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LVaktuell
Heft 2 / 296
Juni 2006
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Die drei Mäuschen Ein modernes Märchen (entstanden am 1. Wochenende im März 2006)
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Es waren einmal drei Mäuschen: die Mümi aus München, der Ingo aus Ingolstadt und die Weimi aus Weimar. Alle drei waren begeisterte Briefmarken- knabberer und wollten an diesem Wochenende etwas derartiges unternehmen. Weil Ingolstadt zwischen München und Weimar liegt, beschlossen sie, sich dort bei der Markenübergabe zu treffen.
„Hallo ihr!“, begrüßte Mümi die beiden anderen, „ich war gestern schon auf der IBB! Und wisst ihr, wen ich dort gesehen habe? Unseren Landesverbandsvorsitzen- den!“. „Und wo ist er jetzt?“ fragten Ingo und Weimi.
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Mümi bedauerte: „Keine Ahnung, heute früh habe ich ihn nicht mehr dort gesehen“. „Der wird doch nicht nach Ingolstadt zur Markenübergabe gefahren sein?“ jubelte Ingo. Die anderen schauten ihn mitleidig an. „Der muss doch in München bleiben!“ rief Mümi entgeistert und Weimi schrie beinahe gleichzeitig: „Nein, wo denkt ihr hin! Der ist doch unterwegs nach Weimar zur Verwaltungsratssitzung!“. Da sich auch Mäuse überaus gerne streiten, folgte eine wilde Diskussion: „München ist wichtiger!“ „Weimar ist Pflicht!“ „Ingolstadt hat eine Markenübergabe!“ „München geht über drei Tage!“ „Eben, Weimar geht nur über zwei Tage!“ „Eben, eben, Ingolstadt hat nur einen Tag!“
Nachdem sie sich lange genug gestritten hatten und langsam müde – aber auch vernünftiger –wurden, fanden Mümi und Weimi doch noch eine Lösung: die Terminplanung! „Hi, hi, hi, hi, hi, hi!“ kicherte Ingo „Terminplanung? Was ist denn das?“ Mümi und Weimi belehrten ihn: „Das ist, wenn man versucht die Termine so zu legen, dass diejenigen die kommen wollen oder erwartet werden, auch wirklich da sein können – und das nicht nur für ein paar Stunden! Sonst müssen sich diejenigen die kommen wollen und erwartet werden auch noch dafür entschuldigen, dass sie nur kurz anwesend sein konnten – obwohl sie nichts dafür können“. „Tja“, meinte Ingo lapidar, „da bin ich wohl aus dem Schneider! Der Termin in Ingolstadt konnte wohl schlecht anders geplant werden“. Die anderen gaben ihm recht. „Und der Termin in München ist seit mindestens drei Jahren bekannt“, warf Mümi ein. Auch das konnte niemand abstreiten.
Nun sahen alle auf Weimi. Aber Weimi schwieg und bekam rote Ohren. Da beschlossen die drei Mäuschen ihr nächstes Jahr zu planen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann planen sie noch heute! Ich freue mich, dass Sie alles verstanden haben und auch zwischen den Zeilen lesen können!
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In Eigener Sache
Ausstellungswesen unter neuer Führung
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Thomas Höpfner – Ausstellungswesen und Juroren
Geboren am 19.03.1960 in Elmshorn/Holstein, arbeitete er bis 1980 in der DPhJ, u.a. als Leiter der Jugendgruppe des BSV Bad Bramstedt. Die weiteren Stationen der philatelistischen Laufbahn: 1978 Eintritt in den BDPh (BSV Bad Bramstedt), 1980 Eintritt in die ArGe Rumänien im BDPh, 1985 Eintritt in den Münchener Briefmarken-Club, 1999 Beginn der Jurorentätigkeit im LV Bayern als Eleve, 2000 Ernennung zum Juror des LV Bayern (Rang 3), 2005 erster Einsatz als Juroren-Eleve für Rang 2, 2005 Eintritt in die ArGe für Postgeschichte und Philatelie von Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck. In den Jahren 1992-2005 nahm er an diversen Wettbewerbsausstellungen bis FIP/FEPA teil (Exponat „Rumänien bis 1872“).
Thomas Höpfner hat ab 1.1.2006 die Fachstelle "Aussteller
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und Juroren" im LV Bayern übernommen. Wir wünschen ihm bei der Führung dieser wichtigen Sparte eine glückliche Hand!
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Thomas Bauer - Veranstaltungen
Thomas Bauer, geboren am 17.6.1949 in München, Studium der Mathematik/Informatik an der TU München, beruflich bei Siemens in Software-Vertrieb, -Marketing und –Entwicklung tätig.
Sammelt seit dem 7. Lebensjahr, nach dem Studium intensiver die Sammelgebiete von Deutschland, einige europäische Länder (Urlaub!), und britische Kolonien. Ausstellungssammlung zur Postgeschichte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens, Mitglied der ARGE Jugoslawien, seit 1978 im PSV „Siemens“ München, seit 1994 dort als Schriftführer im Vorstand tätig. Thomas
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Bauer hat ab 1.1.2006 die Fachstelle „Veranstaltungen“ im LV Bayern übernommen. Wir wünschen ihm bei der Führung dieser wichtigen Abteilung eine glückliche Hand! Bitte unterstützen Sie seine Arbeit durch möglichst frühzeitige Einsendung Ihrer Anmeldungen.
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Region München und Umgebung
Sonderpostwertzeichen „1200 Jahre Ingolstadt“
Dr. Alfred Lehmann, OB der Stadt Ingolstadt, hatte zur Präsentation der Sondermarke am 3. März 2006, in den Sitzungssaal des Alten Rathauses der Stadt eingeladen. Angekündigt zu diesem Festakt war auch Bundesminister Horst Seehofer, der allerdings wegen der Bekämpfung der grassierenden Vogelgrippe seine Anwesenheit absagen musste. So stellte wie immer, Staatssekretär Karl Diller, in dem würdevollen Saal, die von Designer Harry Scheuner, Chemnitz, entworfene Marke vor.
Auf der Sondermarke ist Ingolstadt mit seinen Wahrzeichen, unter anderem Kreuztor, Münster und Hohe Schule, zu sehen. Eine 1563 vom Ingolstädter Philip Aplan fertig gestellte Karte Bayerns dient als Hintergrund. „Es ist ein wahres Kunstwerk alles auf eine kleine Briefmarke zu bringen“ lobte Diller den Gestalter der Marke. Auch Dieter Hartig, Präsident des BDPh, freut sich: „für Sammler ist das immer ein Ereignis. Denn Briefmarken sind die Visitenkarten des Staates, der sie herausbringt“. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht, dass die Marke seit dem 2. März in einer Auflage von 10,5 Millionen vorliegt. „Wären es bloß 100.000, dann würde der Sammlerwert um einiges höher liegen oder über einen Fehldruck würden wir uns ja auch schon freuen“, scherzt Hartig.
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Wie immer bei der Vorstellung einer Sonderbriefmarke wurden rote Präsentationsalben an prominente geladene Gäste verteilt, z. B. an OB Lehmann, Bundesminister Seehofer (in Abwesenheit), Herzog Franz von Bayern, Regierungspräsident Hillenbrand und eine weiße Mappe an Ludwig Gambert, 1. Vorsitzender des LV Bayern.
Rainer Chilian
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Offizielle Vorstellung der Sonderbriefmarke aus der Serie Post „Frühling“
Am 2. März 2006 wurde die IBB München 2006 feierlich eröffnet und gleichzeitig die Marke „Frühling“ offiziell von Staatssekretärin Barbara Hendricks übergeben. Die Sondermarke „Frühling“ zeigt zwei blühende Kirschbäume im Frühling und weckte bei den Besuchern die Sehnsucht nach Wärme und Sonne, während in Bayern das Winterchaos herrschte.
Im Jahr 2006 erscheinen insgesamt vier Marken aus der Serie „Post“: Jahreszeiten (die Marke „Winter“ erschien bereits am 2. Januar 2006). Jahreszeiten sind die klimatische bzw. astronomische Unterteilung des Jahres nach der Bahn der Sonne am Himmel. Astronomisch beginnt der Frühling am 21. März, an dem Tag und Nacht jeweils zwölf Stunden dauern. Am 21. Juni endet er mit der Sommersonnenwende. Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen erwacht die Natur aus ihrem langen Winterschlaf. Überall regt sich neues Leben. Die Frühlingsmarke wurde von dem Grafiker Prof. J. Graf, Dortmund gestaltet, hat einen Wert von 55 Cent und wird ab 13. April 2006 von der Post verkauft.
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Die obligatorischen Alben mit Erstdrucken der Marke wurden an prominente Gäste überreicht, z. B. an Dieter Hartig, Präsident des BDPh, Ludwig Gambert, 1. Vorsitzender des LV Bayern, usw.
Die IBB 2006 war ein voller Erfolg. Das Händlerangebot und die zahlreichen Programmpunkte haben dafür gesorgt, dass viele Sammler- und innen aus Süddeutschland und dem angrenzenden Ausland zur dreitägigen Börse zum
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M.O.C. gekommen sind. Auf großes Interesse stießen die Vorstellungen des neuen MICHEL Wunschkatalogs und des Preisrecherchesystems EPRISO, die beide während der IBB Premiere hatten. Die Briefmarkengestalterin Irmgard Hesse zeigte anhand der Mozart-Marke, welche Gedanken in ihre Arbeit einfließen. Sie signierte zahlreiche Sammlerbelege. Auch die Wettbewerbsausstellung „200 Jahre Bayern“ und die Sonderschau „König Fußball“ stießen auf großes Publikumsinteresse.
Die nächste Veranstaltung in München ist für den 1.-3 März 2007 geplant. In diesem Jahr finden noch die IBB in Berlin (21.-23. September) und die IBB in Sindelfingen (27.-29. Oktober) statt.
Rainer Chilian
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Vollblind
Von wem heute die Rede sein wird? Glasklar, das sagt doch schon die Überschrift: Von den Juroren! Ist es nicht so, dass – nicht alle, aber viele - Aussteller dieser Meinung sind? Ist es nicht so, dass – nicht alle, aber viele – Juroren mehr oder weniger daneben liegen?
Es wird die mit viel Herzblut aufgebaute Sammlung auf jeden Fall stets unterbewertet. Das ist doch Fakt! Es wird die Gliederung – zum x-ten Mal bereits geändert – schon wieder kritisiert. Es werden neu hinzugekommene Belege, ja ganze Rahmen nicht registriert!
Stimmt das so?
Da ich selbst Aussteller bin, darf ich – aus eigener Erfahrung - behaupten, dass jede Änderung des Ausstellers, die von ihm vorgenommen wird, auch als eine Verbesserung seinerseits angesehen wird. Wozu sollte man auch sonst etwas ändern? Ist doch eigentlich vollkommen klar!
Nur: Wer sagt dem Aussteller z.B., welche Gliederung „die wahre“ ist, und wie viele Aussteller haben schon ihr Exponat durch die Hinzunahme weiterer Stücke resp. Rahmen verschlechtert?! Es gibt zahllose Beispiele!
Beiden Seiten – sowohl dem Aussteller, als auch den Juroren, steht – im Regelfall - die gleiche Literatur zur Verfügung. Oder vielleicht doch nicht? Sie können es einem Juroren nicht anlasten, wenn er z.B. seltenste oder – besonders! - unveröffentlichte Ausarbeitungen nicht kennt. Ich gehe einmal davon aus, dass ein Juror sämtliche Werke der Phil. Büchereien in München, Hamburg und Frankfurt in seine Vorbereitungen einbezieht.
Gesetzt den Fall, Sie haben mehr – haben Sie ihm das zumindest mitgeteilt bzw. zur Verfügung gestellt?
Ich könnte sehr wohl – als Prüfer eines Spezialgebietes, und das gilt nicht nur für mich! – sagen: „Ätsch, und das weißt du nicht?“ – aber ich muss mich an meine eigene Nase fassen und überlegen: „Hast du deine neuesten Ermittlungen auch öffentlich zur Kenntnis gegeben?“ Dies wird ohne Zweifel nicht immer der Fall sein. Böse Absicht? Keineswegs! Auch mein Tag hat nur 24 Stunden (und ich verlängere ihn öfters ... !), jedoch hat das zur Folge, dass der darauf folgende eben dann kürzer wird! Aber das nur nebenbei ...
Trennung!
Etwas völlig anderes: Einer meiner Lieblingsschriftsteller heißt Antoine de Saint-Exupéry (Ihnen sicherlich bekannt durch das Stück: „Der kleine Prinz“).
Ich zitiere daraus: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Absurd und verwirrend diese Aussage im Zusammenhang mit dem Ausstellungswesen? Ich gebe Ihnen vollkommen recht, aber immer wenn ich als Juror vor einem Exponat stehe, geht mir diese Aussage durch den Kopf! Genau diese Aussage - und das ist doch wirklich mehr als widersprüchlich! Nach längerer Überlegung werden Sie aber feststellen, dass dieses Zitat die beiden Sichtweisen (Auge und Herz) absolut treffend belegt:
Der Aussteller sieht es mit dem Herzen und der Juror realistisch. Punkt! Aber „Punkt“ wäre zu einfach, zu realistisch, ja total – und sogar unangemessen - sarkastisch! Gehen wir doch noch einmal auf den Anfang meiner Betrachtungen zurück! Dort schrieb ich: „Es wird die Gliederung – zum x-ten Mal bereits geändert – schon wieder kritisiert.
Es werden neu hinzugekommene Belege, ja ganze Rahmen nicht registriert.“
Selbstverständlich sind das nur zwei Beispiele, aber sie sind sehr häufig. Lassen Sie mich bitte deshalb auch diese vorrangig analysieren: Die Gliederung ist – nicht das ein und alles – jedoch sehr wesentlich und auch vielfach der Anlass „schlechter“ Bewertungen. Die Schuldzuweisung wäre relativ einfach, denn der Aussteller ist letztendlich selbst dafür verantwortlich! Wäre!
Denn wir vom Landesverband möchten es uns aber durchaus nicht so einfach machen! Neu diese Einstellung resp. Stellungnahme? Wirklich nicht! Wir wollen doch, dass die Aussteller zufrieden sind und wir arbeiten auch daran – wenn auch nicht immer so offensichtlich für alle! Nicht jede Bemühung kann – und wird - allen auffallen. Schade, aber - im Gegensatz zu den Politikern (zu dieser Aussage stehe ich absolut!) – hängen wir nicht alles an die große Glocke – um hinterher wenig oder nichts erreicht zu haben.
Jährlich findet – seit vielen Jahren – das bayerische Jurorenseminar in Donauwörth statt. Sinn und Zweck: Die Fortbildung unserer Juroren. Zwischenzeitlich sind dazu gekommen:
Juroren aus Sachsen (Partnerschaft seit 1990),
aus dem Landesverband Südwest und aus dem Landesverband Hessen. Das Interesse an unseren Seminaren ist groß! Wir versuchen die Juroren optimal auf Ausstellungen vorzubereiten. Das sind wir unseren Ausstellern schuldig! Den Ausstellern muss ich allerdings auch sagen: Eine optimale Vorbereitung der Juroren muss nicht zwangsläufig auch Vorteile für den Aussteller bringen – ich denke, Sie verstehen mich ... !
Je besser sich der Juror auskennt, desto intensiver wird er auch mitreden können. Es hat also alles zwei Seiten!
Info: Unser BDPh-Präsident hat beim Bundestag in Bruchsal – wieder einmal – darauf hingewiesen, dass für einen relativ kleinen Prozentsatz von Ausstellern im BDPh ein relativ großer Betrag an Geldern zur Verfügung gestellt wird. Zu dieser Feststellung gebe ich ihm absolut Recht! Was bedeutet das für uns? Nun, beide Seiten (es tut mir innerlich weh von „beiden Seiten“ zusprechen, denn wir sollten doch eine Einheit Aussteller/Juroren sein) müssen sich künftig bemühen, diese überaus anerkennenswerten und finanziellen Zuwendungen zu honorieren. Wir müssen vereint dem BDPh auf dem Weg Werbeschau-Offene Klasse - Rang 3 - Rang 2 - Rang 1 und International behilflich sein, um die finanziellen Mittel, die der BDPh bzw. die Stiftung in hohem Maße aufwenden, zu rechtfertigen. Das ist eine klare Forderung, der wir uns nicht verschließen können und dürfen, wenn wir weiterhin – wie bisher - Zuwendungen erwarten!
Gefordert sind vor allem – an der Basis – die Vereinsvorsitzenden! Sie, als Vereinsvorsitzender, haben allerdings ein Problem mit dem Ausstellungswesen, weil Sie vielleicht selbst nicht ausstellen? Wirklich ein Problem? Wozu gibt es dann den Landesverband, der Ihnen gern behilflich ist? Vereinbaren Sie doch einen Termin zur Beratung! Damit ist auch das Referat zu einem Vereinsabend gesichert!
Meine dringende Bitte an die Reginalbeiräte: Sie, als Regionalbeirat, möchten die Vereinsvorsitzenden beim Tischrundengespräch über das Ausstellungswesen informieren? Kein Problem! Wozu gibt es den Landesverband, der Ihnen gern behilflich ist? Vereinbaren Sie doch einen Termin!
Zukunftsperspektiven: Am ersten Juli-Wochenende wird eine Kommission des BDPh tagen, um neue Perspektiven für das Ausstellungswesen zu beraten. Attraktivität, Publikumswirksamkeit, Events usw. werden zur Sprache kommen. Mit Sicherheit wird auch das Thema Juroren mit einbezogen und unter neue Blickwinkel gestellt werden.
Helfen Sie mit, indem Sie Ihre Ideen, Ihre Kritik, sprich: Ihre Verbesserungsvorschläge bis zum 23.06.06 an die Adresse Ludwig Gambert, Renzbergstraße 5, 97762 Hammelburg, einsenden oder – besser noch! - bereits an unserem LV-Tag allen präsentieren. Dann können wir statt wenig sinnvolle Diskussionen über die Vergangenheit zu führen auch zukunftsorientiert arbeiten!
Beispiele für Ihre möglichen Beiträge: „Ich bin auch noch Münzsammler und vermisse entsprechende Objekte bei Rang-Ausstellungen“ oder „Wir haben folgende zusätzliche Attraktionen bei unserer Ausstellung angeboten, die sehr gut angekommen sind: .....“.
Meinetwegen auch: „Ich bin Aussteller und schlage vor jedem eine Gold-Medaille zu geben. Dann brauchen wir nicht mehr über die Jury zu schimpfen!“
Ihr Landesverbandsvorsitzender Ludwig Gambert wird (als einer von nur drei beteiligten LV-Vorsitzenden) Ihre Interessen bei der Ausstellungs-Kommission des BDPh vertreten können, weil er in diesen engen Kreis berufen worden ist.
Wie war doch da kürzlich zu lesen oder zu hören: Der Landesverband Bayern müsse sich besser in den BDPh-Gremien präsentieren? Aber Sie haben doch wohl nicht dieser Fehlinformation vertraut!?
Ihr LUDWIG GAMBERT
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Jubiläum der besonderen Art
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Briefmarkenfreunde Cham wurde für seine 50- jährige Vereinsmitgliedschaft Herr Karl Irrgang durch den 1. Vorsitzenden Hans–Joachim Deichert, die Ehrenurkunde und die dazugehörige Ehrennadel überreicht. Der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. gratuliert recht herzlich dazu. Weitere Höhepunkte der JHV waren Ehrungen für 30-
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bzw. 25- und 10-jährige Vereinstreue. Diese Ehrungen wurden von Herrn Hans Dietmayr (Regionbeirat) und dem 2. Vorsitzenden des Vereins Fritz Seidl durchgeführt.
CW
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Region Mittelbayern
Ehrenvorsitzender des Philatelistenklubs Donauwörth
Der Ehrenvorsitzende des Philatelistenklubs Donauwörth e.V., Josef Walter König, konnte das seltene Jubiläum der 60jährigen Mitgliedschaft in einer Philatelistischen Vereinigung begehen. Der Vorsitzende des Klubs, Günter Blessing, überreichte ihm deshalb auf der Jahreshauptversammlung die entsprechende Urkunde des Bundes Deutscher Philatelisten und die dazugehörige Nadel.
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In seiner Laudatio würdigte er die vielfältige ehrenamtliche Tätigkeit Königs in den verschiedensten Ebenen der Philatelie. Bereits 1946 trat er in den Philatelistenverein Herrnburg ein und war dort Mitglied bis 1954. Als dann am 03. März 1955 die „Briefmarkensammlergruppe Donauwörth“ - als Nachfolge-organisation früherer Vereinigungen - gegründet wurde, war er von Anfang an dabei und schon nach einem Jahr deren Vorsitzender. Dieses Amt hatte er bis zu seinem freiwilligen Rücktritt, 1977, inne.
Daneben war er im Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine Beirat, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Schriftleiter der LV-Nachrichten und Schriftführer im LV-Vorstand, dazu dann auch
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Foto: G. Blessing
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noch Redakteur im Bund Deutscher Philatelisten für die Zeitschrift „Philatelie“ mit „Philatelie und Postgeschichte“. Er gründete die Jugendgruppe in Donauwörth und war auch in der Jugendarbeit auf Landesverbandsebene aktiv tätig. Juror für Literatur ist er immer noch in der höchsten Klasse auf Bundesebene. Obwohl er sich bereits „auf dem Weg zum Hundertsten“ befindet – wie er sich scherzhaft auszudrücken pflegt – hat er immer noch, und das seit 1984, die Funktion des Wissenschaftlichen Leiters der Philatelistischen Akademie Bayern e.V. inne. In Anerkennung seiner Verdienste, nicht nur um die Philatelie, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Blessing wünschte ihm abschließend weiterhin viel Schaffenskraft und Gesundheit und bat ihn, den Klub wie bisher zu unterstützen.
Günter Blessing
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Region Oberbayern - West
100 Jahre Post in Germering
Die Germeringer Briefmarkenfreunde feierten das 100 jährige Jubiläum der Germeringer Post am 1. Februar 2006 und hatten zu diesem Anlass 500 Sonderbriefmarken mit einem Nennwert von 55 Cent bei der Österreichischen Post bestellt. Darauf abgebildet ist die erste Postagentur von einer Ansichtskarte aus dem Jahr 1910.
Außerdem wurden Schmuckumschläge mit zwei verschiedenen Motiven angefertigt. So fuhr nun Schriftführer Rainer Chilian mit den beklebten Umschläge am 1. Februar nach Reutte in Tirol, um sie dort pünktlich abstempeln zu lassen. Zeitgleich wurden auch Umschläge, allerdings beklebt mit einer deutschen Marke, beim Postamt Germering abgestempelt.
Die Österreichische Post macht es seit Herbst 2003 möglich, eigene Postwertzeichen zu gestalten. „Meine Marke“ heißt das Angebot und bis heute wurden bereits ca. 8.000 Briefmarken bestellt. Lukrativ ist das Geschäft mit den Sondermarken nicht, aber laut Österreichs Post-Sprecher Homola wird das aus Image-Gründen gemacht.
Warum aber druckt die Deutsche Post nicht Marken auf Bestellung? „Das ist gegen unsere Grundsätze“ sagt Ulrike Böhm, Leiterin des Referats Postwertzeichen im Bundesfinanzministerium. „Eine Briefmarke ist die Visitenkarte, die Kulturbotschafterin eines Landes“. Wenn jeder eine Marke drucken lassen könnte, werde das den „hohen Ansprüchen“ der Deutschen Post an die Briefmarke nicht gerecht.
So bleibt nur ein Ausweg, für besondere Anlässe eine Sonderbriefmarke bei der geschäftstüchtigen Konkurrenz in Wien zu bestellen.
Rainer Chilian
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Anlässlich seines 80-jährigen Vereinsjubiläums richten die Briefmarkenfreunde Bad Kissingen e.V. eine Rang 3 Ausstellung vom 23./24. September 2006 im Tattersall aus. Der zu diesem Anlass entwickelte Sonderstempel zeigt die Ansicht der KissSalis Therme die im Jahre 2004 im Staatsbad Bad Kissingen als Heilbadelandschaft neu erbaut wurde. Der Anmeldeschluss für diese Wettbewerbsaustellung ist der 15. Juli 2006. Die Adresse zur Anforderung von Anmeldeunterlagen:
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Heinz Stempfle, Rosenstr. 4, 97688 Bad Kissingen Der Tattersall als Ausstellungsort befindet sich in der Stadtmitte mit großem, öffentlichen Parkplatz.
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Die Briefmarken-Sammlergemeinschaft Markbreit (B.S.G.M.) trauert um ihr Mitglied Friedrich Frischmann, der im Dezember 2005 verstorben ist. Durch eine schwere Erkrankung wurde er im Alter von 62 Jahren aus der aktiven Vereinsarbeit herausgerissen. Als Mann der ersten Stunde war er nicht nur innerhalb des Verein stets aktiv, sondern hat sich auch sehr darum bemüht, unsere Sammlergemeinschaft nach außen zu repräsentieren.
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Sein Amt als 2. Vorsitzender hat er über zwei Jahrzehnte aktiv ausgefüllt. In dieser Zeit war er sechsmal Ausstellungsleiter im Rang 3 und zuletzt Ausstellungsleiter der Rang-2-Ausstellung bei der MABRIA´05 im August des vergangenen Jahres. Ferner führte er die Vereinschronik und als Vergnügungswart hat er das gesellige Leben mitgeprägt.
In Anerkennung seiner vielfältigen philatelistischen Verdienste ehrte ihn die B.S.G.M. mit der Verdienstnadel in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft. Der LV Bayern hat ihm die Verdienstmedaille in Silber überreicht. Für weitere Verdienste um die Philatelie ehrte ihn der BDPh mit der Ehrennadel in Silber.
Die Sammlerfreunde der B.S.G.M. werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
Stefan Mloschin, 1.Vorsitzender
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Region Oberbayern - Ost
Ein großer Philatelist wird 85 Jahre alt
Nur selten ist es den Menschen vorbehalten, ein derart hohes Alter zu erreichen und das noch dazu in absolut bester geistiger Verfassung! Und wenn dieser Herr dem Landesverband in seinem Dankschreiben bezüglich der Gratulation schreibt, er fühle sich eben immer noch verpflichtet seinen Verein zu unterstützen und er mache dies auch sehr gerne weiterhin, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus! Wenn irgendwann das Wort „Neid“ eine positive Daseinsberechtigung hat – hier ist es wohl angebracht, denn wer von uns möchte das nicht auch schaffen?
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44 Jahre lang war er erfolgreicher Vereinsvorsitzender bis zum „zarten Alter“ von 77 Jahren und zeichnete für die erfolgreiche Durchführung zahlreicher und bedeutender Veranstaltungen verantwortlich:
Unvergessen sind und bleiben die Großtauschtage - die unter seiner Regie eingeführt wurden -, die Rang 3 im Jahre 1972, der Tag der Briefmarke mit Rang 3 im Jahre 1978, die Durchführung des Landesverbands- tages 1987, die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie 1994 und die Rang 2 zum 90-jährigen Bestehen des Vereins.
Der profunde Kenner der Philatelie – der bei allem Erfolg stets bescheiden blieb – fand die Würdigung seiner Leistungen in der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden seines Vereins im Jahre 1998.
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Herr Stumpf und H. Vorleitner bei der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden Foto: H. Vorleitner
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Der Landesverband gehörte im April zu den Gratulanten und durfte ihm – Herrn Erwin Stumpf – neben den herzlichsten Glückwünschen eine weitere Ehrung aussprechen.
(LGO)
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Tag der Briefmarke
Der diesjährige TAG DER BRIEFMARKE 2006 läuft unter dem Motto Partnerschaft in Europa.
Unser Ausrichtender Briefmarkenverein Grafing-Ebersberg e.V. hat dafür als Motiv und als Leitthema die FEUERWEHREN ausgesucht. Was hat Europa und Partnerschaften mit der Feuerwehr gemeinsam? , Würde man auf den ersten Blick meinen.
Sind diese Hilfsorganisation nicht die Organisation die wir in ganz Europa, besser gesagt auf der ganzen Welt, finden. Die für Ihre Mitbürger das fast unmögliche möglich machen. So ist die Themenwahl nicht so abwegig wie man es auf den ersten Blick sehen kann.
Wir würden uns freuen Sie recht herzlich bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können. Der Verein hat außer einen Philatelistischen Teil, wo zwei Sonderstempel für sich sprechen, auch einige Überraschungen auf langer und zwar nicht nur für Feuerwehrfreunde.
Ein Umfangreiches Programm, wie z.B.. Beförderung der Belege durch die Feuerwehr, Sonderschau der Feuerwehr, erwartet Sie nicht für Briefmarken- und Feuerwehrfreunde.
Termin: 23.-24.September, in Ebersberg, Volksfesthalle unter dem Motto
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Aus unseren Mitgliedsvereinen
BSV Weissenburg e.V. (01 008):
Neuer Vereinstreff:
Sigwart´s - Bräustüberl, jeden ersten und zweiten Donnerstag im Monats
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Wenn Sie Änderungen der eMail-Adressen Ihrer Vorstandsmitglieder nicht melden, können Sie wichtige Mitteilungen der Geschäftsstelle auch nicht empfangen. Vom BDPh gemeldete Adressenänderungen, Unzustellbarkeiten und Todesfälle werden aus Kostengründen nur auf diesem Weg weitergegeben.
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EUROTHEMA 2005 – ECTP 2006 Aktivitäten in der thematischen Philatelie
Weitgehend unbemerkt in Deutschland, fand in La Chapelle d’Armentieres (Frankreich) ein bedeutendes Ereignis der Philatelie statt: Die Europäischen Meisterschaften der thematischen Philatelie.
Teilnehmende Staaten waren Dänemark, Frankreich, Luxemburg, England, Belgien, Niederlande und Deutschland. Höflichkeitshalber nenne ich Deutschland an letzter Stelle, in Wirklichkeit hat Deutschland jedoch bei diesem Wettbewerb den 1. Platz belegt!
Unsere deutschen Teilnehmer waren die Herren August Oberjohann mit seinem Exponat „August, nicht nur ein Name“, Friedrich Wehmeier mit „Im alten Dorfladen“, Gerhard Binder mit „Erlangen – Visitenkarte einer kleinen Großstadt“, Johann B. A. van Soeren mit „UFA, Geschichte eines filmischen Weltimperiums“ und Helmuth Feichtenbeiner mit „Ski Alpin“.
Der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. sagt ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung und bedankt sich bei den Teilnehmern, dass sie Deutschland so beeindruckend vertreten haben. Nicht zuletzt waren ja auch einige Bayern dabei, um für diesen Erfolg zu sorgen!
Die nächste (ähnliche) Veranstaltung findet vom 4. bis 6. Mai 2006 während der Messe in Essen unter dem Titel ECTP 2006 statt, eine jährliche Wiederholung in Essen ist geplant.
Zur weiteren Information:
Auszug aus TC News; Verfasser Damian Läge, übersetzt aus dem Englischen von Ludwig Gambert:
Die Verwirklichung regelmäßiger internationaler Veranstaltungen für die thematische Philatelie stellt eines meiner Hauptziele für den Zeitabschnitt 2004 – 2008 dar. Deshalb bin ich sehr froh hier melden zu können, dass die FEPA die Idee einer offiziellen europäischen Meisterschaft für thematische Philatelie aufgegriffen hat, die jährlich in Verbindung mit der Messe in Essen abgehalten werden soll.
Ich sehe Ausstellungen wie ECTP und EUROTHEMA als Pilotveranstaltungen für eine Anzahl künftiger internationaler Events im Bereich Thematische Philatelie. Natürlich ist es am einfachsten innerhalb des europäischen Kontinents zu beginnen, da hier die Anzahl der thematischen Aussteller am höchsten ist und im Vergleich zu anderen Kontinenten sind die Entfernungen relativ klein. Natürlich hoffe ich, dass FIAF und FIAP diesem Beispiel folgen mögen, wenn die Zukunft zeigt, dass ECTP sich als ein eindrucksvoller Erfolg als offizielle Meisterschaft auf dem Kontinent erweisen wird.
Die europäische Meisterschaft wird uns nicht nur die einzigartige Chance auf einen speziellen Wettbewerb für unseren besten thematischen Aussteller eröffnen, sie wird auch eine Basis schaffen auf der wir neue Trends und Entwicklungen im thematischen Ausstellungswesen diskutieren können. In Verbindung mit ECTP wird alljährlich in Essen ein FEPA-Seminar für thematische Juroren stattfinden. Dies wird den Preisrichtern Erfahrung und Wissen vermitteln sowie Vergleiche zwischen FIP und FEPA ermöglichen. Neben FIP- und FEPA-Juroren können auch nationale Thematikjuroren an diesem Seminar teilnehmen (Kontakt: Damian Läge).
LUDWIG GAMBERT
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In eigener Sache
Beiträge
Immer noch herrscht bei einigen Mitgliedern Unklarheit über dieses Thema. Deshalb noch einmal zur Definition:
Derzeit heißt der Betrag von 14 EUR, den Ihr Verein an den LV abführt, schlichtweg „Landesverbandsbeitrag“. Von diesem stehen dem Landesverband lediglich 5,50 EUR zur Verfügung, während 8,50 EUR an den BDPh abgeführt bzw. durch den LV-Schatzmeister weitergeleitet werden. Es gibt nämlich immer noch Mitglieder die glauben, dem LV stünden 14 EUR zur Verfügung.
Mein Vorschlag (um Missverständnisse künftig auszuschließen) wäre:
„Landesverbandsbeitrag“ sollte künftig „Mitgliedsbeitrag im LV Bayern“ genannt werden – mit nachfolgender Definition:
Der Mitgliedsbeitrag im LV Bayern setzt sich zusammen aus 1. Landesverbandsbeitrag 2. BDPh-Beitrag
Den Landesverbandsbeitrag beschließt die Mitgliederversammlung des Landesverbandes, den BDPh-Beitrag die Mehrheit der Stimmen der Landesverbandsvorsitzenden.
Wenn der anteilige BDPh-Beitrag erhöht wird, wird der Mitgliedsbeitrag im Landesverband um diesen Mehrbetrag erhöht. Sollte dieser Vorschlag nicht machbar sein, so dient er wenigstens der Information! Weiterhin: Von der letzten Sitzung des Verwaltungsrats kann ich mitteilen, dass dieser dem BDPh eine Empfehlung gegeben hat, seinen Beitrag bis 2009 nicht zu erhöhen. Es ist damit zu rechnen, dass der BDPh dieser Empfehlung entsprechen wird.
(LG)
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Sonderpostwertzeichen „250. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozart“
Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Mozart hielt sich häufig in Augsburg auf und fühlte sich dieser Stadt verbunden, weil sie die Geburtsstadt seines Vaters Leopold Mozart war und weil hier auch seine Cousine Maria Anna Thekla wohnte. Deshalb darf Augsburg neben Salzburg und Wien die offizielle Bezeichnung „Mozartstadt“ führen.
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Am 9. Januar 2006 wurde die von Grafikerin Irmgard Hesse, poppig gestaltete Sondermarke zu 55 Cent zum 250. Geburtstag Mozarts, eine 10-Euro Gedenkmünze aus Sterlingsilber und ein Numisblatt vorgestellt. Augsburgs OB Paul Wengert hatte zu der Feierstunde in den neu renovierten Kleinen Goldenen Saal des früheren Jesuitenkollegs eingeladen. Wieder war es Staatssekretär Karl Diller, der die Laudatio hielt.
In den 35 Jahren seines Lebens kompo- nierte das musikalische Genie fünf Opern und rund 675 Musikstücke. Zusammen mit seinem Vater ging er zwischen seinem siebten und zehnten Lebensjahr auf
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Grafikerin Irmgard Hesse, München Foto: R. Chilian
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Konzertreisen. An rund 70 Stationen zeigte er sein außergewöhnliches künstlerisches Können und reiste dafür 4.400 Kilometer mit der Pferdekutsche durch Europa. Seine Reisen führten ihn zu zahlreichen Kaiser- und Königshäuser und machten ihn vertraut mit der Welt des Rokoko. Danach heiratet Mozart Constanze Weber und lebt mit ihr in Wien. Musikgeschichtlich waren es seine wichtigsten Jahre, er musste sich als freier Künstler gegen andere Musiker behaupten, doch wurde das Klavierkonzert eine Domäne, die ihm keiner streitig machen konnte.
Papst Benedikt XVI beschreibt das Werk des Genies am prägnantesten - „Mozart ist schön, wie die Schöpfung schön ist.“ Die Präsentation der Sondermarke und Münze war ein würdiger Auftakt zum „Jahr des Wunderkindes“.
Rainer Chilian
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Junge Briefmarkensammler in Bayern Landesring Bayern der Deutschen Philatelisten Jugend
Peißenberger Briefmarken-Tage 2006
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Vom 09.09.06 bis 10.09.06 finden in der Tiefstollenhalle in 82380 Peißenberg die Peißenberger Briefmarken-Tage 2006 statt. Der Eintritt ist frei !
Veranstaltet wird dieses Event von den Sammlerfreunden Peiting und Umgebung (im LV Bayern) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Bayern.
Neben einem Großtauschtag mit 48 vermieteten Tischen stellt die Bayern-Sonderschau mit 60 Ausstellungs-Rahmen (doppelseitig) das Highlight dieser Veranstaltung dar.
In dieser Bayern-Sonderschau werden „philatelistische Schmankerl“ wie Belege, Postkarten, Briefmarken und seltene Frankaturen sowie Stempel aus Bayern und dem Pfaffenwinkel ausgestellt. Hier kommt der Kenner wie auch der angehende Briefmarken-Sammler voll auf seine Kosten.
Für die Philatelisten des Sammelgebietes Bayern bieten wir noch ein besonderes Schmankerl an, eine Beratungsstunde mit Verbandsprüfer des BPP (Bundesverband der Philatelistischer Prüfer). Hier können Marken, Belege und Vorphilabriefe kostenlos begutachtet werden.
In weiteren 20 Rahmen (= 40 qm) stellen die Sammlerfreunde Peiting u.U. in einer „Offenen Klasse“ Ihre „Briefmarken und Belege zur Schau. In der Ausstellung der offenen Klasse sind verschiedenen Themen und Bereiche enthalten, u.a. auch zur Bergbaugeschichte in Oberbayern.
Auch das Jubiläum „200 Jahre Königreich Bayern“ wird mit diesem Event gewürdigt und mit einer „Sonderausstellung“ bedacht. Hierbei sind auch „Münzen“ von König Maximilian I. aus dem damaligen Königreich zu bewundern.
Ein umfangreiches Jugend-Programm, wie z.B. Quiz, Wühlkiste, Ratespiel sowie eine Tombola runden diese Veranstaltung ab.
Eine Besonderheit zu den Peißenberger Briefmarken-Tagen 2006 stellen „Führungen im Bergbau-Museum Peißenberg“ dar. Hier ist sogar eine Begehung im „Tiefstollen“ integriert. Die Besucher müssen dazu einen Schutz-Helm aus der Bergwerkszeit aufsetzen.
An Familien wurde ebenso gedacht, so finden z.B. während der kompletten Veranstaltungen auf dem Freigelände preisgünstige Fahrten mit der urigen „Bockerlbahn“ statt. Für Speisen und Getränke ist gesorgt, die Preise hierfür sind moderat.
Die Sammlerfreunde Peiting und Umgebung laden Sie und Ihre Familie zu dieser Veranstaltung recht herzlich ein. Besuchen Sie uns bitte in der Tiefstollenhalle in 82380 Peißenberg, Tiefstollen 5. Wir freuen uns auf Sie.
Parkplätze für die Anreise mit dem PKW sind genügend vorhanden. Für Bahnreisende: Vom Bahnhof Peißenberg (Stundentakt aus München) sind es nur 5 Minuten Fußweg zu den Tiefstollenhallen.
Mayr Norbert, Peißenberg
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Tag der Jungen Briefmarkenfreunde
zum Tag der Jungen Briefmarkenfreunde wird es eine Vielzahl von Sonderstempeln geben. Die Übersicht aller Sonderstempel findet sich aktuell unter www.bdph.de (Aktuelle Nachrichten vom 18.04.2006).
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Ergänzend hier noch der Stempel, der in dem Absenderentwerter für Infopostsendungen Massendrucksachen) verwendet werden wird.
Alle Stempel sind auf die kommenden Jugendmarken abgestimmt.
Axel Brockmann
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Redaktionsschluss
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Heft
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Redaktionsschluss
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3/297
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Oktober 2006
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1. August 2006
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1/298
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Februar 2007
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1. Dezember 2006
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2/299
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Juni 2007
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1. April 2007
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3/300
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Oktober 2007
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1. August 2007
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1/301
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Februar 2008
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1. Dezember 2007
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2/302
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Juni 2008
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1.April 2008
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Aus anderen Verbänden
Schwäbisch Gmünd lädt ein
Zum 120-jährigen Vereinsjubiläum richtet der Briefmarkensammlerverein GAMUNDIA 1886 e.V. vom 9. bis 10. September 2006 in Schwäbisch Gmünd eine Rang 3 Ausstellung aus.
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Gleichzeitig wird an die 10-jährige Partnerschaft mit dem Briefmarken- sammlerverein Suhl 1927 e.V. und mit dem Thüringer Briefmarkensamm- lerverein Suhl Nord e.V. gedacht.
Für dieses Jubiläum wird ebenfalls ein Sonderstempel im Einsatz sein, der die Wappen von Suhl und Schwäbsich Gmünd trägt.
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Ebenfalls wird ein eigener Sonderstempel für die Jugendausstellung verwendet, die als Motiv die stilisierte Wiedergabe der Europäischen Gemeinschaftsausgabe (CEPT) von 1956 zeigt.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Albert Kaiser, Buchstr. 177, 73525 Schwäbisch Gmünd oder unter www.bsv-gamundia.de
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