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LVaktuell
Heft 1 / 307
Februar 2010
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Inhaltsverzeichnis: Grußwort 1. Vorsitzender Region Oberpfalz - 36. Amberger Altstadtfest am 13. Juni 2010 Thematische Philatelisten Bayern e.V. Philatelistisches Wochenende in der Fränkischen Schweiz Region München - Die Vereinsreise des PSV „Siemens“ München nach Rhodt in der Pfalz vom 3. bis 6. September 2009 Region Mittelfranken-Ost - Ein erfolgreicher Abschluss des Jahres 2009 – nicht nur mit Philatelie Region Niederbayern - Philatelisten im Wilden Kaiser Region Oberfranken-Ost - Großtauschtag in Selb am 4. Juli 2010 anlässlich der Porzellanausstellung „Königstraum und Massenware“ im Porzellanikon Selb und Hohenberg a. d. Eger Region München - Auszug aus dem Jahresbericht 2009 der Philatelistischen Bibliothek München Redaktionsschluss
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Grußwort 1. Vorsitzender
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Liebe Mitglieder,
wenn Sie dieses Heft erhalten, ist das erste Großereignis des Jahres 2010 in Bayern möglicherweise schon wieder Vergangenheit: die IBB. Seit einigen Jahren im jährlichen Turnus, hat sich diese Messe in unseren Planungen etabliert und ist eine in Bayern allseits geschätzte Einrichtung geworden – so wie wir es in Sindelfingen schon lange vorher kannten.In diesem Jahr hat nun das – vor Jahren allerdings als selbstverständlich hingenommene – Eintrittsgeld seine Wogen geschlagen.
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Ob das neue Konzept, die Händler finanziell zu entlasten und die Besucher dafür zu belasten, richtig war, wird sich zeigen. Ich persönlich glaube nicht, dass es der richtige Weg ist.
Zudem hatten wir in unserer letzten LV Aktuell noch mit „Eintritt frei“ geworben. Der Landesverband bittet das zu entschuldigen, wir haben die Anzeige so bekommen und wir hatten natürlich damals keinen Grund an dieser Aussage zu zweifeln.
Freuen wir uns deshalb auf das nächste Großereignis im bayerischen Landesverband, die ROBRIA `10-Ausstellung im Rang 2 in Rosenheim vom 16. bis 18. April 2010. Dort ist der Eintritt frei, man findet wunderschöne Exponate und die reizvolle Landschaft Rosenheims gibt es ebenfalls gratis! Hinfahren muss man allerdings schon, aber man wird es mit Sicherheit nicht bereuen! Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch nochmals auf die diesbezügliche Informationsseite in der LV Aktuell vom November 2009, Seite 21!
Kommen wir zum dritten Großereignis: Am letzten Wochenende im Mai findet in Cham eine Großveranstaltung statt, wie wir sie wohl nicht mehr so schnell erleben werden: Tag der Briefmarke, Rang 3-Ausstellung und der Landesverbandstag an einem Wochenende. Vom 28.5. bis zum 30.5.2010 wird dem Besucher sehr viel Philatelie geboten. Selbstverständlich gibt es aber auch für die Begleitpersonen ein schönes Programm. Auch hier verweisen wir auf die diesbezügliche Informationsseite in der LV Aktuell vom November 2009, Seite 27!
Ein anderes Thema: Die große Diskussion auf vielen Jahreshauptversammlungen ist in diesen Tagen die Beitragserhöhung. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Während es die einen gelassen hinnehmen (nach dem Motto: „Es wird ja alles teurer“), regen sich andere fürchterlich darüber auf.
Der LV Bayern kann 11 Jahre Beitragsstabilität nachweisen und die ab 2011 von der Jahreshauptversammlung 2009 genehmigte Erhöhung um 1,50 EUR macht also gerade mal knapp 14 Cent Steigerung auf die Jahre gesehen. Die Vorstandschaft des LV Bayern hatte in den letzten drei Jahren eine sehenswerte Bilanz und durch diese, von unserem Schatzmeister angeregte – wirklich geringfügige – Erhöhung wird das auch in naher Zukunft weiter möglich sein.
Dass der BDPh stärker erhöhte, hat zwei hauptsächliche Ursachen: Es ist nicht etwa die allgemeine Kostensteigerung, die wir von vielen Seiten im täglichen Leben spüren, sondern es ist der Mitgliederschwund und es ist der seit 2009 erheblich niedrigere Zuschuss der Stiftung, die dem BDPh das Leben schwer machen. Dafür müssen wir bei aller Skepsis auch etwas Verständnis zeigen.
Die Landesverbände Südwest (Baden-Württemberg), Niedersachsen und Bayern haben gegen die Beitragserhöhung des BDPh gestimmt, aber wir müssen akzeptieren, dass die Mehrheit der anderen Landesverbände uns überstimmt hat – wenn auch nur knapp.
Ich habe vom BDPh Einsparpotentiale gefordert. Wir werden sehen, wie er das umsetzen wird. Der BDPh argumentiert damit, dass er seine Leistungsfähigkeit voll erhalten will. Wollen wir das jedoch im bisherigen Umfang tatsächlich? Wo sollte Eurer Meinung nach der BDPh einsparen? Es wäre schön, wenn in diesem Punkt eine – möglicherweise zukunftsweisende – Diskussion zu Stande käme!
Bitte teilt mir Eure Vorschläge mit, ich werde sie gerne zusammenfassen und beim Verwaltungsrat vorbringen. Es ist nämlich der falsche Weg, am Stammtisch zu diskutieren und Austritte zu schreiben, anstatt sich eine positive Kritik einfallen zu lassen.
Zu bedenken ist auch, dass jeder Austritt den LV schwächt, sowohl von der finanziellen Seite her gesehen, als auch von der Stimmenanzahl, die zur Vertretung der bayerischen Interessen beim BDPh benötigt wird!
In diesem Sinne bitte ich Euch nun um ein geschlossenes Auftreten, sowie an der Gestaltung der Zukunft aktiv mitzuarbeiten!
Euer LUDWIG GAMBERT
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Region Oberpfalz 36. Amberger Altstadtfest am 13. Juni 2010
Am zweiten Wochenende im Juni steht die Amberger Altstadt wieder einmal den Bürgern und Gästen zum Feiern zur Verfügung. Livemusik, Flohmarkt, Essen und Trinken sorgen für gute Laune – und am Sonntag bietet, wie all die Jahre, der Briefmarkensammlerverein 1904 Amberg e.V. postalische Belege zum Kauf an.
Erstmals hat zu diesem Anlass das Erlebnisteam – Briefmarken der Deutschen Post AG seine Teilnahme zugesagt und wird einen dafür entworfenen Sonderstempel mitbringen. Im diesem Stempel ist eine Ansicht des Stadtgrabens und der mittelalterlichen Stadtmauer mit dem Blick auf das Nabburger Tor der Stadt Amberg abgebildet.
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Weitere Informationen gegen Rückporto: Briefmarkensammlerverein 1904 Amberg e.V. Wemer Zylowski, Jahnstraße 24, 92224 Amberg
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Thematische Philatelisten Bayern e.V. Philatelistisches Wochenende in der Fränkischen Schweiz
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Zu einem philatelistischen Wochenende trafen sich die Arbeitsgemeinschaften Film-Kino-Fernsehen, Deutsche Geschichte und die Thematische Philatelie Bayern e.V., sowie die Briefmarkenfreunde Heroldsberg vom 11. bis 13. September 2009 unter der Leitung von Herrn Johan van Soeren in der Pulvermühle, inmitten der Fränkischen Schweiz.
Am Freitagnachmittag war Anreisetag und abends traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein. Für die drei Arbeitsgemeinschaften war noch eine Vorstandssitzung anberaumt.
Am nächsten Morgen war dann eine Exkursion in die Umgebung angesagt. In Deutschland gibt es wohl nicht sehr viele Landstriche, die auf wenigen Quadratkilometern so viele
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Naturschönheiten zu bieten haben wie die Fränkische Schweiz. Der Dichter Jean Paul bezeichnete einmal diese im Städtedreieck zwischen Bayreuth, Bamberg und Nürnberg gelegene Landschaft treffend als den „Schlupfwinkel des deutschen Gemüts“.
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Stationen im Tagesablauf waren das Felsendorf Tüchersfeld, Gößweinstein mit der Basilika und der Burg. Die Mittagspause wurde in einem Landgasthof in Morschreuth verbracht. Danach wurden die Turmhügelburg „Motte“ bei Ebermannstadt und die Burgruine Neideck besucht. Schließlich wurde noch die Teufelshöhle erkundet, um dann gegen 17.30 etwas müde, aber begeistert in die Pulvermühle zurückzukehren. Nach einer kurzen Erholungspause wurde das gemeinsame Abendessen im so genannten Pulversaal unseres Hotels sicherlich verdient eingenommen.
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 Frau Gertrud Bachhofer, Vorsitzende der ArGe Thematische Philatelie Bayern e.V. im Gespräch mit dem LV-Vorsitzenden Ludwig Gambert und Frau Christine (von links).
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Der philatelistische Abend mit Tausch und Plausch wurde jeweils durch drei Höhepunkte unterbrochen. Es begann mit einer Tombola, bei der jedes Los gewann. Moderator war Herr Ulrich Kampe aus Heroldsberg. Beim Pulvermühlen-Quiz, das von Frau Constanze van Soeren aus Bubenreuth durchgeführt wurde, gab es tolle Preise.
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 Johan van Soeren und Ulrich Kampe bei der Besprechung letzter Details.
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Der absolute Höhepunkt des Abends war die Auktion mit Herrn Frank Heisig aus Ankum. Es gab interessante Belege, Stempel und Motive, auf die man ersteigern konnte. Für Jeden war etwas dabei.
Der Sonntag war dann der Tagungstag, an dem die drei Motivgruppen ihre Jahreshauptversammlungen durchgeführt haben.
Zuvor gab es einen sehr informativen Vortrag über die „Pulvermühle und die Fränkische Schweiz“ von Herrn Bezold, dem Chef des Hauses. Der Traditionsgasthof ist seit 1875 im Familienbesitz und wie geschaffen zum
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Entspannen. In der Literaturszene genießt diePulvermühle durch das letzte Treffen der „Gruppe 47“ im Jahre 1967 ebenso internationale Bedeutung undBekanntheit wie in der Schachszene durch den Besuch verschiedener Welt- und Großmeister, unter ihnen der legendäre Bobby Fischer. Und seit 2009 ist sie auch noch das Mekka der Thematischen Philatelisten geworden.
Klaus-Peter Binanzer
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Region München Die Vereinsreise des PSV „Siemens“ München nach Rhodt in der Pfalz vom 3. bis 6. September 2009
Bereits der erste kleine Rundgang durch das Traminerdorf Rhodt in der Pfalz ließ die Teilnehmer an der Vereinsreise des PSV Siemens München eintauchen in eine romantische, durch Jahrhunderte geprägte Idylle von Weinbau und Lebensfreude.
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Die breite, mit alten Bäumen bestandene Theresienstraße mit den von Wein bewachsenen Fassaden der kleinen, meist spitzgiebligen Häuser war benannt nach Therese von Sachsen-Hildburghausen, der Gemahlin von König Ludwig I. von Bayern und erinnerte uns sofort daran, dass wir in der Pfalz auf ehemals bayerischem Boden spazierten. So fühlten wir uns von Anfang an wohl hier und erwarteten ein paar Tage der Erholung, geschichtlichen Weiterbildung und des gemütlichen Beisammenseins.
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Natürlich mussten wir am ersten Abend in unserem Quartier, der Weinstube Waldkirch, auch die Spezialität des Ortes, den „Rhodter Piff“, probieren. Die Menge von einem Liter
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war uns Bayern ja geläufig, aber nicht mit Wein gefüllt. So ging der Piff in die Runde und war nach der ersten Umkreisung leer. An die kulinarischen Besonderheiten der Pfalz – wie die Schlachtplatte oder den Saumagen – wagten wir uns dann auch ran. Es schmeckte hervorragend, und wir waren für die Aufgaben der nächsten Tage nun gerüstet.
Früh ging’s am Freitag los, im PKW-Konvoi nach Speyer. Walter Holl, der sich für die Reiseleitung gut vorbereitet hatte, gab uns
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vor dem Kaiserdom Erläuterungen zu diesem größten erhaltenen romanischen Kirchenbau Europas.
Im Inneren ließen wir die Ausstrahlung des mittelalterlichen Kaisertums auf uns wirken, denn im Dom zu Speyer befinden sich die Grabstätten salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher.
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Am Nachmittag fuhren wir wieder zurück und besuchten den „Luft-, Wein- und Kirschenkurort“ St. Martin am Fuße des Pfälzer Walds. Nach dem Besuch des spätgotischen Pfarrkirchleins, einem „Juwel mittelalterlicher Baukunst“, suchten und
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fanden wir auch das Fachwerkgebäude mit dem Briefmarkeneck, so benannt, weil dieses Bauwerk Motiv von drei Ausgaben der 20-Pfennig-Briefmarke der
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Französischen Zone Rheinland-Pfalz war. Klar, dass dieser Platz für ein Gruppenbild des PSV herhalten musste.
Die Geschichte der demokratischen Entwicklung Deutschlands stand am Samstag
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Vormittag auf dem Programm. Das Hambacher Schloss, in Sichtweite der Weinfelder von Rhodt, gilt wegen des Festes von 1832 als Symbol der Demokratiebewegung Deutschlands. Deren langer und mühevoller Weg bis heute ist in der Ausstellung im Schloss eindrucksvoll dargestellt.
Doch mindestens ebenso schwierig erwies es sich, den Vorstand des PSV mal unter einen Hut zu bekommen!
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Dann ging es noch etwas weiter zurück in der Geschichte, nämlich in die Zeit der Römer. Vor 2000 Jahren kelterten diese nahe Bad Dürkheim bereits Wein. Wie das Bild zeigt, haben sich die Römer in dieser Gegend ganz bestimmt wie zu Hause gefühlt.
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Der Abschluss der Fahrt am Sonntag gehörte wieder Reminiszenzen an die Geschichte Bayerns. König Ludwig I. von Bayern errichtete unter der Rietburg seine Sommerresidenz „Schloss Ludwigshöhe“. Von der Aussichtsplattform der Rietburg bot sich noch einmal der Ausblick auf die Weinfelder und bunten Dörfer in der weiten Ebene der südlichen Pfalz dar. Wir nahmen Abschied von einer weiteren unvergesslichen Vereinsreise des PSV.
Thomas Bauer
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Region Mittelfranken-Ost Ein erfolgreicher Abschluss des Jahres 2009 – nicht nur mit Philatelie
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Die Weihnachtsfeier der Briefmarkensammler Gemeinschaft (BSG) Nürnberg in der Stiftung Bahn-Sozialwerk fand am Freitag, den 27.11.2009, im Gemeindesaal der Pfarrei St. Paul statt.
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Bereits ab 13 Uhr wurden von den fleißigen Händen der ehrenamtlichen Helfer die Preise für die Tombola aufgebaut und die Weihnachtsteller mit Lebkuchen, Christstollen und Brezen gefüllt. Der Einladung folgten die Sammlerfreunde und Gönner unserer Gemeinschaft so zahlreich, dass aus den Nebenräumen weitere Tische und Stühle herbeigeschafft werden mussten.
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Viele Ehrengäste konnte der Vorsitzende Wilhelm Maihöfner begrüßen.
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Die Veranstaltung wurde von einer Kinder- und Jugendgruppe der Pfarrei St. Paul mit einem Weihnachtsspiel eröffnet und erhielt für die hervorragende Darbietung von unseren Freunden und Mitgliedern begeisterten Applaus. Die Kinder und jugendlichen Künstler stammen überwiegend aus Eisenbahnerfamilien.
Das Programm wurde fortgesetzt mit dem BSW-Chor Nürnberg, der im Übrigen 2009
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sein 100-jähriges Bestehen feierte. Der Chor unter der Leitung von Serge Vlasov, gemanagt von Frau Margot Rüger, trug zahlreiche Lieder in professioneller Art vor.
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Die Schülerin der Lebenshilfe mit Down-Syndrom, Jana Claßen, begleitet von Mutter und Großmutter, setzte das Programm mit einem Flötenkonzert fort. Die Leistung von Jana zeigt, dass auch Kinder mit Down-Syndrom bei entsprechender Betreuung ein Flötenkonzert meistern können und dafür einen verdienten Applaus erhalten.
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Die Weihnachtsfeier wurde musikalisch in festlicher Form umrahmt, die „Lichtenhofer Stubenmusi“ beendete das kulturelle Programm.
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Zwischen den Liedern trug Frau Maria Müller heitere Weihnachtsgedichte in Nürnberger Mundart vor.
Die anschließende Tombola mit zahlreichen philatelistischen und weihnachtlichen Preisen trug sicherlich zur Freude der Gewinner bei.
Zum Abschluss bedankte sich der Vorsitzende Wilhelm Maihöfner bei allen Künstlern, Ehrengästen, Freunden und Mitgliedern mit Angehörigen und wünschte
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allen eine friedliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Neues Jahr.
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Am ersten Adventssonntag fand dann der traditionelle Großtauschtag des Vereins in der Sporthalle des ESV Flügelrad statt. Erfreulicherweise war wiederum festzustellen, dass die Teilnehmer aus Tschechien und aus dem gesamten Großraum Bayern sowie Baden-Württemberg angereist waren. So war man auch in diesem Jahr mit der Besucherzahl mehr als zufrieden.
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Region Niederbayern
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Region Oberfranken-Ost Großtauschtag in Selb am 4. Juli 2010 anlässlich der Porzellanausstellung „Königstraum und Massenware“ im Porzellanikon Selb und Hohenberg a. d. Eger
Einen Großtauschtag hält der Philatelisten-Club Selb am 04.07.2010 von 09.00 – 15.00 Uhr im Selber Porzellanmuseum „Porzellanikon“. Die Deutsche Post Philatelie ist mit einem Stand vertreten. Zur Sondermarke mit Porzellanmotiv vom Anfang Juli werden ein Sonderstempel der Porzellan-Ausstellung und ein Sonderumschlag aufgelegt.
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Die Porzellanausstellung „Königstraum und Massenware“ dauert vom 24. April bis 2. November 2010. Ausstellungsort ist das Porzellanikon in Selb-Plößberg und Hohenberg a. d. Eger. Es ist die größte Ausstellung in Europa zum Thema Porzellan auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern, die es je gegeben hat. Zu sehen sind über 1.000 Exponate, darunter Leihgaben aus 100 europäischen Museen. Die Ausstellung zeigt eine Zeitreise durch die Tischkulturen und den Lebensstil in Europa. Von der königlichen Tafel über die Arbeiterkantinen bis zur modernen Wellness-Oase im Eigenheim. Anlass der Ausstellung ist die Erfindung des europäischen Porzellans durch Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus und die Gründung der ersten europäischen Porzellanmanufaktur im Jahre 1710 im sächsischen Meißen. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Führungen sind nach Vereinbarung zu verschiedenen Themen möglich (siehe www.koenigstraumundmassenware.org).
Diese Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, auch die Frauen und Familienangehörigen einmal mit nach Selb zu nehmen. Denn eine solche Vielfalt von Porzellan wird wohl so schnell in Deutschland nicht mehr zu sehen sein.
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Region München Auszug aus dem Jahresbericht 2009 der Philatelistischen Bibliothek München
- Öffentlichkeitsarbeit
Es wurden weitere 4 e-mail-Newsletter mit Informationen zu neuen Titeln versandt. Die Zahl der angemeldeten Empfänger hat sich im Laufe des Jahres fast verdoppelt, könnte aber noch wesentlich höher sein. BDPh-Fernleiher können sich mit ihrer e-mail Adresse registrieren lassen und erhalten so alle 3 Monate diese Listen zugesandt. Anmeldung an: stb.phil.kult@muenchen.de
- Marketing
Teilnahme an Messen und Ausstellungen Auf der Internationalen Briefmarken-Börse München im MOC vom 5. – 7. 3.09 mit großer Internationaler Alpe-Adria-Ausstellung und der Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen vom 23. – 25.10.09 hatten wir wieder unseren kostenlosen Werbestand. Es wurden Neuzugänge präsentiert und die Recherche im Online-Katalog bei Fragen zum Bestand vorgeführt.
Das Highlight des Jahres war die IBRA/Naposta 09 in Essen vom 6.-10.5.2009 wo wir unseren Stand in Halle 5 mit vielen Arbeitsgemeinschaften und dem Raritätenkabinett hatten. Die Veranstaltung mit 3000 Rahmen Philatelistischer Exponate von 450 Ausstellern hatte internationales Spitzenniveau und viele Autoren aus dem Ausland nutzten die Gelegenheit Informationen zu Bestand und Ausleihe zu erhalten oder auch, um uns Ihre neuen Publikationen zu überreichen.
Benutzerschulungen Besuch der Bayerischen Thematiker im Juni mit Führung durch den Lesesaal und Einführung in die Recherche mit OPAC (spezielle Suche nach thematischer Literatur).
Ein 45-minütiger Beamer-Vortrag zum Bestand und Online-Katalog im „Forum für Sammler“ auf der Messe in Sindelfingen wurde von ca. 30 Besuchern wahrgenommen.
- Medienangebot
Durch die Erhöhung des Ankaufsetats im Haus wie auch den erstmals verfügbaren Stiftungszuschuss war die Erwerbung weitgehend problemlos und konnte bis Jahresende laufen.
Wie jedes Jahr ging eine große Zahl an Schenkungen von spendablen Autoren im In- und Ausland, sowie die von den Stiftungen bezuschussten Werke ein, für die wir uns bedanken.
Der verfügbare Gesamtbestand ist zum Jahresende 2009 auf 51.112 (+1.404) Titel gestiegen. Darin sind 696 neue Monographien und 404 neue Zeitschriftenbände enthalten, der Rest kommt durch Aufarbeitung von Altbestand und Schenkungen. Die Zahl der CD-ROM- bzw. DVD-ROM-Publikationen hat inzwischen 183 erreicht, dazu werden 387 Multimedia-Objekte verwaltet.
- Mediennutzung
Ohne die Highlights des letzten Jahres war der Lesesaalbesuch etwas niedriger, durch ein sehr gutes letztes Quartal konnte die Jahresausleihe gesteigert werden. Bei der BDPh-Fernleihe hatten wir mehr Neuanmeldungen, aber die Zahl der versandten Medien lag etwas unter der des Vorjahres.
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- · Lesesaalbenutzer
- · manuelle Ausleihe
- · Gesamtausleihe
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7211 724 6137 (+11%)
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Davon wurden in die BDPh-Fernleihe 481 Bände in 133 Sendungen verschickt, aus 65 Bänden wurden 1109 Fotokopien gefertigt und versandt.
72 BDPh-Mitglieder wurden neu angemeldet, 170 BDPh-Leseausweise verlängert.
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- Bestandserschließung
Wegen des erhöhten Aufwands für die Erwerbung und Einarbeitung der neuen Medien konnten die Projekte im Bereich Bestandserschließung nur in geringem Umfang fortgeführt werden. Zudem musste durch einen Umbau im Magazin der unkatalogisierte Altbestand umgezogen werden. Bei der dabei vorgenommen Sichtung wurde eine Reihe sehr seltener früher Kataloge gefunden und katalogisiert.
- Wertung und Ausblick
Das Jahr 2009 brachte einen neuen Rekordzuwachs an neuen Titeln und auch eine Reihe von Bestandslücken, sowohl bei den Monographien wie auch im Zeitschriftenbereich, konnten antiquarisch geschlossen werden.
Durch die Verbesserung der in Kürze erwarteten neuen OPAC-Version werden sich für die Leser die Recherchemöglichkeiten weiter verbessern, durch die Sprachwahl werden auch Philatelisten in anderen EU-Ländern und darüber hinaus den Katalog besser nutzen können.
Robert Binner
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Redaktionsschluss:
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Heft
2/308 3/309 1/310 2/311
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Ausgabemonat
Juli 2010 November 2010 März 2011 Juli 2011
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Redaktionsschluss
1. Juni 2010 1. Oktober 2010 1. Februar 2011 1. Juni 2011
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