation und Durchführung der Auslandsgeschäfte, an Dr. Heiko Übler für die Wahrung unserer rechtlichen Interessen und nicht zuletzt an Wolfgang Wurmb, der zusammen mit unserem Heiko die Belange der Jugend bestens vertreten hat.
Mein besonderer Dank auch an den Sprecher der Beiräte und Präsidenten des VOB, Dieter Simon, weil dieser nicht nur seine diesbezüglichen Aufgaben wahrgenommen hat, sondern darüber hinaus auch jederzeit ansprechbar war für weitere Leistungen, die dem LV sehr nützlich waren, sei es als Koordinator bei Ausstellungen oder in der Vorbereitung diverser anderer Veranstaltungen.
Auch Roland Gleißner hat weit über seine Aufgaben als Schatzmeister hinaus wesentlich zur Harmonie im Landesverband beigetragen, wofür ich ihm persönlich und im Namen des Verbandes an dieser Stelle ganz herzlich danken möchte. Erneut hat er seine Aufgabe als Schatzmeister hervorragend bewältigt. Wir dürfen dies keinesfalls als selbstverständlich hinnehmen – wie auch das Beispiel des Rücktritts unseres BDPh-Schatzmeisters zeigt. Auf der anderen Seite habe ich ihm auch niemals irgendwelche „Hinkelsteine“ in den Weg gelegt und alle finanziellen Erfordernisse wurden mit ihm abgestimmt.
Beiräte
An dieser Stelle geht der Dank des Landesverbandes auch an alle Beiräte, die die Vereine ihrer Region tatkräftig unterstützt haben! Viele Vereine haben erkannt, dass bei den Tischrundengesprächen lokale Probleme – aber auch verbandsübergreifende – hervorragend geklärt werden können. Wo dies geschieht, können die Beiräte auch ihrer Aufgabe gerecht werden, Bindeglied zwischen Verein und Landesverband zu sein.
Leider funktioniert das nicht allerorten. Wenn z. B. ein Verein bemängelt, ich zitiere: „Es war zu unserer Veranstaltung niemand vom Landesverband da“, obwohl der Regionalbeirat anwesend war, ist das eine Verkennung der Tatsache, dass der Beirat sehr wohl einen vollwertigen Vertreter des Landesverbandes darstellt!
Meine Damen und Herren, in einem so großen Verband wie dem Landesverband Bayern ist es einfach nicht möglich – bei ca. 35 Jubiläen im Jahr, bei 18 Werbeschauen und 107 Großtauschtagen z. B. 2009 – dass immer der 1. oder der 2. Vorsitzende persönlich erscheinen, so gerne wir das auch täten um Ihre Veranstaltungen zu würdigen und wir bitten für diesen Umstand Verständnis zu haben. Ich betone nochmals: Beiräte sind bei Veranstaltungen vollwertige Vertreter der Landesverbands-Vorstandschaft!
Eine weitere – wesentliche – Aufgabe der Beiräte ist auch die Abklärung von Problemen – und das im Vorfeld der Landesverbandstage! Dies hätte bei den vergangenen Landesverbandstagen so manche Zeitersparnis gebracht.
Natürlich haben wir uns bei einer Vorstandssitzung auch über die Bereiche Gedanken gemacht, die keinen Beirat haben bzw. für die wir keinen finden können – heute werden übrigens zwei weitere Regionen hinzukommen. Wir haben uns darauf geeinigt, künftig in diesen Bereichen die Tischrundengespräche von der Vorstandschaft des LV selbst durchzuführen.
Seminare
Auch in diesem Jahr ergeht der Dank an Frau Bachhofer und Herrn von Soeren für die Planung und Durchführung ihrer Thematik-Seminare. Diese sind mittlerweile zu einer regelmäßigen und anerkannten Institution geworden, die auch über die Landesverbandsgrenzen hinaus bekannt geworden ist. Wenn ein weitgereister Teilnehmer in meiner Anwesenheit sagt, ich zitiere: „So etwas müsste es auch in unserem Verband geben“, so dürfen wir in Bayern schon berechtigterweise stolz darauf sein. Überflüssig zu sagen dass dieser Teilnehmer nicht aus dem Landesverband Südwest angereist ist, denn dieser führt – wie einige wenige Verbände – regelmäßig Seminare durch.
Ein naturgemäß weniger beachtetes bzw. bekanntes Seminar soll heute aber auch einmal etwas ausführlicher betrachtet werden: Es ist das Jurorenseminar! Seit Jahrzehnten eine ständige Einrichtung, zunächst unter der Leitung von Max Kiesel, dann von Jörg Maier fortgeführt und mittlerweile in Händen von Thomas Höpfner. Auch über eine derartige Einrichtung verfügen nicht alle Landesverbände und somit dürfen wir auch auf diese Einrichtung stolz sein.
Sinn und Zweck ist die Aus- und Fortbildung unserer Juroren, wobei auch Gäste aus den Landesverbänden Südwest, Hessen und Sachsen zu uns stoßen. Ein überaus wichtiges Seminar, das die anwesenden Juroren auf dem aktuellen Stand hält und weitgehend verhindert, dass sich Aussteller falsch beurteilt fühlen. Weitgehend – denn es bleibt trotz aller Anstrengungen ein gewisser subjektiver Spielraum, es bleibt die Ansicht mancher, dass ihr – und nur ihr – Exponat das Beste sei.
Unser Jurorenseminar trägt jedoch wesentlich dazu bei, dass die Aussteller in der Regel zufrieden sind – besonders diejenigen, die auch zum Jurygespräch kommen – und diese können auch sicher sein, dass sie eine gute Beratung finden werden.
Dank seitens des Landesverbandes in diesem Zusammenhang an alle Beteiligten!
Mitgliederwerbung
Unser ganz besonderer Dank geht hier an alle, die sich darum ernsthaft bemüht haben, und das sind erfreulich viele. Eine Aufstellung über die Sieger unseres internen Wettbewerbs haben Sie erhalten. Bedauerlicherweise reichen diese unsere Bemühungen jedoch nicht aus um die Anzahl der Rückgänge – überwiegend durch Todesfall – auszugleichen, ja geschweige denn die Mitgliederzahl zu erhöhen. Einen weiteren Rückschlag stellen die Austritte auf Grund der Beitragserhöhung dar. Diese halten sich jedoch in Grenzen und sind im Vergleich zu anderen Verbänden nicht höher.
Wir appellieren jedoch wiederum an alle Mitglieder nicht nachzulassen bei der Mitgliederwerbung. Jedes neue Mitglied stärkt unseren Verband, stärkt unsere Interessen und stärkt unseren Einfluss auf die Zukunft der Philatelie! Meines Wissens hat der Landesverband alle öffentlichen Auftritte der Vereine unterstützt. Sollte das irgendwo nicht der Fall gewesen sein, so haben Sie sich sicher bereits diesbezüglich mit Ihrem Regionalbeirat in Verbindung gesetzt um dies künftig zu verbessern.
Mitgliedsbeiträge bzw. Kassenlage
Für die eifrige Tätigkeit unseres Schatzmeisters Roland Gleißner darf ich mich auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken. Wir in der Vorstandschaft haben ihn erneut – so weit es uns möglich war – bei seinem Sparkurs unterstützt und das Ergebnis kann sich wie im Vorjahr sehen lassen. Die Unterlagen haben Sie bereits erhalten, ich möchte deshalb hier nicht näher darauf eingehen.
Immer wieder erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass es auch heute noch nicht allen Mitgliedern klar ist, dass wir in der Vorstandschaft ausschließlich ehrenamtlich tätig sind und uns außer den entstandenen Spesen nichts ersetzt wird. Dazu muss noch gesagt werden dass z. B. bei den heutigen Tankstellenpreisen die Fahrten nicht kostendeckend ausgeglichen sind. Aber das nur, weil es hier immer wieder Missverständnisse gibt, keiner in der Vorstandschaft hat sich übrigens beschwert dass er privat so einiges zuschießen muss.
Die Mitgliedsbeiträge werden also ausschließlich für Belange des LV verwendet und im bestmöglichen Sinne eingesetzt. Wie die Kassenprüfer feststellen konnten, wurden auch Sparmaßnahmen ergriffen und nicht nur davon geredet – wie in manch anderen Institutionen.
LV-aktuell
Erneut haben wir keinen ehrenamtlichen Redakteur gefunden. Darunter leidet natürlich die Qualität unseres Informationsheftes, das wollen wir nicht abstreiten. Nur: Wer hilft uns die Qualität zu steigern? Dies kann derzeit u. a. durch eine fleißige Berichterstattung über Ihre Vorhaben erfolgen. Schön sind Berichte über gelungene Veranstaltungen – vielen Dank auch dafür! – was aber meist fehlt, ist der eine oder andere Hinweis – und zwar vor der Veranstaltung. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen diese – noch dazu kostenlose – Werbung künftig zu nützen, würden wir uns im Sinne der allgemeinen Informationsverbesserung sehr freuen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass es nicht – wie schon geschehen – zu einer Anzeige wird. Das können und dürfen wir im Interesse unserer Inserenten nicht zulassen! Aber Sie werden schon das richtige Maß finden.
Auch der eine oder andere Fachartikel würde der LV Aktuell gut stehen. Hier besteht großer Bedarf – um nicht zu sagen Nachholbedarf! Dann – und nur dann! - wenn Sie den Landesverband in dieser Richtung unterstützen, wird eine derzeit eher unregelmäßige Erscheinungsweise – für die ich mich entschuldigen möchte - in Zukunft zu vermeiden sein und auch die Qualität gesteigert werden können. Oder wir leisten uns – wie der BDPh – einen bezahlten Redakteur. Das aber würde unserer Verbandskasse gar nicht gut bekommen!
Dieses Thema abschließend darf ich unserem Thomas Bauer für seine Mitarbeit in Sachen LV Aktuell an dieser Stelle ganz herzlich danken.
Zukunftsperspektiven
Was kann der Landesverband verbessern, was können die Mitglieder verbessern? Eigentlich unsinnig diese Trennung! Wir alle sind der Landesverband! Auf jeden einzelnen kommen Aufgaben zu, sie sind nur manchmal etwas unterschiedlicher Natur - noch nicht einmal immer - z. B. bei der Mitgliederwerbung.
Beginnen wir mit dem Archiv bzw. der Landesverbandsstelle Forschung/Literatur/Archiv. Nach dem überraschenden Tod unseres geschätzten Otto Gleixner haben wir das Problem unser Archiv irgendwo unterbringen zu müssen. Dies sehe ich zunächst unabhängig von der betreffenden Funktionärsstelle im Landesverband. Ich weiß, die Zeit riesiger Villen mit unendlich viel Platz ist vorbei. Vielleicht sehen Sie aber doch die eine oder andere Möglichkeit der Lagerung unseres Archivs. Einerseits können wir Frau Gleixner nicht zumuten ihren Platz für unser Archiv weiterhin zur Verfügung zu stellen, andererseits wäre es schade die alten Unterlagen in die Altpapiersammlung zu geben.
Die vordringliche Aufgabe unseres neuen Archivars würde ich ohnehin darin sehen, die Unterlagen auf einen erträglichen Umfang zu reduzieren. Es kann mit Sicherheit 80 Prozent des Papiermaterials nach Aufnahme auf – heutzutage – eine einzige CD entsorgt werden, ohne dass das Archiv auch nur eine einzige Zeile verliert. Die anderen 20 Prozent (die Zahlen sind natürlich nur geschätzt) könnten bzw. sollten natürlich im Original erhalten bleiben (z. B. Urkunden).
Wie gesagt: Der Sitz des Archivs muss nicht der Sitz des Archivars sein. Schön wäre dies natürlich, aber nicht Bedingung.
Angebotserweiterung Seminare
Der Landesverband hat bereits mehrfach darauf hingewiesen das bei Interesse gerne ein Programm zusammengestellt wird. Wir bitten um Themenvorschläge.
Bereits geplant ist ein Seminar „12 Blatt in einem Rahmen: Herausforderungen für Präsentation und Ausarbeitung“.
Die Arbeitsgemeinschaft Thematische Philatelie Bayern e.V. veranstaltet am Samstag, dem 16. Oktober 2010 zwischen 10.00 und 17.00 Uhr dieses Tagesseminar im „Waldschießhaus“, Spardorfer Straße 80, 91054 Erlangen.
Nach den großen Erfolgen der Vorjahre – ich erwähnte das bereits in meinen Berichten und habe mich bei meinen Besuchen auch persönlich davon überzeugt – wird dieses Seminar mit Sicherheit wieder hochattraktiv und ein Besuch wird uneingeschränkt empfohlen.
Angebotserweiterung Vorträge
Auch hier bitten wir um Anfragen bezüglich der interessierenden Themen und darüber hinaus um Angebote von Referenten aus unserem Landesverband.
Während der IBB 2011 sind für das Forum bereits vier Vorträge geplant, weitere Interessenten bzw. Referenten bitte ich, mit mir Kontakt aufzunehmen um möglichst frühzeitig der Messegesellschaft dieses Angebot unterbreiten zu können. Vorab sage ich bereits herzlichen Dank an die Referenten, die sich für die kommende IBB zur Verfügung gestellt haben. Die Weichen wurden zwar schon im Herbst 2009 gestellt, aber in diesem Jahr fand leider kein Forum statt, weil außer dem Angebot des Landesverbandes Bayern sich keine weiteren Referenten gefunden hatten.
LV Aktuell
Auf die Möglichkeit der Vorankündigung von Veranstaltungen in unserer Verbandszeitschrift habe ich bereits hingewiesen. Der Landesverband leistet gerne diesen Service, ist aber selbstverständlich auf Einsendungen der Vereine angewiesen. Gleiches gilt für das Internet.
Einsparpotentiale
Meine Frage nach Vorschlägen in der LV Aktuell zu Einsparpotentialen fand nur äußerst geringe Resonanz. Die Mitglieder sind offensichtlich mit der Finanzpolitik unseres LV einverstanden. So weit, so gut, aber ich hatte gehofft die eine oder andere Idee der Mitglieder in Erwägung ziehen zu können.
An dieser Stelle möchte ich ein Schreiben vorlesen lassen - ich bin darum gebeten worden.
Kommentar: Eigentlich hatte ich nicht mehr auf das Thema Beitragserhöhung eingehen wollen. Was die – ich wiederhole – moderate Erhöhung durch den Landesverband angeht, planen wir, dass dies im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wieder direkt den Mitgliedern zu Gute kommen wird. Ich glaube, Sie sind mit mir einer Meinung dass der Punkt Mitgliederwerbung ein sehr wesentlicher ist und unsere Beiträge sind hier bestens aufgehoben.
Dass der BDPh die Beitragserhöhung – wie sagt man heute – schlecht verkauft hat, habe ich schon erwähnt. Wie Sie alle wissen, bin ich vom ersten Anzeichen an einer geplanten Erhöhung entschieden entgegen getreten.
Es steht mir also fern diese nun zu verteidigen. Wir müssen aber bei aller Kritik Verständnis dafür haben dass der BDPh die drastischen Zuschuss-Kürzungen der Stiftung nicht klaglos wegstecken kann. Dies ist ganz einfach Fakt!
Fakt ist auch dass ich in der JHV des BDPh in Euerem Auftrag gegen die Erhöhung gestimmt habe, ebenso wie der LV Südwest und der LV Niedersachsen. Die Entscheidung war knapp, aber die Mehrheit hat für eine Erhöhung gestimmt und wir haben uns ganz einfach diesem Mehrheitsbeschluss zu beugen. Was ich für Sie nun tun kann ist, dafür im Verwaltungsrat einzutreten dass diese Gelder sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden. Dass ich das auch tun werde ist mehr als selbstverständlich.
Wie schrieb mir ein bekannter Philatelist zu diesem Thema so schön: „Auch in der Politik müssen wir uns täglich den Mehrheitsentscheidungen fügen. Dies zu umgehen wäre nur durch Auswanderung möglich“.
Weiter zu Einsparpotenzialen:
Ein konkreter Vorschlag betraf die LV Aktuell selbst: Man möge auf zwei Ausgaben im Jahr reduzieren. Ich stelle dies gerne zur Diskussion!
Ein gewichtiges Einsparpotenzial wurde allerdings beim letzten LV-Tag abgelehnt. Dieses übertrifft sogar die Kosten für eine LV Aktuell, und das erheblich. Ich meine den damaligen Antrag auf Abhaltung der LV-Tage im zweijährigen Turnus. In anderen Landesverbänden funktioniert dieser Turnus bereits problemlos – wie mein anwesender Kollege vom Landesverband Südwest bestätigen kann.
Weitere Vorschläge gehen eigentlich an die Adresse des BDPh. Ich werde an anderer Stelle noch darauf zurück kommen.
Weiterhin werde ich darauf achten die Reisekosten so niedrig wie möglich zu halten. Manches ist allerdings nicht machbar: So werden zwar die Mitgliederzahlen geringer, nicht aber die Entfernungen oder die Fläche Bayerns! Sparen werden wir weiterhin bei Übernachtungen und günstige Unterkünfte suchen.
Vielleicht fällt Ihnen ja noch etwas zum Thema Einsparpotenziale ein! Wir sind immer darauf ansprechbar!
Internet
Hier zeichnet sich eine ehrenamtliche Lösung ab. Es gibt jedoch vorab noch einige Fragen zu klären. Ich möchte deshalb erst nach erfolgreichem Abschluss darüber berichten. Ich bin schließlich kein Politiker der viel verspricht und dann das Gegenteil macht (ich denke hier z. B. an die versprochenen Steuersenkungen der Bundesregierung).
Öffentlichkeitsarbeit
Die für die einzelnen Regionen ausgegebenen Roll Ups sind allgemein gut angekommen und werden auch fleißig eingesetzt. Die Beiräte werden gebeten diese auch künftig immer zur Verfügung zu stellen wenn sich eine entsprechende Gelegenheit bietet.
Einsparpotentiale gibt es in Bereich Öffentlichkeitsarbeit nicht. Wir haben bereits den Stellenleiter Öffentlichkeitsarbeit abgeschafft. Dies waren einerseits wirtschaftliche Gründe, andererseits bin ich der Meinung dass alle Vorstandsmitglieder Öffentlichkeitsarbeit leisten – die Beiräte übrigens auch!
Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit wird ohnehin künftig finanziell stärker belastet werden. Ihm kommt schwerpunktmäßig die moderate Beitragserhöhung des LV zugute, d. h. wir werden, wie bereits erwähnt, den Mitgliedern ihre Beiträge auch wieder direkt zurückfließen lassen. Naturgemäß werden die aktiven Vereine davon mehr profitieren, als weniger aktive. Aber das ist in allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nicht anders.
Dies leitet auch nahtlos über zum Thema
Zuschüsse bei Ausstellungen
Wie Sie vielleicht zwischenzeitlich erfahren haben, wurden die Zuschüsse der Stiftung an den BDPh drastisch gekürzt. Damit verringert sich auch der Zuschuss der an die Landesverbände fließt. Im Ausstellungswesen bedeutet dies für den Landesverband Bayern eine Kürzung von nicht weniger als 46 Prozent im kommenden Jahr.
Das heißt mit anderen Worten dass wir für Rang 3-Ausstellungen, Werbeschauen, Offene Klasse und 1-Rahmen Wettbewerbe im Vergleich zu den Vorjahren nur noch rund die Hälfte an Zuschüssen erwarten können.
Bitter, gerade für unseren Verband, der zusammen mit dem Landesverband Südwest in den vergangenen Jahren rund die Hälfte aller in Deutschland stattfindenden Wettbewerbs-Ausstellungen durchgeführt hat.
Im Prinzip ist es so, dass wir gerade mal zwei Rang 3-Austellungen bezuschusst bekommen und ca. 10-12 Werbeschauen. Absurd wenn gleichzeitig vom BDPh die Forderung nach eifriger Mitgliederwerbung gestellt wird. Die Ausstellungen sind nach wie vor das Schaufenster unserer Philatelie, und nun werden diese – was die finanzielle Unterstützung anbelangt - auf ein Minimum reduziert!
Brisanter Weise erfolgt dies, nachdem die Beitragserhöhung des BDPh dessen Kasse erheblich aufgebessert hat. Was viele nicht wissen ist aber, dass aus dieser Kasse, aus Ihren Mitgliedsbeiträgen, bisher ja auch kein Cent, geschweige denn ein Euro vom BDPh je für das Ausstellungswesen „geopfert“ wurde. Alles kam – und kommt weiterhin – von der Stiftung und wird lediglich weiter geleitet. Dies alles verschweigt der BDPh wohlweißlich.
Wir werden also dem entgegensteuern müssen, sowohl in finanzieller Hinsicht durch Unterstützung seitens der Landesverbandskasse, als auch sozusagen außenpolitisch durch Verhandlungen mit dem BDPh.
Beratung von Ausstellern und zwar vor und nach den Ausstellungen
Wie wir Juroren leider öfters feststellen müssen, krankt es an der Beratung von Ausstellern. Vor einiger Zeit habe ich versucht die Idee einer Kontaktaufnahme zwischen Juror und Aussteller unmittelbar vor einer Wettbewerbsausstellung überhaupt erst möglich und auch publik zu machen. Unser „Mobiler Beratungsdienst“ Dieter Simon und unser Stellenleiter für das Ausstellungswesen, Thomas Höpfner, haben mich bei dieser Aktion vorbildlich unterstützt. Allerdings wird diese Chance für und vom Aussteller leider nur sehr selten in Anspruch genommen.
Dies ist für mich absolut unverständlich, ergeben die Gespräche unmittelbar vor einer Bewertung durch die Jury doch wesentliche Hilfen für Aussteller und Juroren gleichermaßen. Ich möchte jedoch nicht ausschließen dass diese Möglichkeit immer noch viel zu wenig bekannt ist.
Oftmals liegt jedoch der Grund für eine nicht zufriedenstellende Bewertung weiter zurück, nämlich bereits in der Beratung im Verein. Nicht jeder Verein verfügt über erfahrene Aussteller die ihr Wissen weiter geben können. Hier besteht aber die Möglichkeit sich einen Juror zur Beratung hinzuzuziehen. Wenden Sie sich an Ihren Landesverband, wir werden eine Lösung finden!
Kommen wir zur Zukunftsperspektive Außenpolitik. Hier habe ich mir – zusammen mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Südwest, Herrn Pelant, als einen Schwerpunkt die Neugestaltung der Zeitschrift philatelie zum Ziel gesetzt. Unserer Meinung nach ist diese nämlich keine Verbandszeitschrift im ursprünglichen Sinn mehr. Zu wenig werden die Interessen der Mehrheit unserer Sammler berücksichtigt.
Erst kürzlich hatte ich wieder eine Beschwerde über die Rubrik „Veranstaltungen“. Wieder einmal wurde eine demnächst anstehende Veranstaltung nicht mehr aufgenommen – es war eben ganz einfach die dafür vorgesehene Seite bereits voll. So etwas darf nicht sein!
Das Einsparpotenzial Reduzierung der philatelie-Ausgaben auf 11 oder 10 Ausgaben im Jahr, das ich schon vor längerer Zeit im Verwaltungsrat angeregt hatte, wurde auch von Ihnen in den Zuschriften nochmals bekräftigt. Fairerweise muss ich sagen dass die Kürzung um ein Heft allerdings nicht gleichzusetzen ist mit einer Reduzierung der Kosten um ein Zwölftel. Das aber nur nebenbei.
In Wallung gebracht hat mich auch dass man allein für die Verbesserung der Papierqualität Mehrkosten in Kauf genommen hat, die in etwa 60 Prozent des Etats ausmachen, der für das gesamte Ausstellungswesen zur Verfügung steht! Ein krasses Missverhältnis in meinen Augen!
Nun, ich will hier nicht näher ins Detail gehen, möchte Ihnen aber versichern dass ich in diesen Angelegenheiten am Ball bleiben werde.
Nächster Punkt: Auf meinen Vorschlag im Verwaltungsrat hin – und das war nur einer meiner Vorschläge - als Sparmaßnahme den Philatelistentag nur noch im zweijährigen Turnus abzuhalten, kam es zum einstimmigen Beschluss aller Landesverbandsvorsitzenden, diesem meinem Antrag stattzugeben.
Wie Präsident Hartig darauf reagierte? Nun, im Bundesvorstand kam es dann sozusagen „zum Aufstand“ und Dieter Hartig soll gesagt haben, ich zitiere: „So lange ich Präsident bin, wird der Philatelistentag jährlich stattfinden“. Das heißt dass sich Herr Hartig selbst über einstimmige Beschlüsse des Verwaltungsrates hinwegsetzen möchte. Dazu kein weiterer Kommentar meinerseits!
Wie Sie zwischenzeitlich sicherlich erfahren haben, ist der Schatzmeister des BDPh zurückgetreten. Ob das etwas mit den Spar- oder Nichtsparmaßnahmen des BDPh zu tun hatte – nun wir werden es von Herrn Kroog aus erster Hand erfahren.
Das Thema Jugend habe ich nicht an den Schluss meiner Betrachtungen gesetzt, etwa weil es mir weniger wichtig wäre, sondern ganz im Gegenteil um die Bedeutung dieser Zukunftsperspektive zu unterstreichen.
Wie wir alle wissen ist das ein sehr schwieriges Thema. Es fehlt weiß Gott nicht an diversen Programmen und Angeboten, nur die Anzahl interessierter Jugendlicher geht ständig zurück. Hier ist jeder von uns gefordert. Es fehlt nicht an Unterstützungsangeboten seitens des Landesringes der Jugend, des Landesverbandes oder auch seitens des BDPh. Aber überregionale Werbemaßnahmen können wir heutzutage vergessen. Nur der persönliche Einsatz vor Ort verspricht Erfolg. Deshalb sind alle Vereinsvorsitzenden, ja alle Mitglieder gefordert.
Es gibt durchaus erfolgreiche Jugendgruppen. So konnte beim Wettbewerb um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jugend in Schwerin die Gruppe aus Rosenheim den 1. Platz deutschlandweit erreichen und wir gratulieren Frau Aenne Hotter und ihren Helfern ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Darüber hinaus hat die Jugendgruppe Sulzbach-Rosenberg unter der Leitung von Herrn Dr. Heiko Übler bei dieser Meisterschaft den 2. Platz erzielt. Die Jugendarbeit in Bayern liegt also nicht so am Boden, wie manche behaupten! Doppelsieg für die bayerische Jugend – wenn das nichts ist! - Sagen Sie jetzt bloß nicht, Sie hätten das noch gar nicht gewusst!
Wenden Sie sich ganz einfach an den 1. Vorsitzenden des Landesringes Bayern, Herrn Wolfgang Wurmb, er wird Ihnen gerne den einen oder anderen Tipp zur Gründung oder Förderung einer Jugendgruppe geben können! Herr Wurmb und ich hatten vor zwei Wochen übrigens ein längeres persönliches Gespräch in Hammelburg und er wird zum Thema Jugendarbeit heute auch noch ein paar Worte an Sie richten.
Zusammenfassend darf ich Euch alle noch einmal eindringlich bitten, diesen unseren Landesverband mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir ein starker und einflussreicher Verband bleiben.
Die Vorstandschaften des Landesverbandes und des Jugendrings werden Euch dabei gerne unterstützen.
Ich bedanke mich für Euere Aufmerksamkeit!
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